Problem-Pflanze

Fünf Ursachen, warum Zucchini nicht wachsen wollen – und Lösungsvorschläge

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Wenn die Zucchini nicht größer werden, kann dies an falscher Pflege, Krankheiten oder einfach am Wetter liegen. Aber Sie können etwas dagegen tun.

Es hat so schön angefangen mit den Zucchini, sie wuchs und wuchs, bildete Blüten, kleine Früchte – und dann war es das. Wenn Zucchini klein bleiben, haben sie in der Regel einen Mangel – beispielsweise sind Zucchini als Starkzehrer nährstoffhungrig und durstig. Geht man auf Spurensuche nach den möglichen Ursachen, lässt sich die Ernte noch retten.

Von Standort bis Wetter – viele Faktoren beeinflussen die Fruchtbildung

Zucchini benötigen in der Wachstumsphase reichlich Dünger und Wasser.

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Wenn man Zucchinipflanzen an einen sonnigen bis halbschattigen Standort platziert und ausreichend düngt und gießt, liefern sie manchmal sogar mehr Früchte, als man ernten und verwerten kann. Wachsen die Früchte nur zögerlich oder gar nicht mehr, kommen folgende Ursachen infrage:

  • Standort: Letztes Jahr war an der gleichen Stelle noch alles prima? Daran könnte es liegen, denn bei Zucchini sollte man eine Fruchtfolge einhalten, da sonst der Boden ausgelaugt wird. Oder haben Sie andere Starkzehrer wie Kartoffeln daneben gepflanzt? Diese konkurrieren dann um die Nährstoffe.
  • Zu wenig Wasser: Die Früchte bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser, die Pflanze muss also immer gut damit versorgt sein. Selbst wenn sie Früchte bildet, können diese bei Wassermangel bitter werden. Im Sommer täglich oder an heißen Tagen zweimal am Tag gießen (frühmorgens und abends).
  • Falsch gedüngt: Zu wenig Dünger, vor allem ein Phosphor- oder Magnesiummangel, bremst die Pflanze in der Ausbildung von Blüten und Früchten. Zu viel Kalium und Stickstoff wiederum mögen die Pflanzen nicht. Eine Düngung alle ein bis zwei Wochen, am besten mit organischem Dünger wie Mist, Kompost oder einer selbst gemachten Jauche, ist wichtig.

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  • Wetter: Sind die Pflanzen nach den Eisheiligen zu früh ins Freie gekommen? Neben Kälte mag die Zucchini auch Regen, Hitze und starke Temperaturschwankungen nicht – die Früchte verkümmern. Bei Hitze können Sie gießen, bei zu viel Regen die Pflanzen je nach Größe gegebenenfalls mit Folien oder Vliesen abdecken.
  • Krankheiten: Wenn die Früchte sich in Form und Farbe verändern, können in seltenen Fällen auch Krankheiten eine Ursache für den Wachstumsstopp sein. Dazu zählt das Gurkenmosaikvirus mit verformten Früchten oder die bakterielle Weichfäule, bei der das Fruchtfleisch matschig wird. In beiden Fällen hilft es nur, die befallenen Früchte aus dem Bestand zu entfernen.

Aus dem Garten: Zehn essbare Blüten für die Sommerküche

Bunte Blumen auf einer Wiese mit Kornblumen
Die blauen essbaren Blüten der Kornblume eignen sich gut zum Dekorieren verschiedener Speisen. Beim Pflücken im eigenen Garten sollten Hobbygärtner allerdings darauf achten, dass die Blüten sich gerade erst geöffnet haben. Dann ist das Aroma am intensivsten.  © Margit Wild/Imago
Lavendel-Strauch
Vom Lavendel sind neben den Blüten auch die Blätter essbar. Verwendet wird die duftende Blume dabei ähnlich wie Rosmarin. Dabei hat jede Sorte allerdings ihr ganz eigenes Aroma. Frisch oder getrocknet sollte Lavendel aufgrund seines starken Geschmacks nur sparsam in herzhaften und süßen Speisen verwenden.  © Bo Valentino/Imago
Filigrane Bärlauchblüten
Bärlauch und dessen Blüten können zu Beginn des Frühjahrs und Sommers an vielen Orten gesammelt werden. Gerade die zarten Bärlauchblüten sind dabei besonders aromatisch. Verarbeitet zu Pesto geben die Blüten Nudelgerichten eine frische Note. Vielseitig einsetzen lässt sich zudem ein Öl aus Bärlauchblüten.  © Rech/Imago
Löwenzahntee
Wer im Sommer gerne Salat isst, muss dazu nicht mal einkaufen gehen. Löwenzahnblüten bringen Abwechslung auf den Teller. Ergänzt werden kann der bunte Sommersalat dabei mit Pflücksalat, Rucola oder Spinat aus dem eigenen Garten.  © Madeleine_Steinbach/Imago
Es ist eine Wiese mit Margeriten zu sehen.
Die strahlend weißen Blüten der Margeriten eignen sich wunderbar als Dekoration. Herzhaften Gerichten wie Suppe geben die leicht bitteren Blumen darüber hinaus einen neuen Geschmack. Werde die Margeriten vor dem Kochen in ein warmes Salzwasserbad eingelegt, kann der Geschmack etwas gemildert werden.  © Wirestock/Imago
Pinke Rosenblüte
Rosenblüten sehen nicht nur toll aus, sondern helfen auch bei Kopfschmerzen. Oftmals werden für einen Tee aus Rosen nur die Blütenblätter genutzt. Gerade der Blütenansatz schmeckt in der Regel viel zu bitter.  © Südtirolfoto/Imago
Herstellung von Ringelblumen-Salbe aus Blüten
Ringelblumensalbe ist leicht selbst herzustellen und ein gutes Hausmittel gegen Hautprobleme wie Ekzeme. Besonders schön sehen Ringelblumen aus, wenn sie über grüne Salatblätter gestreut werden. Die Blütenblätter schmecken würzig und leicht bitter. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen ungespritzt sind. Es sollten zudem nur frisch gepflückte Blumen zum Einsatz kommen.  © imagebroker/Imago
Eine Sonnenblume im Garten. (Symbilbild)
Sonnenblumen können vielseitig in der Küche eingesetzt werden. Der Blütenboden kann beispielsweise ähnlich wie Artischocken zubereitet werden. Dazu müssen Gartenfreunde die Blüten vor der Verwendung lediglich vorsichtig waschen und trocken tupfen.  © Antoni halim/Imago
Selbstgemachter Holunderblüten Sirup
Ab Mai erblühen die Holundersträucher im Garten. Die Blüten des Holunderstrauchs sind dabei in Eiswürfeln und Cocktails im Sommer ein Hingucker. Holunderblüten sind allerdings besonders als Sirup oder Gelee beliebt. Die Produkte aus Holunderblüten lassen sich hervorragend in der Küche weiterverarbeiten.  © Weingartner-Foto/CHROMORANGE/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Essbare Blumen wie die Kapuzinerkresse können Sie im Gemüsebeet, auf der Fensterbank oder auf dem Balkon anbauen. Eine Kräuterbutter lässt sich auch mit Kapuzinerkresse machen. Die Blüten bringen dabei die entsprechende Würze in verschiedene Gerichte.  © Emer/Imago

Übrigens kann auch der unnötige Rückschnitt der Zucchini-Blätter zu einem Wachstumsstopp führen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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