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Mach‘s gut, Punica: Kultgetränk wird nicht mehr produziert

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Es war besonders für die Kinder der 90er-Jahre ein Kultgetränk. Nun wurde dessen Produktion eingestellt. Wir sagen auf Wiedersehen zur „Punica-Oase“.

Hamm - Als Punica-Oase wurde der Fruchtsaft besonders bei Kindern der 90er-Jahre bekannt. Was heute das Bier, dessen Preise steigen, oder der Rotwein ist, war damals der „fruchtige Durstlöscher“ das Go-to-Getränk auf Kindergeburtstagsfeiern. Nun herrscht traurige Gewissheit: Die Produktion von Punica wurde endgültig eingestellt.

Goodbye Punica-Oase: Herstellung des „fruchtigen Durstlöschers“ eingestellt

„Meine Mama hat sogar Punica für uns gekauft“ - rannte der Satz nach dem Schulende über die Lippen, versüßte die Einladung zum gemeinsamen Treffen noch vielmehr den freien Nachmittag. Jedes Kind der 90er und teilweise auch der 2000er kennt das bunte Erfrischungsgetränk in sämtlichen Sorten. Bekannt wurde Punica besonders durch die TV-Werbung, die zwischen zahlreichen Anime-Serien am Nachmittag im Halbstundentakt lief.

Aus der bekannten „Punica-Oase“ wurde „Lass dich erfrischen“. Nun folgt kein weiterer Slogan mehr. Wie das Unternehmen PepsiCo, das zuletzt mit Edeka in einen Lieferstreit geriet, offiziell bestätigte, werde der Fruchtsaft Punica nicht weiter produziert. „im Februar 2022 haben wir die PepsiCo Saftsparte inklusive der Marke Punica an das Joint Venture Unternehmen Tropicana Brands Group (TBG) veräußert“, heißt es in einer Mitteilung.

Entscheidung zum Punica-Aus fiel offenbar schon im September 2022

Dabei habe die Tropicana Brands Group bereits im vergangenen September entschieden, den Verkauf von Punica einzustellen. „Wir verstehen Ihre Enttäuschung, dass Punica in Zukunft nicht mehr erhältlich sein wird und bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen und bei unseren Punica-Fans für die jahrelange Produkttreue“, heißt es weiter.

Kalorienfallen in Flüssigform: Zehn Getränke, die Übergewicht fördern

Jemand bereitet einen Cappuccino zu.
Obwohl Kaffee eigentlich keine Kalorien enthält, gehören Getränke mit Kaffee zu den häufigsten Kalorienfallen. So sind in Cappuccino, Latte Macchiato und Eiskaffee eine Vielzahl an Kalorien vorhanden - vor allem, wenn sie mit Vollmilch, Sahne und Zucker verfeinert werden.  © Imago
Eine junge Frau trinkt aus einem Glas Orangensaft (Symbolbild).
Egal ob Fruchtsaft oder Fruchtsaftschorle: Säfte sind zum Abnehmen beinahe ähnlich schlecht geeignet, wie Softdrinks. So hat ein Glas Fruchtsaft die gleiche Menge Kalorien wie ein Glas Cola.  © Imago
Eine Frau schüttet einen Smoothie in ein Glas.
Smoothies aus Obst und Gemüse enthalten eine Menge Vitamine. Doch gerade Fertig-Smoothies aus dem Supermarkt stecken häufig voller versteckter Kalorien. Grund dafür: Den Smoothies wird neben der natürlichen Süße aus den Früchten meist zusätzlicher Zucker zugesetzt.  © Imago
Es ist ein Glas Cola zu sehen (Symbolbild).
Softdrinks wie Cola und Limonade stecken voller Zucker. So kommen auf ein Glas meist rund 23 bis 26 Gramm Zucker und damit etwa 100 Kalorien auf die Waage. Light- und Zero-Gertränke haben zwar einen geringeren Zuckeranteil. Wer statt Limo und Co. zu Light-Variante greift, kann aber trotzdem an Gewicht zu nehmen. Denn der enthaltene Süßstoff signalisiert dem Körper eine Kalorienzufuhr, der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe. Ist dieser dauerhaft hoch, kann das zu Übergewicht führen.  © Imago
Es sind verschiedene Softdrinks zu sehen (Symbolbild).
Coca-Cola Zero und Fanta light sind gesünder? Nicht unbedingt! (Symbolbild). © Imago
Eine Frau, die vor blauem Himmel aus einer Plastikflasche trinkt.
Neben schneller Energie versorgen Energy-Drinks den Körper auch mit einer Menge an Zucker. So sind in einer Dose Energy-Drink rund neun Würfel Zucker zu finden. © Leung Chopan/Imago
Ein Paar stößt mit einem Glas Wein an.
Wer abnehmen möchte, sollte auf das gelegentliche Glas Wein oder Bier am Abend unbedingt verzichten. Der enthaltene Alkohol schlägt mit einer Vielzahl an Kalorien und Fett schnell auf die Hüften.  © Imago
Es ist ein Glas Eistee zu sehen.
Beinahe alle Fertig-Eisstees enthalten eine Menge Zucker. Wer abnehmen möchte, sollte sich seinen Tee daher lieber selber zubereiten und dabei auf künstliche Süße verzichten.  © Imago
Zwei weibliche Fahrradfahrerinnen halten Flaschen in der Hand.
Während viele Sportler auf spezielle Fitness- und Sport-Getränke mit Elektrolyten schwören, raten Ernährungsexperten eher dazu beim klassischen Wasser nach der Anstrengung zu bleiben. Wer nur in seiner Freizeit Sport treibt, dem reicht dies völlig aus, um seinen Flüssigkeitshaushalt wieder herzustellen.  © Imago
Es sind zwei Gläser mit Buttermilch zu sehen.
Buttermilch und Trinkjoghurts sollen beim Abnehmen helfen und die Immunabwehr stärken. In den meisten Produkten ist allerdings sehr viel Zucker und damit versteckte Kalorien zu finden. Besser zu Naturjoghurt und ungesüßter Buttermilch greifen.  © Panthermedia / Imago

Die erste Punica-Flasche schaffte es schon 1977 auf den Markt. Die damalige Dittmeyer GmbH wurde 1984 von Procter & Gamble übernommen. Es folgten Verkäufe an den amerikanischen Kapitalanleger J.W. Childs 2005 sowie ein Jahr später an PepsiCo. Dort wurde Punica zwar in die Saftsparte Tropicana Brands Group eingegliedert. Schon seit längerem wird Punica jedoch in den Regalen der Supermärkte und Discounter vermisst. Nun folgte das endgültige Aus.

Rubriklistenbild: © b.Arte/Imago

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