Sparen beim Waschen

Stromrechnung schrumpft um 20 Euro – mit diesem Waschmaschinen-Programm

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So sparst Du Strom und Geld mit Deiner Waschmaschine – Wäsche waschen geht auch energiesparender und schont dabei vor allem auch die Umwelt.

  • Geld sparen kannst Du mit einer voll beladenen Waschmaschine
  • Das richtige Waschmittel benutzen ist dabei auch wichtig
  • Auf Vorwäsche und sonstiges verzichten – das spart mehr Strom, als Du denkst!

Wer sich vor der nächsten Stromrechnung fürchtet, kann schon bei der Benutzung der Waschmaschine anfangen zu sparen. Mit der richtigen Strategie werden Unmengen an Strom, Wasser und somit auch Geld gespart. HEIDELBERG24 hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, damit der nächste Waschmaschinengang so sparsam wie möglich verläuft. 

Nie wieder zu viel für den Strom bezahlen – Waschmaschinen lassen sich viel effizienter benutzen als geahnt

Durchschnittlich 50 Euro jährlich gibt jeder Bürger in Deutschland allein für die Waschgänge mit Waschmaschinen aus. Das sind nicht nur Kosten, die vermieden werden könnten, sondern schadet auch der Umwelt. Das Waschen mit dem berühmt-berüchtigten Eco-Programm kann etwa 40 Prozent dieser Energiekosten einsparen. Wer folgende Tipps beachtet, kann noch mehr Geld, Gas und Strom sparen!

Waschmaschine voll beladen: Am meisten wird Geld und Energie gespart, wenn die Waschmaschine voll ist. Dabei ist nichts anderes zu tun, als darauf zu warten, bis sich genügend schmutzige Wäsche angesammelt hat. Halbvolle Wäschetrommeln und Kurzprogramme sorgen für unnötig viel Wasser- und Stromverbrauch. Natürlich verursacht das auch höhere Kosten. 

