Bis zu 38 Prozent teurer: So viel mehr kostet das Essen an Weihnachten 2023
VonAnni Gebhard
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Ob Raclette oder Plätzchen: Egal, welcher Klassiker beim diesjährigen Weihnachtsessen auf den Tisch kommt – es wird teurer. Was Verbraucher erwartet.
Beim Blick auf den Kassenzettel des großen Weihnachtseinkaufs könnte Kunden dieses Jahr schon mal schwindelig werden. Denn die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen schlägt Alarm. Der Grund: die gestiegenen Preise bei den Zutaten für das Festtagsmenü.
Das Weihnachtsessen ist dabei nicht das Einzige, das beim Einkauf höhere Kosten verursacht. Viele andere Dinge werden vor allem zum Jahreswechsel teurer. Egal, ob Raclette, Rinderrouladen oder auch nur Plätzchen – Verbraucher müssen sich auf höhere Preise einstellen.
Heftige Preisanstiege: Zutaten für Weihnachtsessen deutlich teurer als 2021
Bei den Daten bezieht sich die Verbraucherzentrale NRW auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Bei der Rechnung werden die Preise aus Oktober 2021 mit denen aus Oktober 2023 verglichen. Laut Verbraucherzentrale sind „die Lebensmittelpreise in den letzten zwei Jahren besonders stark gestiegen“. Die größten Preissteigerungen gibt es bei den Plätzchen zu verzeichnen – hier schlägt besonders der Zucker und das Mehl zu Buche.
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Preise für Weihnachtsessen 2023: So tief müssen Kunden beim Einkauf in die Tasche greifen
Doch das sind nicht die einzigen Klassiker, die beim Einkauf für die Feiertage deutlich teurer werden. Besonders Würstchen mit Kartoffelsalat, bei vielen Familien ein Muss an Weihnachten, verzeichnen einen Preisanstieg von rund 32 Prozent. Auch, wer sich auf eine gesellige Runde bei Raclette freut, muss an der Kasse mit höheren Preisen rechnen. Alleine Schnittkäse ist um 38,9 Prozent teurer geworden im Vergleich zu 2021.
Hier die Preissteigerungen für das Weihnachtsklassiker im Überblick:
Würstchen mit Kartoffelsalat: Wurstkonserve +34,6 Prozent, Kartoffeln +33,8 Prozent, Gurkenkonserve +28 Prozent
Rinderrouladen: Rinderrouladen +18,2 Prozent, Kohlgemüse +29,5 Prozent, Kartoffelkloßmehl +30,1 Prozent