Klarer Kommandogeber

Kater mit Sprachtalent ruft Hund zurück ins Haus – und das mit Erfolg

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Millionen TikTok-User sind hin und weg. Denn ein gesprächiger Kater, kommandiert einen Hund zurück ins Haus. Und der hört auch noch.

„Das süßeste, was du jemals sehen wirst“, schreibt ein User unter den mehr als 17.000 Kommentaren und reiht sich damit unter die fast 26 Millionen TikToker ein, die den Clip von „brittney.georgiana“ bereits gesehen haben. Über 5,7 Millionen Likes sprechen für sich: Hier begeistern und überraschen Tiere erneut mit ihrer unglaublich bezaubernden Art die Community.

Kater Jinks ruft Hund Dax und klingt dabei wie ein Mensch

@brittney.georgiana

Talkative fat boi #fyp #cat #funny #talkingcat #blackcatsoftiktok

♬ original sound - Brittney Georgiana

Die Hauptrolle in diesem Clip übernimmt ein Kater, der genauso in Plauderlaune wie Kater George ist. Doch auch ein Hund begeistert in einer Nebenrolle. Im Detail geht es um Kater Jinks, der an der Terrassentür sitzt und nach draußen guckt. Als er anfängt, laut zu miauen, ploppt im Video ein „Hallo“ auf. Kurz darauf folgt erneut ein mauzen, nur viel bestimmter und eindringlicher. Wiederholt erscheint „Hallo“.

Dazu steht im Clip „Meine Katze ist heute sehr gesprächig. Also lasse ich sie mal unseren Hund ins Haus rufen.“ Gesagt, getan: Jinks zeigt, was er kann, miaut und scheint dabei tatsächlich „Doggo“, zu Deutsch „Hund“ zu rufen. Dann wartet der schwarze Kater ab, was passiert. Kommt Hund Dax wohl nun endlich? Nein, nichts zu sehen. Also jetzt etwas deutlicher. Ziemlich laut unterhalten sich auch zwei Katzen an der Straße.

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Kater weiß, was er will und dann folgt die Überraschung

„Come on“, „komm schon“, ermahnt Kater Jinks in seiner dem Menschen so ähnlichen Katzensprache. Doch immer noch nichts vom Hund zu sehen. „Dog“, „Dog“, erhebt Jinks nochmals seine Stimme, kurz bevor ihn eine Fliege abzulenken scheint. Mittlerweile sitzen zwei schwarze Katzen an der Terrassentür und warten auf den anderen Vierbeiner des Hauses.

Schwarze Katzen sind Glücksbringer im Fellmantel – hier sind elf Fakten, die das beweisen

