VonTobias Hinne-Schneiderschließen
Mit einem Wäschetrockner lässt sich Kleidung innerhalb kürzester Zeit trocknen - wetterunabhängig. Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie sogar Strom sparen.
Hamm - Wer schon einmal eine Maschine Wäsche mit der Hand aufgehängt hat, der weiß: Das kostet jede Menge Zeit. Die Alternative ist ein Wäschetrockner. Lohnt sich das Gerät? Wir verraten Ihnen, ab wann Sie besser auf einen Trockner verzichten sollten und wie Sie beim elektrischen Wäsche trocknen trotzdem Energie sparen können.
Wäschetrockner: Wann Sie auf das Gerät verzichten sollten - so sparen Sie Strom
Das Trocknen im Wäschetrockner sorgt dank der Einwirkung hoher Temperaturen dafür, dass Keime und Bakterien abgetötet werden, die nach dem Waschen eventuell noch vorhanden sind. Feuchte Wäsche trocknet aber auch hervorragend an der frischen Luft - und zwar ganz ohne Strom zu verbrauchen.
Das Online-Portal mein-bau.com hat die Vor- und Nachteile von Wäschetrocknern zusammengefasst:
| Vorteile | Nachteile |
| Erhöhter Komfort: Die Wäsche kann mit wenigen Handgriffen von der Waschmaschine in den Trockner gepackt werden | Höherer Energieverbrauch für das Trocknen der Wäsche |
| Geringerer Platzbedarf als beim Wäscheaufhängen | Höhere Anschaffungs- und Unterhaltungskosten (Energieverbrauch) |
| Flexibilität: Trocknen ist jederzeit möglich - unabhängig von Zeit und Witterung | Materialien verschleißen schneller: Stoffe werden fusselig und bekommen Löcher |
| Wäsche ist in kurzer Zeit trocken | Nicht jedes Kleidungsstück eignet sich für den Trockner |
| Kleidungsstücke werden beim Trocknen glatter und kommen je nach Material knitterfrei aus dem Elektrogerät | Manche Stoffe gehen im Trockner ein |
| Die Wäsche riecht frisch, wenn sie aus der Trommel kommt | Mikroplastik wird freigesetzt |
Wäschetrockner: So sparsam sind moderne Geräte
Moderne Trockner arbeiten mit einer effizienteren Wärmepumpentechnik und nutzen die Wärme aus der Abluft, im Vergleich zu alten Geräten verbrauchen sie relativ wenig Strom. Laut EcoTopTen verbrauchen die zurzeit effizientesten Geräte auf dem Markt (Stand April 2021) 156 kWh Strom pro Jahr bei einem Fassungsvermögen von 7 Kilogramm. Das macht bei 160 Trocknungen und einem Strompreis von 40,64 Cent/kWh 63 Euro im Jahr, hat das Verbraucherportal oekotest.de errechnet. Ein alter Kondenstrockner verbraucht demnach rund 80 Prozent mehr Energie.
Oekotest.de rät beim Nutzen eines Trockners folgende Hinweise zu beachten, um Energie zu sparen:
- Wäsche erst in der Waschmaschine auf hoher Stufe schleudern, das hilft Energie zu sparen
- Weichspüler sind generell unnötig, beim Gebrauch eines Trockners ergeben sie noch weniger Sinn
- Beladen Sie das Gerät voll und vermeiden Sie es, den Trockner halbvoll laufen zu lassen
- Reinigen Sie das Flusensieb regelmäßig, damit der Luftstrom nicht behindert wird
- Kleidung aus Polyester darf auf keinen Fall in den Trockner
- Nutzen Sie das Öko-Programm Ihres Trockners - Kurzprogramme sparen weder Strom noch Wasser
Wäschetrockner: Im Sommer sollten Sie auf das Gerät verzichten
Die sparsamste und umweltfreundlichste Art des Wäschetrocknens ist und bleiben frische Lust und Sonne, folgert das Verbraucherportal. Allerdings gelte das nicht im Winter: „Wenn die feuchte Wäsche im Wohn- oder Schlafzimmer trocknet, senkt das die Raumtemperatur - es muss zusätzlich gelüftet und stärker geheizt werden. Das kostet jede Menge Energie, die ein moderner Trockner locker wett macht.“ Das Fazit: Im Sommer sollte der Trockner möglichst gar nicht benutzt werden - das schont auch das Budget.
Vollwaschmittel finden sich in jeder Drogerie-Abteilung, aber wofür braucht man es eigentlich? Reicht nicht ein Color-Waschmittel zum Wäschewaschen? Und jetzt die wichtigste Frage. Wohin verschwinden eigentlich Socken in der Waschmaschine? Wir lösen das Rätsel, das in jedem Haushalt für Fragezeichen sorgt.
Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa

