Ewiger Bestseller

VW plant ID. Golf: Name des Klassikers soll für Elektroauto weiterleben

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Auch wenn der klassische Kompaktwagen von VW irgendwann ausläuft: Der Name Golf soll weiterleben – in einem elektrischen Modell.

Kompakt, klassisch, klassenlos: Über Jahrzehnte dominierte der VW Golf die deutsche Autowelt, in der Zulassungsstatistik kam kein anderes Modell an ihm vorbei. In letzter Zeit allerdings fällt es dem Bestseller (der leider ziemlich teuer geworden ist) immer schwerer, seine Spitzenposition zu verteidigen. Mal zieht der interne Konkurrent T-Roc an ihm vorbei, mal deklassiert ihn ein Tesla.

VW plant ID. Golf: Name des Klassikers soll für Elektroauto weiterleben

Das Auto läuft aus, der Name lebt weiter: Der VW Golf.

Auch, wenn der Golf aktuell wieder vorne fährt: Wahrscheinlich sind seine Tage gezählt. Im Zuge der Elektrifizierung des Modellprogramms könnte Deutschlands Liebling nach einem finalen Facelift in ein paar Jahren ohne Nachfolger auslaufen.

Der Name allerdings ist offenbar zu wertvoll, um ihn mit dem Modell sterben zu lassen. Das erklärte jedenfalls VW-Markenchef Thomas Schäfer: „Wir werden den Namen Golf nicht aufgeben, auf keinen Fall“, sagte er im US-Automagazin Autocar.

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VW Golf, Alternative zur Mercedes A-Klasse
VW Golf: Er ist und bleibt die Referenz für Kompaktwagen – und damit auch das Vorbild für die Mercedes A-Klasse. Auch wenn VW sich elektrisiert, wird der Klassiker (mittlerweile in achter Generation) vorerst im Progamm bleiben, während der technisch ähnliche Audi A3 wohl einen rein elektrischen Nachfolger bekommt. Als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid, Preise ab 28.800 Euro. © Hardy Mutschler/VW
BMW 1er, Alternative zur Mercedes A-Klasse
BMW 1er: Der direkte Konkurrent der A-Klasse dürfte von deren Aus profitieren. Anders als Mercedes und Audi will BMW weiter Verbrenner-Modelle produzieren, womit die Zukunft der Modellreihe gesichert sein dürfte. Als BMW M135i xDrive mit 306 PS (im Bild) erfüllt er auch hohe Poweransprüche. Mit Benzin- und Dieselmotoren, Preise ab 29.500 Euro. © Uwe Fischer/BMW
Opel Astra, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Opel Astra: Der ewige Konkurrent des VW Golf überzeugt mit etwas mutigerem Design und guter Verarbeitung. Die neue Generation ist mit Schrägheck und als Kombi zu haben. Derzeit mit Benzin- und Dieselmotoren sowie als Plug-in-Hybrid im Programm, eine vollelektrische Variante folgt 2023. Preise ab 26.650 Euro. © Opel
Hyundai i30, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Hyundai i30: Auch die Südkoreaner schwenken mittelfristig zur Elektromobilität um, pflegen aber weiterhin ihr klassisches Modell-Portfolio. Der i30, den es auch als 250 PS starke N-Version gibt, ist technisch mit dem Kia Ceed verwandt. Nur als Benziner zu haben, aber auch als Kombi und Fließheck. Preise ab 19.330 Euro. © Uli Sonntag/Hyundai
Renault Mégane, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Renault Mégane: Die Franzosen lassen ihren Kunden in der Kompaktklasse weiterhin die Wahl. Benziner, Diesel, Plug-in oder vollelektrisch? Der Mégane bietet alle Varianten, und ist als Fließheck-Version sowie als Kombi („Grandtour“) zu bekommen. Preise ab 27.600 Euro. © Jean-Brice Lemal/Renault
Mazda3, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Mazda3: Die Japaner lassen sich Zeit mit der Elektrifizierung ihrer Modellpalette, und pflegen klassische Modelle wie ihren kompakten 3er weiter. Es gibt ihn mit zwei Heck-Varianten und ausschließlich als Mildhybrid-Benziner, also mit leichter Unterstützung durch einen kleinen Elektromotor. Preise ab 25.890 Euro. © Mazda
Cupra Born, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Cupra Born: Warum mit der Marke nicht auch gleich die Antriebsart wechseln? Der Cupra Born ist als reines Elektroauto konzipiert, bietet auf seinen kompakten 4,32 Metern einen gut nutzbaren Innenraum und ein frecheres Design als sein braver Bruder, der VW ID.3. Preis ab 37.220 © Laurent Sanson/Imago
Toyota Corolla, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Toyota Corolla: Der Inbegriff des japanischen Kompaktwagens ist ein solider verarbeiteter Alltagsbegleiter. Der meistverkaufte Pkw der Welt zeigt aber auch, dass sich die Japaner nach ihrem Höhenflug als Hybrid-Pionier mit der Elektrifizierung schwertun: Plug-in- oder E-Version gibt es nicht, dafür zwei Karosserieversionen des Voll-Hybriden. Preise ab 27.550 Euro. © Slavko Midzor/Imago
Peugeot 308, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Peugeot 308: Der schicke Franzose aus dem Stellantis-Konzern ist ein technischer Verwandter des Opel Astra. Auch er bekommt demnächst einen reinen Elektroantrieb, derzeit ist er als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid zu haben und in zwei Karosserie-Varianten zu haben – sowie als Kombi. Preise ab 30.600 Euro. © Peugeot
Honda Civic, Alternative zur Mercedes A-Klasse
Honda Civic e:HEV: Mit einer Länge von 4,52 gehört der Japaner zu den größeren Kompaktwagen. Sein ungewöhnliches Hybrid-System wechselt automatisch zwischen Benzin- und Elektromotor, ist aber kein Plug-in. Andere Motoren gibt es nicht, Preis: 31.900 Euro. © Honda

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VW plant ID. Golf: Im Elektro-Programm wäre noch Platz

Konkret würde das wohl bedeuten, dass ein künftiges Elektroauto den Namen erbt. „Wir werden an der ID-Logik festhalten, aber ikonische Modelle werden einen Namen tragen“, so Schäfer. Entsprechend dem ID. Buzz, dessen englische Aussprache der von Bus entspricht („Bass“), könnte es also einen ID. Golf geben.

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Allerdings verkompliziert das vorgeschobene „ID.“ die Sache: Mit Nummern, wie beim VW ID.5, trägt die Bezeichnung kein Leerzeichen nach dem Punkt, bei Namen, wie es der ID. Golf einer wäre, schon. Orthografisch korrekt, aber für Kunden verwirrend. Immerhin wäre im elektrischen Portfolio noch Platz für einen klassischen Kompaktwagen. „Der ID.3 war nie ein Nachfolger für den Golf, er ist eher ein Golf Plus“, erklärte Schäfer.

Rubriklistenbild: © Volkswagen

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