Kleine Tricks – große Wirkung: So sparst Du Strom mit Spaß

Ein Messgerät, das beim Warten der Heizung hilft auf rotem Hintergrund
Nicht nur das Entlüften, sondern auch das Warten der Heizungen kann Dir einiges an Energiekosten einsparen. Wusstest Du, dass Dein Vermieter dabei die Kosten tragen muss? – Vorausgesetzt im Mietvertrag ist nichts anderes vereinbart. © dpa-Klaus-Dietmar Gabbert/Montage HEADLINE24
Zimmerpflanze in einem blauen Blumentopf steht auf dem Waschbecken
Ein Spartipp, den Du so wahrscheinlich noch nicht gehört hast: Wer Zimmerpflanzen im Bad hat, spart Wasser! Diese können nämlich die Feuchtigkeit über ihre Blätter aufnehmen und müssen dadurch viel seltener gegossen werden. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24
Auf der einen Bildhälfte Alufolie, auf der anderen ein Bügeleisen
Trick für Spar-Vollprofis: Bügeln auf Alufolie spart Dir nicht nur eine Menge Geld, sondern hilft auch, Deinen persönlichen CO2-Ausstoß drastisch zu senken. Einfach die Alufolie unter dem Bügelbrettbezug fixieren und losbügeln! © dpa-Roland Holschneider, Roland Weihrauch / HEADLINE24
Jemand lädt einen Koffer aus dem Kofferaum seines Autos
Spartipp für Dein Auto: Reduzierst Du das Gewicht, das Du täglich mit Dir herum fährst, senkst Du Deinen Spritverbrauch. Dabei ist es bereits hilfreich, wenn Du den Kasten mit den Wasserflaschen im Kofferraum, die längst vergessenen Gummistiefel auf der Rückbank und weiteren Krimskrams wegräumst, den Du gar nicht brauchst.  © dpa-Guido Kirchner/Montage HEADLINE24
Mehrere Fische in einem Aquarium, Spartipp Grafik
Energiekosten sparen mit Fischen? Ja – 100 Euro Strom sind drin! Wer nämlich ein Aquarium hat, verursacht mit der Beheizung des Wassers erhebliche Kosten. Vor allem, wenn tropische Fische darin umher schwimmen. Einheimische Tiere hingegen mögen es lieber kühler und benötigen keine dauerhafte Erwärmung. © dpa-Zsolt Czegledi/Montage HEADLINE24
links wird eine Spülmaschine beladen und rechts wäscht jemand von Hand ab
Eine Spülmaschine verbraucht tatsächlich viel weniger Wasser, als das Geschirrspülen von Hand. Natürlich ist es auch wichtig, das Geschirr niemals vorzuspülen, bevor man es in den Geschirrspüler stellt. Die Technik ist so weit, dass sie kleine Essensreste problem- und spurlos beseitigen kann. © freepik-Kuprevich,Roman_24/Montage HEADLINE24
Ein weißer Drucker druckt ein Dokument
Manch einer kommt auf die Idee, den Drucker an eine Zeitschaltuhr anzuschließen, um Strom zu sparen. Ein fataler Fehler! – Das beschädigt nämlich die Technologie im Drucker, die hin und wieder Mal ein Update (und dafür Strom) benötigt. Neuere Modelle sind ohnehin sehr sparsam. © freepik/Montage HEADLINE24
Hintere Felge eines blauen liefergelegten Wagens
Tieferlegen vs. Eco-Tuning – Dein Auto hat ein enorm großes Energiespar-Potenzial. Manche Werkstätten werben damit, dass sie mithilfe von aerodynamischen Manipulationen Dein Auto sparsamer machen können. Das stimmt so allerdings nicht ganz. © Thomas Horst/Montage HEADLINE24
Orangefarbene Blumen werden aus einer grünen Gießkanne gegossen
Spartipp für Deinen Garten: Bei jeder Jahreszeit kannst Du Regenwasser in einem Sammelbehälter auffangen, um Wasser zu sparen. Der pH-Wert sowie der extrem niedrige Kalkgehalt des Regenwassers tut den Pflanzen wohl und lässt sie so richtig aufblühen.  © dpa-Karl-Josef Hildenbrand/Montage HEADLINE24
Rechts ein Akkusauger, links Staubsauger
Ein Akku-Staubsauger erweckt schnell den Eindruck, als ob er stromsparender wäre, als ein herkömmliches Haushaltsgerät. Das ist ein großer Irrtum, sofern der Akku-Sauger dauerhaft an der Ladestation hängt. © freepik-Feelinglucky,Yanalya/Montage HEADLINE24
Weiße Tasse Kaffe
Spartipp für den Kaffee-Trinker aus Leidenschaft: Schalte die Kaffeemaschine ab! Hängt sie am Strom und ist dabei auch noch im Standby-Modus, kann das sehr viele unnötige Energiekosten verursachen! Bedenke auch, dass das Gerät mehr verbraucht, je älter es ist. Vor allem die Funktion, die den Kaffe warm hält ist gemeingefährlich. © freepik-Zirconicusso:Montage HEADLINE24
Durchgekreuztes Bügeleisen
