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Ab 2025 wird WhatsApp auf einer Vielzahl von älteren Handys nicht mehr laufen. Finden Sie heraus, ob Ihr Smartphone betroffen ist und welche Maßnahmen Sie ergreifen können.
WhatsApp, der beliebte Messenger von Meta, plant einen weitreichenden Schritt, der Millionen von Nutzern betrifft: Ab 2025 wird die App auf einer Vielzahl älterer Smartphones nicht mehr unterstützt. Dies ist Teil einer regelmäßigen Aktualisierungspolitik, die darauf abzielt, die App sicherer und leistungsfähiger zu machen. Nutzer älterer Geräte müssen nun rechtzeitig prüfen, ob ihr Smartphone betroffen ist.
Was ändert sich genau, wenn WhatsApp den Support einstellt
Ab Januar 2025 wird WhatsApp nur noch auf Geräten unterstützt, die mindestens mit Android 5.0 oder einer neueren Version laufen. Dies bedeutet, dass ältere Android-Modelle, die noch auf Version 4.4 oder älter basieren, die App nicht mehr nutzen können. Besonders betroffen sind Modelle wie das Samsung Galaxy S3 oder das Motorola Moto G der ersten Generation.
Für iPhone-Nutzer gilt eine etwas spätere Frist: Ab dem 5. Mai 2025 wird WhatsApp mindestens iOS 15.1 voraussetzen, was bedeutet, dass iPhones wie das iPhone 5s oder 6 nicht mehr kompatibel sein werden.
Welche Handys sind von der WhatsApp-Umstellung betroffen
Die Umstellung betrifft vor allem Geräte, die vor etwa zehn Jahren populär waren und nicht mehr mit den neuesten Betriebssystemen aktualisiert werden können. Beispiele sind:
- Samsung: Galaxy S3, Galaxy Note 2, Galaxy Ace 3
- Motorola: Moto G (1. Generation), Moto E (2014)
- iPhone: iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus
WhatsApp begründet die Änderung mit mehreren Aspekten:
- Sicherheit: Ältere Betriebssysteme erhalten keine Sicherheitsupdates mehr, was die Geräte anfällig für Angriffe macht.
- Neue Features: WhatsApp möchte neue Funktionen einführen, die auf älteren Geräten nicht mehr funktionieren.
- Ressourcenfokus: Durch die Konzentration auf neuere Systeme kann die App effizienter laufen und den meisten Nutzern eine bessere Performance bieten.
Eine neue Funktion ist die Einführung von KI in die Messenger-App. Viele WhatsApp-Nutzer haben mit dem kürzlichen Update die Meta-KI als Funktion erhalten. Der blaue Ring, der mit der Funktion in der App zu sehen war, sorgte jedoch anfangs für einige Verwirrung bei den Nutzern.
Was tun, wenn das eigene Smartphone betroffen ist?
Nutzer, deren Geräte betroffen sind, haben mehrere Optionen:
- Betriebssystem aktualisieren: Prüfen Sie, ob ein Update auf eine neuere Version möglich ist. Bei älteren Geräten wird dies oft nicht mehr der Fall sein.
- Chats sichern: Sichern Sie Ihre WhatsApp-Chats, um keine Daten zu verlieren.
- Neues Gerät anschaffen: Der Kauf eines neuen Smartphones, das die aktuellen Betriebssysteme unterstützt, ist die sicherste Lösung.
Gibt es Alternativen? Wer nach Alternativen zu WhatsApp sucht, kann auf Messenger wie Signal oder Threema ausweichen, die besonders im Hinblick auf Datenschutz punkten. Telegram ist ebenfalls eine Option, speichert jedoch Chats standardmäßig unverschlüsselt auf seinen Servern.
Der Schritt von WhatsApp, den Support für ältere Geräte einzustellen, ist ein üblicher Vorgang in der Technologiebranche, um die App weiterzuentwickeln und die Sicherheit zu gewährleisten. Wenn Ihr Gerät betroffen ist, ist es wichtig, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten und gegebenenfalls auf neuere Hardware umzusteigen.
Rubriklistenbild: © Peer Schmidt / KI-generiert

