Ist das euer Ernst?

Hund schmollt wegen neuem Welpen: „Das hätte man in der Familie besprechen müssen“

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Hund Oliver ist zutiefst frustriert über den Einzug des neuen tierischen Mitbewohners Maverick. Die User auf TikTok fangen Olivers mögliche Gedanken perfekt ein.

Die Reaktion geliebter Haustiere auf den Einzug eines neuen tierischen Mitbewohners kann äußerst vielfältig sein. Während einige Vierbeiner sich von Anfang an gut miteinander verstehen, benötigen andere mehr Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. In einem aktuellen Fall scheint Hund Oliver alles andere als erfreut über die jüngste Entwicklung zu sein. Seine Familie hat vor Kurzem einen neuen Hausgenossen begrüßt – den Labrador-Mischling Maverick. Ein TikTok-Video offenbart, wie Oliver darüber wohl denkt. Millionen User sind höchst amüsiert.

Begeisterung sieht anders aus: Hund Oliver sitzt schmollend im Auto und will nicht raus

@kalinrodgers11 Oliver is PAW-SATIVELY not a fan… meanwhile peep my husband picking up 💩 in the yard😅 #dogsoftiktok #puppylove #fyp #tantrumdog #huskysoftiktok #funnydog #dramaticdog ♬ original sound - Kay

„Wenn deine Eltern einen neuen Welpen ins Haus bringen und du nicht glücklich darüber bist“, schreibt @kalinrodgers11 zu dem Clip, den sie auf TikTok veröffentlicht hat. Er zeigt Hund Oliver, oder wie es einem der vielen Kommentare geschrieben steht „Schmolliver“. Eine Anspielung darauf, wie sich der Vierbeiner in dem Clip nach außen gibt.

Oliver sitzt in der Tat schmollend auf dem Fahrersitz eines stehenden Autos. Die Seitentür des Wagens ist offen, doch der Vierbeiner will nicht raus. Er bleibt stur im Auto sitzen. Sogar das filmende Frauchen ignoriert er komplett. Er wirkt eingeschnappt, guckt demonstrativ in die andere Richtung und seine Ohren sind eng angelegt. „Er muss einfach nur eine Runde fahren und seinen Kopf nach diesem Verrat freibekommen“, schlägt ein User vor.

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Zur Beruhigung: Beide Hunde sind miteinander warm geworden und spielen zusammen

Im Hintergrund ist Olivers Herrchen zu sehen, der gerade dabei ist, Hundekot im Garten aufzusammeln. Doch auch ihm schenkt Oliver keinerlei Aufmerksamkeit – er starrt ins Leere. Kurz wendet er den Blick Richtung Kamera. Jedoch ein eher nüchterner Blick, dann schaut er schnell wieder weg. „Oliver hat eine ganz eigene Persönlichkeit, und er protestiert, wegen des neuen Welpen“, berichtet Frauchen Kalin Rodgers gegenüber Newsweek. So schlecht geht es Oliver aber mit seinem neuen Kumpel scheinbar nicht. Denn in einem weiteren Video ist schließlich zu sehen, wie die zwei Hunde vertraut miteinander spielen.

„Würstchenhunde“ & Co. – Tierarzt verrät, welche zehn Hunderassen er sich nicht anschaffen würde

Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Zum Chow-Chow sagt Ben, der Tierarzt: „Ich bin mir sicher, dass es ein paar Nette unter ihnen gibt. Aber ich finde einfach, dass sie oft kein sehr nettes Temperament haben. Sie können sehr distanziert sein und beim Tierarzt sind sie oft sehr aggressiv. Es ist ziemlich schwer, ihnen einen Maulkorb anzulegen und sie leiden ziemlich häufig an Augenproblemen. Die violetten Zungen sind außerdem ein bisschen nervtötend.“ © blickwinkel/Imago
Ein Cavalier King Charles Spaniel schnüffelt in einer Wiese.
„Sie sind die liebenswertesten Hunde und wenn ich mir eine Hunderasse aussuchen würde, würde ich mich für den Cavvy entscheiden, wenn er nicht so viele gesundheitliche Probleme hätte. So gut wie alle bekommen die gleiche Art von Herzkrankheit: die Mitralklappenerkrankung, was bedeutet, dass viele von ihnen ihre letzten Tage hustend und stotternd verbringen, nach Luft ringen und schließlich an Herzversagen sterben. Meiner Meinung nach ist es nicht fair, einen Hund zu züchten, bei dem die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit so hoch ist“, sagt Tierarzt Ben über den Cavalier King Charles Spaniel. © Zoonar/Imago
Drahthaar-, Rauhhaar- und Langhaardackel auf dem Rasen stehend.
Auch für einen Dackel würde sich der Tierarzt nicht entscheiden: „Dackel sind auch wirklich liebenswerte Hunde und einige meiner Lieblingspatienten sind ‚Würstchenhunde‘, aber jeder vierte von ihnen entwickelt im Laufe seines Lebens Rückenprobleme, die von einfachen Schmerzen bis hin zu kompletten Lähmungen reichen können. Dies bedeutet häufig, dass sie an der Wirbelsäule operiert werden müssen, was natürlich ein gewaltiges Unterfangen ist und eine sehr lange Erholungszeit nach sich zieht. Sie sind ebenfalls fantastische Persönlichkeiten, aber bieten einfach zu viel Potenzial für Herzschmerz.“ © VWPics/Imago
Zwei Shar Pei-Welpen stehen neben Holzstoß.
Der Shar Pei gehört ebenfalls zu den Hunderassen, die sich Tierarzt Ben nicht zulegen würde: „Sie haben sogar eine Krankheit, die nach ihnen benannt ist, namens Shar-Pei-Fieber. Es gibt Leute, die weniger übertriebene Shar Peis züchten, aber die meisten von ihnen sind zu faltig. Sie sind so faltig, dass man ihnen die Augenlider festtackern muss, damit die Haare nicht auf ihren Augen reiben. Sie bekommen ständig Hautprobleme und sie haben winzige, enge Ohrkanäle. Beim Tierarzt versuchen sie oft, die Mitarbeiter zu beißen. Die meisten Shar Peis, die ich sehe, haben eine Menge gesundheitlicher Probleme.“ © imagebroker/Imago
Ein Mops blickt traurig nach unten.
Flachgesichtige oder brachycephale Hunderassen: „Hunderassen wie Französische Bulldoggen oder Bulldoggen oder Möpse: Die Gesellschaft hat die Tatsache normalisiert, dass diese Hunde schnauben, weil sie nicht gut atmen können. Es gibt Exemplare, die gesünder sind als andere. Aber sie sind so anfällig für so viele Probleme. Probleme mit der Wirbelsäule, Hautprobleme, Augenprobleme. Die Tatsache, dass mehr als die Hälfte von ihnen einen Kaiserschnitt vornehmen lassen muss, um zu gebären, ist ethisch bedenklich genug, sodass ich niemals einen haben möchte. Wenn Sie damit einverstanden sind, ist das in Ordnung, aber ich persönlich finde es nicht sehr fair.“ © Panthermedia/Imago
Porträt eines Dobermanns.
Einen Dobermann würde sich Ben privat niemals zulegen: „Ich habe schon viele wirklich Liebenswürdige getroffen, aber es ist schockierend, wie viele von ihnen eine Herzkrankheit namens ‚Dilatative Kardiomyopathie‘ bekommen. Über die Hälfte, also die Mehrheit der Dobermänner, bekommt diese Art von Herzerkrankung. Die Prognose ist in der Regel recht schlecht und ich habe schon einen Dobermann gesehen, der deshalb vor meinen Augen tot zusammengebrochen ist, noch bevor ich einschreiten konnte. Das war traumatisch genug, um niemals selbst einen besitzen zu wollen.“ © Panthermedia/Imago