Eine schwarze Katze liegt zwischen Geldscheinen auf einem Teppich.
Fakt 1: Die reichste Katze der Welt hatte schwarzes Fell. Blacky lebt zwar nicht mehr, ist jedoch dem Guinness Buch der Rekorde zufolge bis heute der reichste Kater auf dem Planeten. Mit einem Erbe von umgerechnet 11 Millionen Euro hatte er bestimmt ein schnurr-haftes Leben. Sein Herrchen, der Katzenliebhaber und Brite Ben Rea, war 1988 verstorben und hinterließ seinen 15 Katzen-Erben diese unglaubliche Summe. Als Letzter im Bunde war Blacky der Glückliche und erbte alles. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Aus dem Film Jigsaw mit Jean Wallace und Franchot Tone aus dem Jahr 1949: Jean Wallace hat eine schwarze Katze auf dem Arm.
Fakt 2: Schwarze Katzen sind echte Hollywoodstars. Sie glänzen – im wahrsten Sinne des Wortes – in der Literatur, im Fernsehen und im Film. Diese schwarzen Katzen sind beispielsweise berühmt: Aus der TV-Serie „Die Simpsons“: Snowball II Aus der Kurzgeschichte „The Black Cat“ von Edgar Allen Poe: Pluto (Auch als Film aus dem Jahr 1966 bekannt) Aus der TV-Serie „Star Trek“: Isis Aus der TV-Serie „Sabrina – Total Verhext!“: Salem Aus der Anime-Serie „Sailor Moon“: Luna  © Everett Collection/Imago
Eine schwarze Katze mit hellgrünen Augen sitzt auf einem Stuhl und blickt nur mit ihrem halben Kopf über den Tisch, der vor dem Stuhl steht.
Fakt 3: Für schwarze Katzen gibt es ein eigenes Café. In Japan, in der Kleinstadt Himeji, findet man ein Katzencafé mit dem Namen „Nekobiyaka“, in dem es nur schwarze Katzen gibt. Dort trägt jede der Katzen ein andersfarbiges Band, damit sie von den Besuchern auseinandergehalten werden können. Das Café ist das erste und einzige auf der Welt, in dem es ausschließlich schwarze Katzen gibt. © Cavan Images/Imago
Eine zusammengerollte dunkelbraune Katze schaut mit großen Augen am Betrachter vorbei.
Fakt 4: Schwarze Katzen sind Verwandlungskünstler. Das Pigment Eumelanin sorgt für die schwarze Färbung des Fells. Kleine Änderungen im Pigment bewirken wunderschöne Abstufungen in der dunklen Fellfarbe: Töne wie Cinnamon oder Chocolat, aber auch Blau können das Ergebnis sein. © VWPics/Imago
Eine schwarze Katze schmiegt sich im warmen Sonnenlicht in einen Behälter voller Walnüsse.
Fakt 5: Schwarze Katzen bleichen aus. Zwar ist die Fellfarbe genetisch vorbestimmt, trotzdem kann sie sich im Laufe eines Katzenlebens ändern. Gründe dafür können eine Ernährungsumstellung, das Alter oder auch die Jahreszeit sein. Wenn Ihre dunkle Katze am Ende eines sonnenreichen Sommers eine hellere Fellfarbe hat, wissen Sie zumindest, dass Ihre Samtpfote eine abenteuerreiche Zeit im Freien hatte. © YAY Images/Imago
Eine schwarze Katze liegt auf einem weißen Sofa, hat die Augen geschlossen und streckt ihre Pfoten genüsslich von sich weg.
Fakt 6: Schwarze Katzen werden gefeiert. In Großbritannien wurde 2010 der „National Black Cat Day“ für den 27. Oktober ins Leben gerufen, um auf die nachtfarbenen Samtpfoten in den Tierheimen aufmerksam zu machen. In Amerika wird am 17. August der „Black Cat Appreciation Day“ gefeiert. Deutschland feiert seit 2011 ebenfalls am 17. August den „Tag der schwarzen Katze“.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze sitzt neben zwei Schweine-Statuen auf einer Holzbank.
Fakt 7: Schwarze Katzen bringen Glück. Viele Kulturkreise betrachten schwarze Katzen als Glücksbringer. In Japan beispielsweise gelten sie als Männer-Magnet für Single-Frauen. In den Midlands in Großbritannien sollen schwarze Katzen einer Braut Glück und ewige Liebe bescheren und werden daher häufig zu Hochzeiten verschenkt. Und auch britische Matrosen glauben seit Langem, dass schwarze Katzen an Bord Glück bringen und eine sichere Heimkehr ermöglichen. Die Schotten hingegen erhoffen sich vom Besuch eines schwarzen „Lackfellchens“ Wohlstand. Im Aberglauben bringt eine schwarze Katze Glück, wenn sie den Weg von rechts nach links kreuzt (in der Gegenrichtung Unglück). © blickwinkel/Imago
Eine junge Katze steht auf einem großen Stein am Stand und blick in die Sonne, weshalb ihr Fell rötlich leuchtet.
Fakt 8: Schwarze Katzen setzen Rost an. Das ist natürlich im übertragenen Sinn zu verstehen. Bei vielen schwarzen Katzen erscheint das Fell braun-rötlich, wenn Sonnenlicht auf ihr Fell leuchtet. Aber Achtung: Dieses Phänomen kann auch auf etwas anderes hindeuten. Eine dauerhafte rötlich bis bräunliche Färbung des schwarzen Fells könnte auf ein Nährstoffdefizit hindeuten. Der Mangel an Tyrosin, einer Aminosäure, oder Kupfer, einem Mineralstoff, kann eine solche Erscheinung im Fell hervorrufen. Ein Besuch beim Tierarzt wird schnell Klarheit schaffen. © agefotostock/Imago
Eine schwarze und eine weiße Katze kuscheln sich eng aneinander.
Fakt 9: Schwarze Katzen sind dominant. Die Schwarzfärbung von Haut, Schuppen oder – im Fall der Katzen – Fell wird Melanismus genannt. Er kommt bei 13 von 37 Katzenspezies vor. Schwarze Katzen vererben ihre Gene dominant. Das bedeutet, dass sie ihre Gene für die schwarze Fellfarbe bevorzugt an den Katzennachwuchs weitergegeben wird.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze blickt mit großen grünen Augen an der Kameralinse vorbei.
Fakt 10: Schwarze Katzen sind widerstandsfähiger. Untersuchungen des National Institute of Health haben ergeben, dass die Genmutationen, die eine schwarze Fellfarbe hervorrufen, besser vor Krankheiten schützen können. Ihre dunkle Farbe ist ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn es um die Tarnung geht: Katzen mit schwarzem Fell können sich leichter verstecken und bei Dämmerung besser auf die Jagd gehen. © blickwinkel/Imago
Eine schwarze Katze ist in Nahaufnahme zu sehen: Ihre gelben Augen blicken geheimnisvoll in die Kamera.
Fakt 11: Schwarze Katzen werden häufiger abgelehnt. Die Zahlen sprechen für sich: Schwarze Katzen aus dem Tierheim müssen durchschnittlich 13 Prozent länger darauf warten, vermittelt zu werden als andere Katzen. Außerdem ergaben amerikanische Studien, dass schwarze Miezen oft als aggressiver und unfreundlicher wahrgenommen werden. Die Vermutung der Wissenschaftler ist, dass Menschen ihre Mimik durch das schwarze Fell schlechter einordnen können. Somit sind die einzigen, denen schwarze Katzen Unglück bringen, sie selbst. © Panthermedia/Imago

