VonJoana Lückschließen
Damit man im Winter an einer Erkältung vorbeikommt, sollten Sie zuerst Ihr Immunsystem stärken. Mit der Powerfrucht Sanddorn ist das ganz einfach möglich.
Nicht etwa Orangen oder Zitronen weisen pro 100 Gramm den höchsten Vitamin-C-Gehalt auf – bis zu bis 1.300 Milligramm stecken in Sanddornbeeren. Zum Vergleich: Orangen haben pro 100 Gramm lediglich 50 Milligramm, Kiwis 100 Milligramm. Indem Sie Sanddornbeeren schonend auskochen, gehen wenige Nährstoffe verloren.
Das benötigen Sie für den Saft
Das orangefarbene Ölweidengewächs, das ursprünglich aus Nepal stammt, trifft man heutzutage vor allem in Skandinavien und Norddeutschland an. Zu den gesundheitlichen Vorzügen zählen nicht nur die besondere Wirkung, die die Beeren aufs Immunsystem haben, sondern auch die sekundären Pflanzenstoffe, Mineralien und Spurenelemente, wie Mein schöner Garten betont.
Die Beeren des Sanddornbaumes kann man von August bis Oktober ernten, wobei auch der erste Frost den Früchten nichts anhaben kann. Je länger die Beeren am Baum hängen, desto aromatischer schmecken sie. Beachten Sie jedoch, dass die Zweige laut Baldur-Garten.de verdornte Kurztriebe aufweisen, an denen man sich leicht verletzen kann. Das Arbeiten mit Gartenhandschuhen ist eine Option.
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Für die Zubereitung des Saftes wird kein Entsafter benötigt; lediglich ein Kochtopf genügt.
Diese Zutaten brauchen Sie für den selbstgemachten Saft
- 1 Kilogramm Sanddornbeeren
- 200 Milliliter Apfelsaft
- 200 Gramm Rohrzucker
Geben Sie die Sanddornbeeren in einen Topf und bedecken Sie die Menge mit Apfelsaft. Zerquetschen Sie die Sanddornbeeren leicht und fügen Sie den Zucker hinzu. Kochen Sie die Beeren auf, bis sie aufplatzen und lassen Sie das Ganze dann für ein paar Minuten weiterköcheln. Filtern Sie das Ganze in einem feinen Sieb oder in einem Safttuch und füllen Sie den Saft in eine Flasche.
Gekühlt ist der Saft mehrere Wochen haltbar, sollte angebrochen aber schnell verbraucht werden.
Rubriklistenbild: © Vitalii Borovyk/Imago

