Im Kochtopf

Sanddornsaft selbst machen: Gesunde Vitamin-C-Bombe 

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Damit man im Winter an einer Erkältung vorbeikommt, sollten Sie zuerst Ihr Immunsystem stärken. Mit der Powerfrucht Sanddorn ist das ganz einfach möglich.

Nicht etwa Orangen oder Zitronen weisen pro 100 Gramm den höchsten Vitamin-C-Gehalt auf – bis zu bis 1.300 Milligramm stecken in Sanddornbeeren. Zum Vergleich: Orangen haben pro 100 Gramm lediglich 50 Milligramm, Kiwis 100 Milligramm. Indem Sie Sanddornbeeren schonend auskochen, gehen wenige Nährstoffe verloren.

Das benötigen Sie für den Saft

Sanddorn enthält besonders viel Vitamin C.

Das orangefarbene Ölweidengewächs, das ursprünglich aus Nepal stammt, trifft man heutzutage vor allem in Skandinavien und Norddeutschland an. Zu den gesundheitlichen Vorzügen zählen nicht nur die besondere Wirkung, die die Beeren aufs Immunsystem haben, sondern auch die sekundären Pflanzenstoffe, Mineralien und Spurenelemente, wie Mein schöner Garten betont.

Die Beeren des Sanddornbaumes kann man von August bis Oktober ernten, wobei auch der erste Frost den Früchten nichts anhaben kann. Je länger die Beeren am Baum hängen, desto aromatischer schmecken sie. Beachten Sie jedoch, dass die Zweige laut Baldur-Garten.de verdornte Kurztriebe aufweisen, an denen man sich leicht verletzen kann. Das Arbeiten mit Gartenhandschuhen ist eine Option.

Kostenlose Vitamine: Zehn Wildfrüchte, die Sie für den Vorrat haltbar machen können

Geerntete Holunderbeeren in einem Korb
Ab August ist sind Holunderbeeren erntereif. Roh sind giftig, als Saft oder Sirup jedoch toll in der Erkältungszeit.  © blickwinkel/Imago
Kornelkirschen in Salzlake eingelegt
Kornelkirschen enthalten doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen und schmecken als Konfitüre, süßsauer oder in Salzlake eingelegt.  © blickwinkel/Imago
Gemeine Berberitze, Zweig mit reifen Früchten
Die Berberitze, auch Sauerdorn genannt, reift ab August. Die Früchte eigenen sich sehr gut zum Einkochen und zum Trocknen. © blickwinkel/Imago
Reife Preiselbeeren am Strauch
Von August bis Oktober findet man im Wald Preiselbeeren. Sie schmecken klassisch als Kompott. Eingefroren halten sie rund sechs Monate. © imagebroker/Imago
Mann pflückt Brombeeren
Wer hat Angst vor wilden Beeren? Brombeeren verarbeitet man im Herbst zu Konfitüre und Kompott. © Westend61/Imago
Zweigriffeliger Weißdorn, reife Früchte in einer Schale
Im September trägt der Weißdorn Früchte, die ihr Aroma am besten als Gelee, Kompott, Saft oder Sirup entfalten. © Westend61/Imago
Sanddornbeeren, Sanddornblätter und selbstgemachter Saft aus Sanddornbeeren
Viel mehr Vitamin C geht nicht: Sanddorn lässt sich als Saft, Mus oder Sirup haltbar machen. © blickwinkel/Imago
Amsel frisst Voegelbeeren
Die sauren Vogelbeeren der Ebereschen macht der Frost bekömmlicher – eingelegt, kandiert oder als Konfitüre.  © blickwinkel/Imago
Hagebuttenzweige in der Hand eines Kindes
Hagebutten werden bei Minustemperaturen aromatischer. Man kann sie zu Mus verarbeiten oder auch trocknen. © photothek/Imago
Schlehenfrüchte im Schnee
Schlehen müssen Frost bekommen, bevor sie pur genießbar sind. Ideal für Gelee oder Likör.  © Reiner Bernhardt/Imago

Für die Zubereitung des Saftes wird kein Entsafter benötigt; lediglich ein Kochtopf genügt.

Diese Zutaten brauchen Sie für den selbstgemachten Saft

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Geben Sie die Sanddornbeeren in einen Topf und bedecken Sie die Menge mit Apfelsaft. Zerquetschen Sie die Sanddornbeeren leicht und fügen Sie den Zucker hinzu. Kochen Sie die Beeren auf, bis sie aufplatzen und lassen Sie das Ganze dann für ein paar Minuten weiterköcheln. Filtern Sie das Ganze in einem feinen Sieb oder in einem Safttuch und füllen Sie den Saft in eine Flasche.

Gekühlt ist der Saft mehrere Wochen haltbar, sollte angebrochen aber schnell verbraucht werden.

Rubriklistenbild: © Vitalii Borovyk/Imago

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