Tierhalter, aufgepasst

Friert Ihre Katze im Winter? Fünf Zeichen, an denen Sie es erkennen und schnell handeln müssen

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Die Kombination aus Kälte und Nässe kann für Katzen gefährlich werden. Erfahren Sie hier, was Ihr Tier im Winter braucht, damit es genügend Wärme bekommt.

Die Temperaturen werden wieder eisiger. Kommen nun noch Schnee oder Regen dazu, beginnen Katzen im Freien schnell zu frieren. Gerade die Nässe in Verbindung mit der Kälte vertragen Katzen nicht. Tierhalter sollten im Winter entsprechend achtsam sein, sonst droht den Fellnasen eine Erkältung oder dass sie sich gar unterkühlen – dann ist schnelles Handeln gefragt, das sogar lebensrettend sein kann. Suchen Sie in jedem Fall sofort einen Tierarzt auf.

Friert Ihre Katze im Winter? Fünf Zeichen, an denen Sie es erkennen

Wenn die Katze friert, merken Sie es daran, dass:

  • die Katze zittert (das tut sie Experten zufolge dann, wenn sie sehr stark friert).
  • ihr Fell sich aufplustert.
  • sie eine zusammengekauerte Haltung einnimmt.
  • sie die Pfoten unter ihrem Fell verschwinden lässt.
  • sie die Augen geschlossen hält.

Friert Ihre Katze im Winter? Achten Sie auf genügend Wärme

Auch Katzen können frieren. Im Winter brauchen Sie einen warmen Rückzugsort.

Friert die Katze, sollten Sie dafür sorgen, dass sie sich schnell wieder aufwärmen kann. Ist ihr Fell nass, trocknen sie es sanft mit einem Tuch. Sorgen Sie zudem dafür, dass die Katze auf einer warmen Decke oder einem kuscheligen Kissen liegen kann und drehen Sie die Heizung daheim auf.

Der erste Schritt bei der Pflege Ihrer Katze ist ein Besuch beim Tierarzt, „um sicherzustellen, dass es sich nur um eine Erkältung handelt und nichts Schlimmeres“, wie die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ zudem rät. Die Experten erklären in einer Mitteilung, an welchen Symptomen Sie erkennen können, dass die Katze erkältet ist. Dazu gehören:

Friert Ihre Katze im Winter? Symptome einer erkälteten Katze

  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Schnupfen
  • Niesen
  • Husten
  • Heiserkeit
  • Tränende Augen
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Erhöhtes Ruhe- und Wärmebedürfnis
  • Appetitlosigkeit.

Friert Ihre Katze im Winter? Bei Erkältungssymptomen den Tierarzt aufsuchen

Ist die Katze erkältet, braucht sie viel Ruhe und eine gemütliche und warme Umgebung sowie viele Streicheleinheiten. „Wenn die Nase Ihrer Katze verkrustet oder verschmutzt ist, können Sie sie vorsichtig reinigen, dadurch kann Ihre Katze besser atmen“, rät „Vier Pfoten“. „Denken Sie auch daran, ihre Augen zu reinigen. Verwenden Sie dazu ein sauberes Tuch und warmes Wasser, aber keine Seife.“ Ein Luftbefeuchter im Zimmer könne ebenfalls hilfreich sein.

Auch Katzen können frieren. Im Winter brauchen Sie einen warmen Rückzugsort.

Ist die Katze appetitlos, sollten Sie sicherstellen, dass sie trotzdem genügend Nahrung zu sich nimmt. „Sie können auch etwas Wasser unter das Futter mischen, um zu gewähren, dass Ihr Tier nicht dehydriert“, so die Experten. „Die Flüssigkeitsaufnahme trägt auch dazu bei, dass sich der Schleim im hinteren Teil der Nase und des Rachens löst.“

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Erkältete Katzen könnten sich zwar in relativ kurzer Zeit wieder erholen, erklärt die Tierschutzorganisation. Den Gesundheitszustand des Tieres solle man jedoch „sorgfältig beobachten“: „Wenn Sie innerhalb weniger Tage keine Besserung feststellen, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Tierarzt. Ein hartnäckiger Schnupfen, der nicht richtig behandelt wird, kann sich zu einer Lungen- und Mittelohrentzündung entwickeln.“

Friert Ihre Katze im Winter? Tipps, wie Sie für das Tier vorsorgen

Damit es erst gar nicht dazu kommt, dass Ihre Katze im Winter friert, sollten Sie entsprechend vorsorgen: „Im Winter empfiehlt es sich, den Katzen einen zusätzlichen Unterschlupf zu bieten“, rät „Vier Pfoten“ mit Blick auf die Freigänger-Katzen, die auch mit Minusgraden klarkommen. „Das kann ein mit vielen oder dicken Decken ausgestaltetes, kuscheliges Plätzchen im Schuppen oder der Garage sein. Die Wände dürfen gern isoliert werden, sodass der Raum wärmer bleibt und winddicht ist.“ Für Stubentiger eignet sich im Winter eine Katzenklappe, über die sie nach dem draußen Herumstromern spontan ins Warme schlüpfen können.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Wohnungskatzen sind die Kälte weniger gewohnt. Als grobe Faustregel heißt es, dass die Temperatur in der Wohnung nicht unter 18 Grad liegen sollte. Je nach Tier und Rasse frieren Katzen jedoch unterschiedlich schnell. Sorgen Sie also dafür, dass die Katze immer ein kuscheliges Plätzchen findet und lassen Sie die Heizung unbedingt an, wenn das Tier allein daheim ist. Katzenwelpen sind besonders empfindlich und sollten bei Schnee und Kälte drinnen bleiben. Aufgepasst: Kitten unter einem halben Jahr besitzen noch keine wärmende Unterwolle, weshalb sie draußen schnell zu frieren beginnen. Deshalb dürfen sie noch nicht in den Schnee.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago

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