Giraffen-Nachwuchs

Giraffenbaby trifft seinen Papa zum ersten Mal – Reaktion lässt Herzen schmelzen

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Giraffen sind die höchsten Landtiere der Welt. Doch wenn es um ihren Nachwuchs geht, werden auch diese Giganten weich, wie das Video aus einem Zoo in New York zeigt.

Im Seneca Park Zoo im Bundesstaat New York hat ein Massai-Giraffenbaby unter den wachsamen Augen seiner Mutter „Iggy“ zum ersten Mal seinen Vater „Parker“ getroffen, wie auf dem offiziellen YouTube-Account des Monroe County zu sehen ist:

Giraffen-Vater sieht sein Junges zum ersten Mal

Während sich eigentlich ein Tierpflegerteam des Seneca Park Zoos um die Giraffen, insbesondere um das Giraffenkalb kümmert, hat eine Kamera des Zoos den wunderschönen Moment einer einzigartigen Begegnung festgehalten – und bringt damit die Herzen der Zuschauer zum Schmelzen.

In dem Video ist zu sehen, wie die dreiköpfige Giraffenfamilie in ihrem Gehege beieinandersteht und den wohl wichtigsten Moment in einem Giraffenleben gemeinsam genießt: das Kennenlernen der Generationen. Zunächst beschnuppert der scheinbar stolze Giraffenbulle voller Neugier sein Kleines, das auch seinerseits großes Interesse an seinem mächtigen Vater zeigt. Vorsichtig begutachtet und beschnuppert der Bulle seinen niedlichen Nachwuchs.

Wussten Sie …

… dass Giraffenbabys erst nach 14-15 Monaten zur Welt kommen? Mit einem Gewicht von etwa 50 Kilogramm fallen sie aus einer Höhe von bis zu zwei Metern auf den Boden, ohne sich dabei zu verletzen. Sie kommunizieren durch Miauen, Meckern oder auch muh-artige Geräusche mit ihrer Mutter.

Im Hintergrund – unauffällig, aber stets wachsam – ist die Mutter des Giraffenjungen zu sehen. Sie beobachtet die Geschehnisse mit Argusaugen. Schließlich nähert sie sich den beiden – was dann passiert, ist herzerwärmend. Voller Stolz zeigen sich die Eltern der kleinen Babygiraffe ihre Zuneigung, indem sie ihre Köpfe ganz nah zueinander stecken. Aus einer seitlichen Perspektive wäre wohl die Form eines Herzens vorstellbar.

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Familienzusammenkunft: Giraffenfamilie trifft sich das erste Mal

Obwohl Forscher über Giraffen wissen, dass die Tiere im Normalfall keine starken sozialen Bindungen eingehen, beweist dieses Video die Ausnahme von der Regel. Umgeben von seinen großen, starken Eltern steht das Kalb zwischen Mutter und Vater und blickt liebevoll zu den beiden auf. Während der Vater sich schließlich langsam entfernt, wendet sich die Giraffenmama wieder ihrem Baby zu.

Steckbrief Giraffe: Was macht diese Tiere so besonders?

Größe: bis zu 6 Meter

Gewicht: bis zu 2 Tonnen

Geschwindigkeit: rund 55 km/h

Alter: zwischen 20 und 25 Jahren

Ernährung: pflanzlich

Lebensraum: afrikanische Savanne

Besonderheiten: Giraffen haben eine bläuliche Zunge, mit der sie sich sogar die Augen reiben kann. Kein Wunder: Schließlich wird die Zunge über 50 Zentimeter lang.

Wozu hat eine Giraffe eigentlich Flecken? Zur Tarnung: Aus der Ferne erscheint sie damit für Fressfeinde eher wie ein Baum oder ein Teil der Landschaft. Mithilfe der Flecken regulieren Giraffen außerdem ihre Körpertemperatur. Die typischen Flecken sind mit Fenstern zu vergleichen, durch die die Giraffe Wärme nach außen transportieren kann.

In den Kommentaren vergleichen einige User die behutsame Giraffenfamilie mit menschlichen Familienbanden:

  • „Das ist genau wie in einer menschlichen Familie: Die Mutter steht an der Seite, während der Vater sein Baby trifft. Dann gesellt sich die Mutter zu ihnen, küsst den Vater und schaut, ob es dem Kleinen gut geht. ❤“
  • „Der Moment zwischen den Eltern war wunderschön zu sehen.“
  • „Baby-Giraffen sind in Form und Bewusstsein einfach verkleinerte erwachsene Giraffen. Süß.“
  • „Sie sind so zärtlich zueinander, es ist fesselnd. ❤❤❤“
  • „Es ist so anmutig, wie Mama und Papa zusammengekommen sind 🥺. Was für ein elegantes Paar sie sind, und jetzt mit Baby ist es perfekt. 😊“
  • „Ich habe über Giraffen gelesen, dass der Vater das Baby nur einmal sieht und der Mutter nie Zuneigung zeigt. Ich wusste, dass es eine Lüge war. Dieses Video ist so schön. Ich liebe die Familienbande. 👨‍👩‍👧‍👦“

Hier kommen die tierischen Lebensretter: Elf Tiere, die Gefahren erkennen, bevor wir es tun

Nahaufnahme einer Fruchtfliege, die auf einer Bananenschale sitzt.
Fruchtfliegen riechen Brustkrebszellen. Forscher haben herausgefunden, dass diese Fliegen ein umfassendes Duftriechsystem haben. Für eine zuverlässige Diagnose muss nicht einmal ein Training erfolgen: Die Fruchtfliegen „erriechen“ die erkrankten Zellen einfach. (Symbolbild) © Daniel Naupold/picture alliance
Eine Riesenhamsterratte wird auf strohigem Boden mit einem kleinen Geschirr geführt. Sie streckt ihre Nase in den Wind, ganz so als ob sie im Moment der Aufnahme etwas riechen würden.
Riesenhamsterratten erkennen Tuberkulosebakterien am Geruch: Die Ratten, die etwa so groß sind wie Kaninchen, haben dementsprechend eine besonders lange Schnauze. Die Ausbildung zur „Riech-Ratte“ startet, wenn die Tiere vier Wochen alt sind. Dabei werden sie auf viele verschiedene Gerüche trainiert. Im Verlauf von sechs bis neun Monaten wird dann das Erkennen von Tuberkulosebakterien mit einem Klicker belohnt – auf das Geräusch folgt eine leckere Belohnung, beispielsweise eine Banane. Eine fertig ausgebildete Riesenhamsterratte überprüft in zweiter Instanz innerhalb von rund 20 Minuten mehr als 100 Proben auf Tuberkulose. Eine solche Karriere dauert bis zu sieben Jahren und hilft dabei, die Eindämmung der Infektionskrankheiten einzudämmen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Ein Hund mit cremefarbenem Fell streckt seine Hundenase prominent in den Fokus des Bildes.
Der beste Freund der Menschen kann gleichzeitig zu seinem Lebensretter werden. Denn: Hunde können Krebs erschnüffeln. Mit ihren bis zu 300 Millionen Riechzellen gelingt es den Fellnasen oft, den Krebs zu erkennen, noch bevor der Patient Symptome entwickelt hat. Die Profi-Schnüffler haben eine Erfolgsrate von bis zu 72 Prozent und sind häufig Lebensretter, da beispielsweise Lungenkrebs nur im frühen Stadium erfolgreich behandelt werden kann. Auch Diabetes, Epilepsie, Malaria, Parkinson oder COVID-19 können von Hunden durch ihr feines Riechorgan identifiziert werden. In der Pandemie hatten sich die Fellnasen außerdem beim Erriechen von Corona-Infektionen bewährt gemacht. Mit einer Genauigkeit von bis zu 94 Prozent waren ihre Ergebnisse präziser als die von manchen Antigen-Tests mit nur 72 Prozent. (Symbolbild) © Stephan Schulz/Imago
Ein Hund mit länglichem braunen Fell schnuppert an einem Rehkitz, das keine Angst zu haben scheint und dem Hund vertraulich zugewandt ist.
Hunde erkennen nicht nur beim Menschen Krankheiten. Auch bei anderen Tieren gelingt es ihnen, Erkrankungen zu erschnüffeln. Bei Cerviden (beispielsweise Rehe, Hirsche, Rentiere, Elche) können sie eine besonders grausame Krankheit feststellen: die Chronic Wasting Disease (CWD), eine infektiöse und degenerative Erkrankung, die das Gehirn der betroffenen Tiere befällt und tödlich enden kann. © blickwinkel/Imago
Eine getigerte Katze liegt entspannt auf einem Bett. Sie hat ihre Augen halb geschlossen und streckt die Beine von sich. Der Untergrund scheint ein Fell zu sein.
