Im Sommer

Hortensien sollten Sie niemals von oben gießen, sonst leidet die Blüte

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Hortensien gehören zu den Klassikern im Garten. Gießen sollte man sie oft und viel, aber bitte immer nur von unten.

Was wäre der sommerliche Garten ohne die farbenfrohe, üppige Blütenpracht der Hortensie? Von Juni bis September blüht der klassische Halbstrauch und verlangt Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhabern dabei einiges ab. Denn Hortensien verschlingen sehr viel Wasser. Man sollte sie lieber zu viel als zu wenig gießen.

Hortensien besser zu viel als zu wenig gießen

Hortensien braucht regelmäßig Wasser.

Sobald sich die Erde der Hortensien trocken anfühlt, ist es Zeit zur Gießkanne oder zum Gartenschlauch zu greifen. An heißen Hochsommertagen kann dies zweimal pro Tag sein. Beachten Sie dabei folgendes:

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  • Das Gießwasser sollte am Fuße der Pflanze verteilt werden. Gießen Sie die Hortensie niemals von oben. Das begünstigt Mehltau und zerstört die empfindliche Blüte.
  • Wenn Sie den Boden mit einer Mulchschicht anreichern, trocknet die Erde nicht so schnell aus.
  • Gießen Sie niemals in der Mittagshitze, da die Hortensie so verbrennen kann.
  • Ab dem späten August sollten Sie die Gießmenge langsam drosseln.
  • Wie viel Wasser die Hortensie genau benötigt, hängt von Sorte, Standort, Jahreszeit, Substrat, Regenfällen und Größe der Pflanze ab.

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago

Bei aller Wasserliebe sollten Sie bedenken, dass Hortensien auf Staunässe empfindlich reagieren. Denn sobald die Wurzeln des Gewächses faulen, wächst die Hortensie nicht mehr weiter. Deshalb ist es sinnvoll, dass Hortensien im Kübel Drainagelöcher aufweisen, während Hortensien im Beet von einer Drainageschicht und durchlässigem Gartenboden profitieren.

Tipp: Hängende Blätter und Blüten sind fast immer ein Anzeichen von zu wenig Wasser. Denken Sie auch an eine Pflanzenerde, die Wasser gut speichert, wenn Sie den Boden nicht mit Mulch anreichern.

Rubriklistenbild: © dreamday145/Imago

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