VonNoah Forouzanschließen
WhatsApp fordert aktuell die Eingabe der E-Mail-Adresse von Nutzern. Was ist der Hintergrund – und wie vertrauenswürdig ist diese Funktion?
Der Messenger WhatsApp sorgt derzeit bei vielen Nutzern für Verunsicherung: Plötzlich erscheint eine Nachricht, die zur Angabe einer E-Mail-Adresse auffordert. Angesichts zahlreicher Betrugsversuche im Netz stellt sich die Frage, ob es sich um eine neue Phishing-Masche handelt oder tatsächlich um eine offizielle Funktion. Welche Gründe hinter der Aufforderung stecken und wie mit der Situation umzugehen ist, erfahren Sie hier.
Entwarnung: WhatsApp E-Mail-Aufforderung sorgt für mehr Sicherheit für das Konto
Aktuell versendet WhatsApp eine offizielle Nachricht: „Füge deine E-Mail-Adresse für noch mehr Sicherheit hinzu.“ Hinter dieser Mitteilung steckt keine Betrugsmasche, sondern eine neue Sicherheitsfunktion. Die Angabe einer E-Mail-Adresse erleichtert die Wiederherstellung des Kontos, sollte der Zugang einmal verloren gehen – etwa, wenn kein Zugriff auf SMS oder Telefonanrufe möglich ist. So lässt sich das Konto künftig auch ohne Telefonnummer wiederherstellen. Passend zum Thema: Droht jetzt Werbung? Das steckt hinter dem neuen WhatsApp-Symbol.
Die E-Mail-Adresse kann direkt in der App unter „Einstellungen“ > „Konto“ > „E-Mail-Adresse“ hinterlegt werden. Nach der Eingabe verschickt WhatsApp einen Verifizierungscode an die angegebene Adresse, um die Identität zu bestätigen. Die Angabe bleibt freiwillig und wird ausschließlich für Sicherheitszwecke verwendet. Wer diese Funktion nutzt, profitiert von einer zusätzlichen Absicherung – die Daten werden laut WhatsApp nicht zu Werbezwecken verwendet.
Phishing-Gefahr: Echte WhatsApp-Nachrichten erkennen und Betrug vermeiden
Trotz dieser offiziellen Maßnahme bleibt Vorsicht geboten: Immer wieder versuchen Betrüger, sich als WhatsApp auszugeben, um an persönliche Daten zu gelangen. Echte Nachrichten zur E-Mail-Verifizierung erscheinen ausschließlich in der App und fordern niemals zur Eingabe sensibler Informationen außerhalb der offiziellen Einstellungen auf. Um sich vor Phishing zu schützen, empfiehlt es sich:
- Keine Links aus verdächtigen Nachrichten anzuklicken
- Die E-Mail-Adresse ausschließlich direkt in der WhatsApp-App einzutragen
- Bei Unsicherheiten die offiziellen Hilfeseiten von WhatsApp zu nutzen
- Bald könnte damit Schluss sein: PIN für Nachrichten in WhatsApp in Entwicklung
Was ist Phishing?
Phishing ist ein Betrugsversuch, bei dem Kriminelle versuchen, über gefälschte Nachrichten an sensible Daten wie Passwörter oder Bankdaten zu gelangen. Besonders häufig geben sich Betrüger als bekannte Unternehmen aus – wie aktuell oft als WhatsApp.
WhatsApp-Konto absichern: Weitere Tipps gegen Betrug und Datenklau
Um das WhatsApp-Konto noch besser zu schützen, empfiehlt sich neben der E-Mail-Adresse auch die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Diese Funktion findet sich ebenfalls in den Kontoeinstellungen.
Zusätzlich sollten Updates regelmäßig installiert und die eigenen Privatsphäre-Einstellungen überprüft werden. So bleibt der Account bestmöglich geschützt – auch bei neuen Sicherheitsfunktionen. Die aktuelle E-Mail-Aufforderung von WhatsApp ist eine offizielle Sicherheitsmaßnahme und kein Grund zur Sorge. Auch spannend: Verbraucherschützer alarmiert: Diese 3 WhatsApp-Funktionen sollte Sie sofort deaktivieren.
Rubriklistenbild: © Reve / Whatsapp (Montage)