Doch das soll nun ein Ende haben. Der Hund scheint die Rufe der Samtpfote gehört zu haben und kommt auf die Terrasse in Richtung Tür gelaufen. Plötzlich ein kleiner „Bong“: „Warum habt ihr dem Hund nicht die Tür geöffnet?“, fragt ein User amüsiert. Überraschenderweise ist nämlich das Fliegengitter zu, was erst auffällt, als der Hund mit seinem Kopf dagegen läuft. Etwas verwirrt und fragend schaut er ins Haus und damit direkt in die Kamera. Mit einem Lachen im Hintergrund endet der virale Clip. Tierliebhaber können von der Aufnahme nicht genug bekommen, hier eine kleine Auswahl von Kommentaren zu dem beliebten Video.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

  • „OMG! Das hat mir den Tag total versüßt! Das ist das süßeste! 🥰🥰“
  • „🥺Mein Herz. Das ist so kostbar.“
  • „Omg. Das ist sooo schön!! Awwww. Liebe es!!🤣🥰👏🙌🥰💐🙏❤️“
  • „Das ist so cool, oh mein Gott, ‚Hund. Komm schon. Hund? Hund?‘“
  • „🥰🥰Das süßeste, was du jemals sehen wirst.“
  • „Warum klingt deine Katze wie Donald Duck?“
  • „Ich liebe die Tatsache, dass der Hund uns am Ende daran erinnert, dass ‚Katzen herrschen‘ 😂.“
  • „Diese Katze wollten nur sehen, wie der Hund mit dem Kopf an die Fliegengittertür stößt. 😂“
  • „Die Katze spricht fließend Englisch!!!“

Rubriklistenbild: © brittney.gorgiana (TikTok)

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