Wie Sie Flecken von Deo, Kaffee oder Blütenstaub auf der Kleidung wieder loswerden
VonAnne Hund
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Unschöne Flecken auf Hemd oder T-Shirt, das wünscht sich niemand. Durchs Waschen allein gehen sie oft nicht weg.
Flecken auf der Wäsche sind ärgerlich. Meistens lassen sie sich jedoch problemlos entfernen. Je schneller man Flecken auf der Kleidung behandelt, desto größer sind in der Regel die Chancen, sie wieder loszuwerden. Aber: Nicht reiben oder rubbeln, da sich die Fasern sonst aufrauen, betont man beim Verbraucherservice Bayern, der auf seiner Website erklärt, was stattdessen bei einem Wäschefleck zu tun ist.
Was hilft bei Kaffee- oder Make-up-Flecken auf der Kleidung?
Bei Flecken von Obst, Gemüse, Kaffee, Tee oder Make-up rät der Verbraucherservice Bayern, die Wäsche vor dem Waschen einzuweichen und farbintensive Stoffe ein bis zwei Stunden mit Gallseife einwirken zu lassen. Weiße und helle Wäsche sollte man den Hauswirtschaftsexperten zufolge bei mindestens 40 Grad mit einem bleichehaltigen Universalwaschmittel waschen. Empfindlichere Stücke, die nur Waschtemperaturen bis 30 Grad vertragen, sollte man möglichst mit einem Bleichmittel vorbehandeln, so zudem ihr Rat. Für Feinwäsche, waschbare Seide und Wolle empfehlen die Fachleute, ein Feinwaschmittel und eine für Wolle und Seide geeignete Flüssigbleiche zu verwenden.
Bei Blütenstaub kein Wasser benutzen oder reiben
Bei Verschmutzungen durch Blütenstaub sollte man auf keinen Fall Wasser benutzen oder reiben, so zudem der Hinweis. Sondern zunächst so viel wie möglich von dem Blütenstaub abklopfen oder absaugen und die winzigen Teilchen „eventuell auch mit einem Klebestreifen aufnehmen“, rät der Verbraucherservice Bayern. „Sollten noch Reste im Gewebe verbleiben, entfernen Sie diese mit etwas Spiritus und spülen sie mit viel warmem Wasser heraus.“
Schnelle Hilfe bei Deo-Flecken auf Wäschestücken
Auch Deo-Flecken am weißen T-Shirt oder Hemd sind lästig. „Besonders hartnäckige Rückstände lösen Sie mit einem handelsüblichen Deoflecken-, Rostentferner oder einer Zitronensäure-Lösung und anschließender Wäsche vom Gewebe“, heißt es in der Mitteilung vom Verbraucherservice Bayern. Befänden sich auf den Textilien lediglich leichte gelblich-braune Verfärbungen, helfe eine Vorbehandlung mit einem Waschkraftverstärker.
Statt Zitronensäure können Sie gegebenenfalls auch Essigsäure verwenden, um lästige Deoflecken auf weißen T-Shirts wieder loszuwerden. Oekotest.de rät dazu, in dem Fall 100 ml Essigsäure mit 500 ml Wasser zu mischen, die Kleidung über Nacht einzuweichen und in der Maschine normal zu waschen. Aber: Die Säure (in dieser Dosierung) sollt man tatsächlich nur bei weißer Wäsche verwenden. Damit die Farben nicht ausbleichen. Auch Zitronensäure empfiehlt sich demnach bei weißer Wäsche. Oekotest.de erklärt die passende Dosierung: Drei bis vier Esslöffel Zitronensäure aus dem Supermarkt oder der Drogerie in einen Liter heißes Wasser geben. Dann kann man die fleckige Kleidung über Nacht darin einlegen. Und am nächsten Tag mit klarem Wasser ausspülen und wie gewohnt waschen.