Einzelne Katzenbesitzer berichten immer wieder von den feinsinnigen Fähigkeiten ihrer Samtpfoten. Ein faszinierendes Beispiel dafür ist Katze Missy aus England: Sie soll sich wiederholt auf Frauchens Brust gelegt haben – und damit genau die Stelle gefunden haben, an der sich ein Tumor gebildet hatte. Eine andere, beinahe unheimliche Fähigkeit hat Kater Oscar aus den USA: Er wohnt in einem Seniorenheim und legt sich genau zu jenen Patienten aufs Bett, die nur noch wenige Stunden zu leben haben. Seine Prognosen sind derart präzise, dass das Personal sogar die Angehörigen informiert, sobald Oscar sich auf einem Bett einrollt. Wissenschaftliche Belege für diese Fähigkeiten gibt es bis dato keine. (Symbolbild) © Sabine Fallend/Imago
Eine mikroskopische Aufnahme zeigt einen Fadenwurm vor einem hellblauen Untergrund.
Kaum sichtbar und doch so wichtig: Fadenwürmer gelingt offenbar die Identifizierung von Krebs. In verschiedenen Studie hatten die Forschenden festgestellt, dass sich die Fadenwürmer auf Bauchspeicheldrüsen- und Brustkrebszellen zubewegten, während sie sich von den gesunden Zellen fernhielten. © blickwinkel/Imago
Ein länglicher Käfer sitzt auf einem Stück Holz. Sein Körper ist schwarz und hat größere weiße Punkte.
Keine Krankheit, aber ebenso eine lauernde Gefahr für Menschen: Waldbrände, die sich der Zivilisation oft rasend schnell nähern. Einige Käferarten, beispielsweise der Schwarze Kiefernprachtkäfer, besitzt die Fähigkeit, brennende Wälder aus bis zu 80 Kilometern Entfernung zu erkennen. Forscher haben herausgefunden, dass er diese hören kann. Sein Mechanismus könnte sogar sehr viel schneller auf Brände ansprechen als industrielle Infrarotsensoren.(Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Eine Honigbiene fliegt vor grasgrünem Hintergrund eine lila Blüte an. Ihre Beine sind vollgepackt mit Blütenpollen.
Fleißig und hochmodern unterwegs: Honigbienen sind nicht nur in ihrer Funktion als Bestäuber unersetzlich, sondern haben sich auch während der Pandemie als nützlich erwiesen. Forscher haben 2021 herausgefunden, dass Bienen COVID-19 diagnostizieren können. Dank des Trainings, das nur wenige Minuten dauert, versprechen sich Experten hohe Erfolg im Kampf gegen Corona. In abgelegenen Gebieten könnten sie dazu beitragen, die Testmethodik zu erleichtern.  © Panthermedia/Imago
Mehrere dunkle bis schwarze Ameisen sind auf einem hölzernen Untergrund zu erkennen.
Die Grauschwarze Sklavenameise ist mehr als nur eine fleißige Arbeiterin. Sie kann Brustkrebszellen anhand des Urins erkennen. Nach einem Training setzt ihre feine Ameisennase nutzbringend ein. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Eine V-förmige Formation von Zugvögeln fliegt vor blauem Himmel in die Ferne.
Eine Fähigkeit, die viele Menschenleben retten könnte, wurde bei der Beobachtung der Flugrouten von Zugvögeln entdeckt. Auf eine abrupt geänderte Flugroute folgte beispielsweise einige Tage später ein Sturm in der observierten Region. Die Vögel erlangten demzufolge bereits früher Kenntnis über zukünftige Ereignisse. Damit sind sie als eine Art Frühwarnsystem im Besitz einer Ahnung, die uns Menschen vor zahlreichen Naturkatastrophen retten könnte. Forscher nehmen an, dass die Vögel den Infraschall wahrnehmen können, der von heftigen Stürmen produziert wird und von Menschen nicht wahrgenommen werden kann. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Eine große, pink-rosa Qualle, schwimmt in tiefblauem Wasser.
Und sie könnte die Erlösung von allen Krankheiten sein: Eine spezielle Quallen-Art, die Turritopsis dohrnii, begeistert die Welt der Wissenschaft. Ihre Besonderheit: Sie ist unsterblich. Hat die Qualle ihren Lebenshöhepunkt erreicht, stirbt sie nicht, sondern verwandelt sich wieder in ihren Anfangszustand. Der frische Lebenszyklus beginnt mit neuen Tentakeln und einem geschrumpften Körper. Die Qualle kann diesen Kreislauf beliebig oft wiederholen und gilt somit als unsterblich. Manche Forscher nehmen an, dass der Mensch diese Fähigkeit eines Tages übernehmen könnte. Hinweis: Die Qualle auf dem Foto ist keine Turritopsis dohrnii. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Glücklicherweise hatte die frisch gebackene kleine Familie ausreichend Zeit, um sich kennenzulernen – und wurde dabei zum Glück der YouTube-User von einer Kamera gefilmt.

Rubriklistenbild: © Monroe County, NY/YouTube

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