VonAnna Katharina Küstersschließen
Als Zimmerpflanze sind Orchideen sehr beliebt. Da die meisten Orchideen in den Wintermonaten blühen, ist es wichtig, richtig zu düngen.
Wer weiß, wie er mit seinen Orchideen umzugehen hat, der kann mehrere Jahre von den besonderen Pflanzen profitieren und sich immer wieder an deren Blüte erfreuen. Denn Orchideen gelten zwar als etwas empfindlichere Zimmerpflanzen, mit der richtigen Pflege können sie aber zu absoluten Lieblingen in der Wohnung werden. Besonders beim Düngen und Gießen sind daher ein paar Dinge zu beachten.
Bei zu viel Wasser streikt die Pflanze
Ähnlich wie bei anderen Zimmerpflanzen, die ihre Heimat im Regenwald haben, brauchen Orchideen zwar regelmäßig, aber nicht übermäßig viel Wasser. Es reicht aus, wenn Sie die Pflanze einmal pro Woche aus ihrem Übertopf herausnehmen und in ein Wasserbad stellen. Kalkreiches Wasser vertragen Orchideen schlecht, weswegen es sich lohnt, das Leitungswasser abzukochen und eine Weile stehenzulassen. So sinkt der Kalk nach unten ab. Besonders gut eignet sich auch aufgefangenes Regenwasser zum Gießen.
Dünger brauchen Orchideen nur von Zeit zu Zeit
Damit Ihre Orchideen mit den richtigen Nährstoffen versorgt sind, sollten Sie das Gießen von Zeit zu Zeit mit dem Düngen verbinden. Dafür geben Sie laut kraut&rüben herkömmlichen Pflanzendünger ins Wasser hinzu, beachten dabei allerdings das Mischverhältnis von 1:10. Sonst besteht die Gefahr, dass die Pflanze unter der großen Nährstoffmenge eingeht.
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Trockenhefe kann ebenfalls helfen
Wer keinen gekauften Dünger nutzen möchte, kann sich auch selbst welchen zusammenmischen. Dafür brauchen Sie laut utopia nur ein Päckchen Trockenhefe. Geben Sie die Trockenhefe in eine große Schüssel und übergießen Sie die Hefe mit 100 Millilitern heißem Wasser. Danach müssen noch zwei weitere Liter Wasser, dieses Mal aber kalte, in die Schüssel hinein. Alles gründlich umrühren und vollständig abkühlen lassen. In dieses angereicherte Wasser stellen Sie dann die Orchideen, damit sie Wasser aufnehmen können.
Aber Vorsicht: Mit Hefe lassen sich nur terrestrische Orchideenarten düngen. Terrestrische Orchideen wachsen im Boden und nicht zum Beispiel auf Ästen. Dazu gehören laut der Deutschen Orchideen-Gesellschaft zum Beispiel:
- Phalaenopsis (Gattung, umfasst 70 Arten)
- Vanda-Orchideen (Gattung, umfasst etwa 50 Arten)
- Cambria-Orchideen (große Gruppe gattungsübergreifender Zuchtorchideen)
In der Regel zählen die meisten Orchideen, die sich als Zimmerpflanzen halten lassen, zu den terrestrischen Arten.
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Am besten düngen Sie bei jedem dritten Gießbad. Wichtig ist, dass Sie das nur im Frühjahr und im Herbst machen. Im Winter braucht die Pflanze keinen Extra-Dünger. In der kalten Jahreszeit haben Sie also weniger Arbeit mit der Zimmerpflanze.
Rubriklistenbild: © Panthertubi/Imago

