Fünf Ursachen, warum Zucchini nicht wachsen wollen – und Lösungsvorschläge
VonInes Alms
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Wenn die Zucchini nicht größer werden, kann dies an falscher Pflege, Krankheiten oder einfach am Wetter liegen. Aber Sie können etwas dagegen tun.
Es hat so schön angefangen mit den Zucchini, sie wuchs und wuchs, bildete Blüten, kleine Früchte – und dann war es das. Wenn Zucchini klein bleiben, haben sie in der Regel einen Mangel – beispielsweise sind Zucchini als Starkzehrer nährstoffhungrig und durstig. Geht man auf Spurensuche nach den möglichen Ursachen, lässt sich die Ernte noch retten.
Von Standort bis Wetter – viele Faktoren beeinflussen die Fruchtbildung
Wenn man Zucchinipflanzen an einen sonnigen bis halbschattigen Standort platziert und ausreichend düngt und gießt, liefern sie manchmal sogar mehr Früchte, als man ernten und verwerten kann. Wachsen die Früchte nur zögerlich oder gar nicht mehr, kommen folgende Ursachen infrage:
Standort: Letztes Jahr war an der gleichen Stelle noch alles prima? Daran könnte es liegen, denn bei Zucchini sollte man eine Fruchtfolge einhalten, da sonst der Boden ausgelaugt wird. Oder haben Sie andere Starkzehrer wie Kartoffeln daneben gepflanzt? Diese konkurrieren dann um die Nährstoffe.
Falsch gedüngt: Zu wenig Dünger, vor allem ein Phosphor- oder Magnesiummangel, bremst die Pflanze in der Ausbildung von Blüten und Früchten. Zu viel Kalium und Stickstoff wiederum mögen die Pflanzen nicht. Eine Düngung alle ein bis zwei Wochen, am besten mit organischem Dünger wie Mist, Kompost oder einer selbst gemachten Jauche, ist wichtig.
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Wetter: Sind die Pflanzen nach den Eisheiligen zu früh ins Freie gekommen? Neben Kälte mag die Zucchini auch Regen, Hitze und starke Temperaturschwankungen nicht – die Früchte verkümmern. Bei Hitze können Sie gießen, bei zu viel Regen die Pflanzen je nach Größe gegebenenfalls mit Folien oder Vliesen abdecken.
Krankheiten: Wenn die Früchte sich in Form und Farbe verändern, können in seltenen Fällen auch Krankheiten eine Ursache für den Wachstumsstopp sein. Dazu zählt das Gurkenmosaikvirus mit verformten Früchten oder die bakterielle Weichfäule, bei der das Fruchtfleisch matschig wird. In beiden Fällen hilft es nur, die befallenen Früchte aus dem Bestand zu entfernen.
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