Und so kannst Du ganz ohne Bügeleisen bügeln: Neben chemischen Mitteln, wie etwa Knitterspray, kannst Du Deine Wäsche auch ins Bad hängen, während Du duschst – der Wasserdampf erledigt dann die Arbeit für Dich. Alternativ kannst Du das Kleidungsstück, das nach dem Waschen wieder glatt werden muss, auch über dem dampfenden Wasserkocher platzieren. ©  freepik-Racool_Studio/Montage HEADLINE24
Jemand stellt eine Tasse in die Mikrowelle
Manche Speisen lassen sich hervorragend in der Mikrowelle zubereiten oder auftauen. Verglichen mit dem Backen im Ofen ist die Mikrowelle eine Stromsparende Lösung und kann Dir durch den geringen Verbrauch einiges an Stromkosten einsparen. © freepik/Montage HEADLINE24
Mehrere Toaster stehen nebeneinander, oben links „Spartipp“-Grafik
Spartipp für die Küche: Auch mit dem Toaster kann gespart werden. Dabei ist das Prinzip gleich, wie bei der Mikrowelle auch. Manche Speisen lassen sich eben viel besser und schneller mit dem kleinen Küchengerät zubereiten, als im Backofen. Vor allem die Frühstücksbrötchen sollten überhalb des Toasters anstatt im Ofen aufgebacken werden. © dpa-Henning Kaiser/Montage HEADLINE24
Ein Schaumbad wird eingelassen
Wasser- und Stromkosten sparen: Manchmal lohnt es sich auch, gewisse Dinge des Lebens bewusst zu machen. Wer ein entspannendes Schaumbad einer Dusche vorzieht, muss nicht zwingend aus Energiesparmaßnahmen darauf verzichten. Wer nämlich länger Duscht als 11 Minuten, kann sich auch gleich ein Bad einlassen. © freepik/Montage HEADLINE24
Eine Waschmaschine schleudert Wäsche
So kannst Du beim Schleudern Strom sparen: Natürlich sparst Du, wenn Du die Zahl der Umdrehungen an Deiner Waschmaschine reduzierst. Doch nur dann, wenn Du die Wäsche anschließend an der Luft trocknest. Steckst Du sie hingegen nach dem Schleudern in den Trockner, dreh die Zahl der Umdrehungen lieber auf. Denn so sparst Du mehr – schließlich hat Dein Trockner weniger zu tun. ©  freepik-Inna.dodor/Montage HEADLINE24
Putzzeug zum Entkalken
Entkalke regelmäßig deine Haushaltsgeräte und spare dabei einiges an Energiekosten ein. Wasserkocher, Boiler, Waschmaschine und Co. haben bemerkenswertes Stromspar-Potenzial und können Deine Stromrechnung auf bis zu 100 Euro senken. © freepik-Fotohelin/Montage HEADLINE24
Duschkopf in Betrieb
Die wohl einfachste Methode zum Wassersparen, ohne dabei auf Bequemlichkeit zu verzichten, ist wohl ein Sparduschkopf. Die Anschaffungskosten betragen dabei im Schnitt lediglich 20 Euro und können den Wasserverbrauch um bis zu 50 Prozent senken – die Umwelt freut sich. ©  freepik-Naypong/Montage HEADLINE24
Einmachgläser, im Hintergrund eine Spülmaschine
Achtung, skurriler Spartipp: Kochen in der Spülmaschine – wie bitte? Ja, richtig gelesen. Manch einer steckt den vakuumverpackten Lachs zum Garen auch mal in den Geschirrspüler. Ob das viel Strom und somit Geld einspart, sei dahin gestellt; die Möglichkeit besteht jedenfalls, wenn alle anderen Küchengeräte aus unerklärlichen Gründen ausfallen sollten. © freepik-Pvproductions,Azerbaijan_Stockers/Montage HEADLINE24
Zapfsäule einer Tankstelle
Lohnt sich der Umweg zur billigeren Tankstelle? Wer beispielsweise nur 25 Liter tanken will und ein Auto mit einem Verbrauch von 8,5 Litern auf 100 Kilometern hat, sollte erst ab 8 Cent Unterschied den Weg auf sich nehmen. Mit einem sparsameren Auto - mit etwa 5 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer und einem Tankvolumen von 40 Litern - lohnen sich die 15 Kilometer Umweg schon bei 3 Cent je Liter. © freepik-Nomadsoul1/Montage HEADLINE24
Jemand manipuliert sein Fenster mit einer Zange
Fenster in den „Wintermodus“ befördern: Anpressdruck selbst einstellen – dieser kann durch ein kleines Rad am Fensterflügel nachjustiert werden. Durch das Drehen am Rädchen an der Seite kannst Du den Luftzug regulieren und vor allem minimieren. Somit sparst Du Heizkosten. © freepik-Kukota/Montage HEADLINE24
Zwei Frauen beim Duschen
Wasser sparen und dabei Spaß haben – wer zusammen duscht, reduziert den Wasserverbrauch pro Duschgang um rund 30 Prozent. Weshalb also nicht Angenehmes mit Nützlichem kombinieren? © freepik-Oneinchpunch/Montage HEADLINE24
Teppich und Spartipp-Grafik
So sparst Du Heizkosten und machst auch noch deine Inneneinrichtung attraktiver: Mit einem Teppich geht das kinderleicht. Teppiche kühlen im Sommer und wärmen im Winter, indem sie die atmosphärische Luft speichern. © freepik-Rawpixel.com/Montage HEADLINE24

Effiziente Fleckenentfernung kann beim Waschen für weniger Kosten sorgen

Das richtige Waschmittel: Waschpulver ist nachhaltiger und wirksamer als Flüssigwaschmittel. Flüssige Waschmittel sind in der Regel pro Anwendung teurer und weisen zudem einen höheren Tensidgehalt auf. Hier kommst du zu den Waschmitteln im Test – Welches Discounter-Produkt die Konkurrenz schlägt. Vollwaschmittel belasten übrigens die Umwelt stärker als Colorwaschmittel, da sie giftige Bleichmittel enthalten.

Auf Vorwäsche verzichten! Sie verbraucht unnötig Strom und Wasser. Wer Flecken richtig vorbehandelt, erhält auch bei einfachen Waschgängen saubere Wäsche. Hartnäckige Flecken zuvor mit Gallseife, oder Fleckenmittel zu behandeln, hilft bei vielen Fleckenarten. Auch eignet sich zum Vorbehandeln bestimmter Flecken. Es gibt einige Tricks mit dem Kultgetränk – so verwendet man Cola im Haushalt.

Diese Waschmaschinenprogramme solltest du anderen vorziehen

Verzichte auf Kochwäsche: Wer dabei ist, Strom zu sparen, sollte möglichst immer bei niedrigen Temperaturen waschen. Programme mit 60 Grad verursachen gegenüber der Kochwäsche beispielsweise nur einen Bruchteil der Energiekosten. Da Waschmaschinen in deutschen Haushalten meistens an einen Anschluss von kaltem Wasser angeschlossen sind, müssen sie das Wasser erst auf die gewünschte Temperatur erhitzen – und das verbraucht enorm viel Strom.

Wer stattdessen den Eco-Waschgang einlegt, ist auf der sicheren Seite. Die Wäsche wird sauber auch ohne enormen Stromverbrauch. Der Nachteil: Es dauert länger. Also kann die Waschmaschine auch über Nacht waschen – oder? Hier erfährst du, ob die Waschmaschine auch nachts laufen darf, oder on das schon Lärmbelästigung ist.

So kannst du schon beim nächsten Waschmaschinengang sparen

Sparsam Schleudern: Die Zahl der Umdrehungen während des Schleuderns lässt sich bei den meisten Maschinen manuell einstellen. Hier gilt: Je höher die Zahl der Umdrehungen während dem Schleudergang, desto mehr Strom verbraucht die Waschmaschine. Wer den Stromverbrauch reduzieren will, reduziert auch die Umdrehungen und lässt die Wäsche an der Luft trocknen. Aber Vorsicht: Wird die Wäsche maschinengetrocknet, kommt sie mit dieser Methode mit einem höheren Restwasseranteil in den Wäschetrockner, wodurch die Energiebilanz wieder eingeholt wird. 

Übrigens: Mehr nützliche Spartipps für Zuhause findest Du auf unserer Themenseite.

Nicht vergessen: Nach dem Waschen sollte die Maschine immer gleich ausgeschaltet werden. Der Stromverbrauch lässt sich dadurch reduzieren. Wird der Standby-Modus grundsätzlich nicht mehr genutzt, sparst Du rund 100 Euro. Wer die Waschgänge plant, die Füllgröße der Maschine ausreizt und mit Bedacht die Waschprogramme und Temperaturen wählt, kann laut Smarticular beim Wäschewaschen eine Menge Strom und Wasser sparen.  (mad)

Rubriklistenbild: © freepik-User6724086 / Montage HEADLINE24

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