Auch an Weihnachten

Weihnachtsbaum pflegen, lagern und gießen: So bleibt er lange grün

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Wann kann der Weihnachtsbaum in die Wohnung? Wie lagert und pflegt man die Tanne, damit sie auch an Heiligabend noch frisch aussieht? Wichtige Tipps.

Hamm - Die Tradition in den Familien in NRW und ganz Deutschland ist durchaus unterschiedlich. Manche stellen den Weihnachtsbaum schon frühzeitig zum 1. Advent auf. Andere lassen sich deutlich mehr Zeit und kaufen einen Christbaum erst kurz vor Weihnachten. Doch wie sorge ich dafür, dass der Tannenbaum auch noch an den Feiertagen schön anzuschauen ist?

Dunkelgrün, leuchtend und gut riechend - so sollte der Weihnachtsbaum - zum Beispiel die Nordmanntanne - an den Festtagen im Wohnzimmer stehen. Nicht Wenige jedoch kämpfen jährlich mit Nadeln auf dem Boden, braun-gräuliche Christbäume und einer fast schon traurigen Optik in der Ecke, ehe überhaupt der erste Weihnachtsschmuck am Baum hängt.

Tannenbaum pflegen, lagern und gießen – so bleibt er bis Weihnachten frisch

Wer das vermeiden möchte, sollte schon bei der Lagerung des Christbaums für optimale Verhältnisse sorgen. Optimal ist es, den Weihnachtsbaum nach dem Kauf so lange wie möglich an der frischen Luft stehen zu lassen. Wind, Kälte und Schnee, wie er zu Dezemberbeginn bereits in Deutschland fiel, machen dem Tannenbaum überhaupt nichts. Ebenso kann feuchter Sand in einem Topf als Übergangsständer dienen. So wird der Stamm weiterhin mit Wasser versorgt und droht zudem nicht, bei Minusgraden einzufrieren. Eben jene sind sogar für NRW im Dezember vorhergesagt. Der „Arctic Outbreak“ könnte weiße Weihnachten bescheren.

Tannenbaum täglich gießen - Christbaum benötigt bis zu zwei Liter täglich

Zudem sollte das Transportnetz des Weihnachtsbaums erst unmittelbar vor dem Aufstellen in der Wohnung entfernt werden. Bedeutet: Weihnachtsbaum kaufen, nach Hause transportieren und anschließend möglichst kühl lagern. Anschließend, etwa einen Tag vor dem Schmücken, sollte der Christbaum in die Wohnung wandern. Dort wird er aufgestellt, das Netz von unten nach oben aufgeschnitten und entfernt und anschließend mit genügend Wasser versorgt. Je nach Zimmertemperatur und Baumart benötigt dieser bis zu zwei Liter täglich. Die Zweige des Tannenbaums benötigen mehrere Stunden, ehe sie sich vollständig ausgebreitet haben.

O Tannenbaum: Die zehn schönsten Weihnachtsbaum-Arten

Eine Weisstanne (Abies alba) mit frischem Austrieb.
Die Weißtanne trägt ihren Namen, da sie eine hellere Borke hat. Als eher großer Weihnachtsbaum ist sie sehr beliebt.  © Stock&people/Imago
Nahaufnahme einer Gewöhnlichen Fichte oder Rotfichte.
Da die Rotfichte in Deutschlands Wäldern am häufigsten anzutreffen ist, ist sie auch die günstigste.  © F. Hecker/Imago
Nahaufname einer Colorado-Tanne.
Die etwas exotischere Optik der Colorado-Tanne hat seinen Preis. Dafür duften die Nadeln nach Zitrusfrucht.  © Horatio/Imago
Eine hellgrüne Douglasie mit Zapfen.
Die aus Nordamerika stammende Douglasie hat biegsame Zweige, weshalb Baumkugeln an ihr weniger gut halten.  © Danita Delimont/Imago
Zarte Jungtriebe von Nordmanntannen.
Die Nordmanntanne gilt mit ihren buschigen und festen Zweigen als Klassiker unter den Weihnachtsbäumen.  © Imago
Nahaufnahme einer Kiefer in der Sonne.
Kiefer lassen sich etwas schwerer schmücken, nadeln dafür aber wenig und verströmen einen wundervollen Duft. © CSP_trebuchet/Imago
Zweige einer Edeltanne.
Die sehr haltbare Edeltanne betört mit ihren duftenden, dicken Nadeln, die besonders robust sind.  © Stock&people/Imago
Eine Korea-Tanne mit blauen Zapfen.
Die seltene Korea-Tanne ist wie die Colorado-Tanne teurer als andere Arten. Die violettfarbenen bis blauen Zapfen machen sie zum Hingucker. © Wieslaw Jarek/Imago
Zweig einer Blaufichte (Picea) mit Raureif.
Die Blaufichte besticht mit ihren spitzen, blaugrünen Nadeln.  © Gabriele Hanke/Imago
Ein Kunstbaum, der mit Weihnachtsschmuck behangen ist.
Kunsttannen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie nicht nadeln und viele Jahre hintereinander aufgestellt werden können. © Imago

Wer eine Fußbodenheizung besitzt, sollte unter den Tannenbaum eine Wolldecke legen. Denn Wärme von unten mag der Christbaum ebenso nicht wie direkte Sonnenbestrahlung, trockene Heizungsluft oder durchziehende Luft. Wer dem Baum etwas Gutes tun möchte, kann diesen regelmäßig mit Wasser besprühen. Denn auch über die Nadeln nimmt er Feuchtigkeit auf.

Rubriklistenbild: © Blickwinkel/Imago

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