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Hängende oder aufrecht wachsende Geranien? Eine Sorte ist die bessere Wahl

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Ob als Ampel, in Balkonkästen oder im Beet: Geranien verschönern mit ihrer üppigen Blüte viele Standorte. Doch welche Sorte ist die bessere Wahl?

Geranien sind im Sommer nicht aus Gärten und von Balkonen wegzudenken, denn mit ihrer bunten, üppigen Blüte, versprühen sie pure Lebensfreude. Wenn man sie ab und an mit Hausmitteln wie Milch düngt, blühen sie umso kräftiger. Doch sollte man lieber hängende oder aufrecht wachsende Geranien wählen?

Hängende oder aufrecht wachsende Geranien? Eine Sorte ist die bessere Wahl

Stehende Geranien haben weichere Blätter.

Ob in Kübeln, Balkonkästen oder im Beet – Geranien passen sich an jeden Standort an. Doch auch die Sorte ist entscheidend. Das sind die Unterschiede von Hänge-Geranien (Pelargonium peltatum) und aufrecht stehenden Geranien (Pelargonium zonale):

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago
  • Stehende Geranien: Diese Sorte Geranien zählt zu den immergrünen Halbsträucher. Nicht nur für Balkonkästen und Kübel eignen sich diese Geranien; stehende Geraniensorten können auch gut direkt ins Beet gepflanzt werden. Innerhalb der stehenden Geranien zählen die Edelgeranien (Pelargonium grandiflorum) mit ihren besonders hübschen Blüten zu den beliebtesten, allerdings mag diese Sorte keinen Regen. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) kann man Pelargonien auch anhand der Blätter unterscheiden: Die der stehenden Geranien sind samtiger und weicher als die von Hängegeranien.
  • Hängende Geranien kennt man als die typischen Exemplare in Balkonkästen. Denn mit ihren langen Trieben sind sie ein echter Blickfang. Aber auch in Hängeampeln oder vertikalen Gärten macht sich diese Sorte von Geranien äußert gut. Je höher bei Hängegeranien das Gefäß oder der Kasten, desto besser kommen die Triebe zur Geltung. Die Blätter der hängenden Geranie haben im Gegensatz zu stehenden Geranien eher harte und plastikähnliche Blätter. Achtung: Die Blüten von Hängegeranien können laut NDR bei anhaltendem Regen verkleben.

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Hängende Geranien sollten übrigens immer leicht schräg eingepflanzt werden, damit ihre überhängende Wuchsform unterstützt wird. Auch das richtige Gießen ist bei allen Arten von Geranien wichtig, damit Sie lange Freude an der Blüte haben.

Rubriklistenbild: © Rezeda Kostyleva/Imago

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