VonJoana Lückschließen
Hortensien gehören zu den Klassikern im Garten. Gießen sollte man sie oft und viel, aber bitte immer nur von unten.
Was wäre der sommerliche Garten ohne die farbenfrohe, üppige Blütenpracht der Hortensie? Von Juni bis September blüht der klassische Halbstrauch und verlangt Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhabern dabei einiges ab. Denn Hortensien verschlingen sehr viel Wasser. Man sollte sie lieber zu viel als zu wenig gießen.
Hortensien besser zu viel als zu wenig gießen
Sobald sich die Erde der Hortensien trocken anfühlt, ist es Zeit zur Gießkanne oder zum Gartenschlauch zu greifen. An heißen Hochsommertagen kann dies zweimal pro Tag sein. Beachten Sie dabei folgendes:
Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.
- Das Gießwasser sollte am Fuße der Pflanze verteilt werden. Gießen Sie die Hortensie niemals von oben. Das begünstigt Mehltau und zerstört die empfindliche Blüte.
- Wenn Sie den Boden mit einer Mulchschicht anreichern, trocknet die Erde nicht so schnell aus.
- Gießen Sie niemals in der Mittagshitze, da die Hortensie so verbrennen kann.
- Ab dem späten August sollten Sie die Gießmenge langsam drosseln.
- Wie viel Wasser die Hortensie genau benötigt, hängt von Sorte, Standort, Jahreszeit, Substrat, Regenfällen und Größe der Pflanze ab.
Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen




Bei aller Wasserliebe sollten Sie bedenken, dass Hortensien auf Staunässe empfindlich reagieren. Denn sobald die Wurzeln des Gewächses faulen, wächst die Hortensie nicht mehr weiter. Deshalb ist es sinnvoll, dass Hortensien im Kübel Drainagelöcher aufweisen, während Hortensien im Beet von einer Drainageschicht und durchlässigem Gartenboden profitieren.
Tipp: Hängende Blätter und Blüten sind fast immer ein Anzeichen von zu wenig Wasser. Denken Sie auch an eine Pflanzenerde, die Wasser gut speichert, wenn Sie den Boden nicht mit Mulch anreichern.
Rubriklistenbild: © dreamday145/Imago

