Warme Luft

Hartgesottene Zimmerpflanze: Schwiegermutterzunge kann sogar auf der Heizung stehen

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Bogenhanf sieht nicht nur gut aus, die Pflanze mit dem klingenden Beinamen „Schwiegermutterzunge“ ist auch noch pflegeleicht und kommt mit warmer sowie trockener (Heizungs-)Luft aus.

Trotz hoher Energiekosten bleibt es den meisten Menschen im Winter nicht erspart: das Heizen. Doch während wir es gerne kuschelig warm haben, ist das bei Zimmerpflanzen nicht der Fall. Vor allem die trockene Heizungsluft macht ihnen zu schaffen. Der Bogenhanf ist jedoch pflegeleicht und kommt in der Regel gut durch den Winter, auch wenn er direkt neben oder sogar auf der Heizung steht.

Beliebte Zimmerpflanze: Bogenhanf verträgt auch Heizungsluft

Bogenhanf verträgt auch Heizungsluft.

Weniger Sonnenlicht, dafür mehr warme, trockene Heizungsluft: Der Winter ist eine Herausforderung für viele Zimmerpflanzen. Besonders empfindlichere Pflanzen, die an frische Luft und eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit gewöhnt sind, laufen Gefahr, in den Wintermonaten einzugehen. Diese Pflanzen vertragen Heizungsluft:

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  • Bogenhanf (Sansevieria)
  • Glücksfeder (Zamioculcas)
  • Elefantenohr

Bogenhanf: Pflege für die Schwiegermutterzunge

Der Bogenhanf ist eine extrem robuste Pflanze, der es zur Pflege genügt, alle zwei bis drei Wochen gegossen zu werden. Bogenhanf kann im Gegensatz zu vielen empfindlichen Pflanzen direkt auf der Fensterbank über der Heizung stehen. Alle, die Wert auf ein stilvolles Design legen, können sich an den charakteristischen, steil nach oben gerichteten grünen oder panaschierten Blättern erfreuen. Besonders in Körben aus Rattan setzt er einen schönen Akzent.

Wintergemüse: Zehn frostharte Sorten, die Sie auch noch bei Kälte ernten können

Eine angeschnittene Topinamburknolle auf einem Holzbrett und mehrere Knollen im Hintergrund
Ab Oktober ernten: Bei Topinambur handelt es sich um die Knollen einer Sonnenblumenart. © Westend61/Imago
Die weiße Blüte einer Lauchzwiebel in der Nahaufnahme
Der Altai-Lauch (Allium altaicum) ist der Winterheckzwiebel ähnlich und sehr robust. © imagebroker/Imago
Winterkresseblätter auf Knäckebrot, das mit Frischkäse bestrichen ist.
Barbarakraut oder Winterkresse. © imagebroker/Imago
Eine kräftige Feldsalatpflanze wächst in aufgelockerter Erde.
Das Praktische an Feldsalat: Er sät sich oft selbst aus und lässt sich dann wie Unkraut aus dem Rosenbeet ernten. © Shotshop/Imago
Eine Frau wäscht Grünkohlblätter in einem Küchenbecken
Ab Oktober beginnt die Ernte: Neue Grünkohlsorten benötigen nicht wie früher eine Kälteperiode, um zu schmecken. © Alice Dias Didszoleit/Imago
Weißkohl- und Rotkohlköpfe in Kisten an einem Marktstand
Wer Weiß- und Rotkohl nach November ernten möchte, sollte die Köpfe bei starkem Frost mit einem Vlies schützen. © CHROMORANGE/Imago
Frisch ausgegrabene Pastinakenwurzeln liegen auf der Erde
Pastinaken sehen unspektakulär aus, liefern aber bis in den Frühling süßlich-nussigen Nachschub.  © imagebroker/Imago
Ein Mann erntet Chicoree aus einem Erdhaufen.
Wächst im Dunkeln heran: Der Chicoree ist eine Kulturform der Zichorienwurzel (Wegwarte). © Belga/Imago
Eine Winterportulakpflanze mit Blüten
Winterportulak wird erst ab September ausgesät und ist auch mit Blüte essbar. © Nature Picture Library/Imago
Gelbe Steckrüben in einem Körbchen
Steckrüben sind ein unterschätztes Gemüse /Ernte? © Westend61/Imago

Der Drachenbaum hingegen verträgt Heizungsluft weniger gut. Stellen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit Verdunster auf, oder besprühen Sie die Pflanze regelmäßig mit Wasser.

Rubriklistenbild: © Teres Inagoia/Imago

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