Ein Border Collie apportiert am Strand einen Stock.
Für manche überraschend, gehört auch der Border Collie zu den Hunderassen, die Doc Ben sich nicht zulegen würde: „Sie sind zwar ziemlich gesund, sie neigen etwas zu Epilepsie, aber ich finde einfach, dass sie eine Hunderasse sind, die sich nicht gut an das Leben als Haustier anpassen kann. Ihr Gehirn braucht konstante Stimulation, sie wollen arbeiten und wenn sie nicht durchwegs beschäftigt werden, können sie schnell durchdrehen. Ich habe schon einige Kollegen gesehen, die sehr ängstlich waren oder zwanghaftes Verhalten entwickelt haben, wie etwa sich dauernd im Kreis zu drehen. Ich würde mir einen holen, wenn ich ein Hirte wäre, aber ich bin keiner und ich glaube nicht, dass mein Lebenswandel ihnen geben könnte, was sie brauchen.“ © Shotshop/Imago
Ein Boxer sitzt im Gras und blickt aufmerksam auf etwas.
Auch einen Boxer würde der Tierarzt als Welpe für sich nicht wählen: „Ich habe viele wirklich süße Artgenossen getroffen, aber die Liste von Problemen, für die sie genetisch bedingt anfällig sind, ist ganz schön schockierend.“ Laut einem Buch, das er in die Kamera hält, gibt 74 Erkrankungen, für die Boxer anfällig sind: Dazu gehören Aortenverengung, Gehirntumore, Hautkrebs oder Hornhautgeschwüre. „Ich habe zu viele Boxer mit all diesen Problemen gesehen und ich finde das einfach nicht fair.“ © YAY Images/Imago
Eine Deutsche Dogge steht auf der Wiese und blickt in die Ferne.
Genauso zählt Ben die Deutsche Dogge zu den Hunderassen, die er für problematisch hält: „Ich glaube, tief in meinem Herzen bin ich einfach kein Fan von großen Hunden. Mein Auto ist nicht groß genug, genauso wie mein Haus, die Tierarztrechnungen sind gigantisch, weil alle Medikamente nach Gewicht berechnet werden, was mehr Geld kostet. Oft werden sie auch nur etwa sieben Jahre alt und mir würde es schwerfallen, einen Hund zu lieben und ihn dann innerhalb so kurzer Zeit zu verlieren, aber jeder so wie er meint.“ © imagebroker/Imago
Fünf Flat Coated Retriever am Strand am Wasser.
Obwohl Veterinärmediziner Ben den Flat Coated Retriever für einen wunderbaren Familienhund hält, würde er ihn sich nicht privat zulegen: „Ich weiß einfach zu viel. Wenn man ein Veterinäronkologe ist (was ich nicht bin), bekommt man viele dieser Hunde zu sehen. Sie sind sehr anfällig für eine aggressive Krebsart namens Histiozytäres Sarkom. Sie sind das Vorzeigeobjekt dieser Erkrankung: Rund 50 Prozent aller Flat Coats sterben an Krebs. Natürlich müssen sie an irgendetwas sterben, aber ich persönlich würde diesen Liebeskummer vermeiden wollen.“ © imagebroker/Imago

„Aber ich bin das Baby!“ – amüsante Kommentare

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Dass ihr Clip so großen Anklang bei der TikTok-Community findet, freut Kalin Rodgers: „Die Kommentare sind das Beste an diesem Video, weil die Leute Olivers Einstellung sehen und sie in ihre eigenen Worte fassen.“ Insgesamt wurde der Clip bisher rund 3,1 Millionen Mal angesehen, hat über 407.000 Likes bekommen und mehr als 1.300 Kommentare. Hier eine kleine Auswahl, was die User über Olivers mögliche Gedanken schreiben:

  • „Ich bleibe hier. Für mich interessiert sich doch sowieso niemand mehr.“
  • „Er wollte lieber ein Einzelkind bleiben. 😂“
  • „Oliver sagt: ‚Das hätte man in der Familie besprechen müssen.‘ 😂“
  • „Nicht, bevor ich mit meinem Anwalt gesprochen habe.“
  • „Er wartet darauf, das Hündchen dorthin zurückzubringen, wo es herkommt. 😂“
  • „Dieses Gesicht sagt: ‚Aber ich bin das Baby!‘“
  • „Er sagt, nicht doch, komm schon, wir geben es zurück. 😂“

Rubriklistenbild: © @kalinrodgers11 (TikTok)

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