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Die Haltbarkeit von Weihnachtsplätzchen variiert je nach Sorte. Mit den richtigen Lagerungstipps bleiben sie länger frisch – und eine Sorte hält besonders lang.
Der Gruselmonat um Halloween ist vorbei und für viele beginnt nun langsam, aber sicher die Vorfreude auf Weihnachten – so haben bereits auch die ersten winterlichen Highlights eröffnet, wie etwa das Winterdorf in Heilbronn. Nach und nach werden unzählige Weihnachtsmärkte in der Region folgen. Dann kann wieder Kinderpunsch und Glühwein geschlürft werden und auch zu Hause werden leckere Plätzchen gebacken. Schließlich ist die Winterzeit auch Plätzchenzeit – daher backen viele Weihnachtsfans auch mal gerne mehrere Bleche Plätzchen vor, um eine lange Zeit etwas von dem Weihnachtsgebäck zu haben. Doch welche Plätzchen halten sich eigentlich am längsten?
Plätzchen haltbar machen – Welche Sorten am längsten frisch bleiben
Die Weihnachtsbäckerei ist ein fester Bestandteil der Adventszeit und gerade Fans können sich freuen: Schon früh im November können die ersten Plätzchen gebacken werden, die sich sogar bis zum Fest halten können. Gerade trockene Plätzchen wie Mürbeteig-Kreationen haben eine längere Haltbarkeit als feuchte Sorten mit Füllung oder Baiser, wie der Bio-Lebensmittelhersteller „Alnatura“ weiß. Zu den beliebten Mürbeteig-Sorten zählen also auch beliebte Klassiker, wie zum Beispiel:
- Zimtsterne
- Vanillekipferl
- Butterplätzchen
Diese Plätzchen können bei richtiger Lagerung bis zu acht Wochen frisch bleiben. Um das Aroma und die Konsistenz bestmöglich zu bewahren, sollten sie in einer luftdicht verschlossenen Keksdose aufbewahrt werden, empfiehlt das Magazin „Küchenfinder“. Ein kühler, trockener Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung ist der ideale Lagerplatz.
Plätzchen im November backen: Einige Sorten besonders lang haltbar – bei richtiger Lagerung
Falls kein kühler Raum zur Verfügung steht, können Plätzchenliebhaber auch Plastikboxen oder Gefrierbeutel verwendet werden, um das Austrocknen zu verhindern. In gut beheizten Räumen, wie Wohn- oder Esszimmern, verkürzt sich die Haltbarkeit jedoch, da höhere Temperaturen die Frische der Plätzchen beeinträchtigen können, so das Magazin „Küchenfinder“.
Cremig, fruchtig, aber nur kurz haltbar: Tipps für gefüllte Plätzchen und Makronen
Feuchtere Plätzchensorten haben dahingehend eine kürzere Haltbarkeit. Beispielsweise sollten mit Creme oder Marmelade gefüllte Kekse innerhalb einer Woche verzehrt werden, da die Füllungen – insbesondere mit Milchprodukten – schnell verderben, weiß das Magazin „Küchenfinder“. Auch Baiser und Makronen sind empfindlicher, wobei die Haltbarkeit von Makronen aufgrund des hohen Zuckergehalts mit bis zu drei Wochen etwas länger ausfällt.
Für Personen, die saftigere Plätzchen wie gefüllte Bärentatzen aufbewahren wollen, empfiehlt laut dem Magazin „Küchenfinder“ sich ein besonders kühler Raum oder sogar eine abgedeckte Lagerung im Kühlschrank. Dabei sollten sie jedoch auf den Zustand der Füllung achten: Sollte sie sich in Geschmack, Konsistenz oder Aussehen verändern, ist das ein Zeichen, dass die Plätzchen nicht mehr frisch und womöglich sogar ungenießbar sind.
Lebkuchen: Der Dauerbrenner unter den Weihnachtsplätzchen
Ein echter Haltbarkeitschampion unter den Weihnachtsleckereien ist allerdings der Lebkuchen. Dieser gehört zu den sogenannten „Lagerteigen“, bei denen der volle Geschmack der Gewürze oft erst nach einer Woche entfaltet wird, so „Alnatura“. Richtig gelagert sind Lebkuchen bis zu vier Monate haltbar und somit deutlich länger als viele andere Weihnachtsklassiker.
Auch hier gilt: Am besten eignet sich eine luftdicht verschlossene Keksdose, die vor Luft und Licht schützt. Elisenlebkuchen und Lebkuchenhäuser, die häufig länger an der Luft stehen, können durch den Nussanteil ranzig werden, wenn sie zu lange gelagert werden, erklärt „Alnatura“ weiter.
Beim Backen von Weihnachtsgebäck sollten Plätzchenliebhaber allerdings nicht nur auf die Haltbarkeit, sondern auch auf die richtige Einstellung des Backofens achten.
Rubriklistenbild: © Christin Klose/dpa-tmn
