Mediterranes Gewächs

Zitronenbaum überwintern: Kalt oder warm – beides geht

  • schließen

Zitronenbäume verleihen Balkon und Terrasse Urlaubsflair wie kaum eine andere Pflanze. Doch im Winter sollten Sie Vorkehrungen bei dem Gewächs treffen.

Zitronenbäume sehen hübsch aus und bringen mediterranes Flair auf die Terrasse oder den Balkon. Bei der richtigen Pflege gedeiht der Exot aus der Familie der Rautengewächse auch hierzulande. Doch ab Oktober ist Vorsicht geboten, denn die Pflanzen vertragen keinen Frost.

Zitruspflanze richtig überwintern – Schritt für Schritt

Zitronenbäume sind zwar mehrjährig, aber nicht winterhart.

Wie die meisten Pflanzen aus dem Süden kommt auch der Zitronenbaum ohne Schutz nicht unbeschadet über den Winter. Ab dem Oktober oder November, sobald die ersten Nachtfröste einziehen, sollten Sie sich den Zitronenbaum schnappen und ins Haus holen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Beachten Sie folgende Schritte für eine gesunde Pflanze:

  • Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, gibt zwei Möglichkeiten, Zitruspflanzen zu überwintern: hell und warm oder dunkel und kühl. Wenn die Pflanze warm steht, sollte es jedoch auch hell sein, was Sie gegebenenfalls mit LED-Lampen beeinflussen können. Auch muss sie dann regelmäßig, aber wenig gegossen werden und kann gedüngt werden. Die Temperatur sollte jedoch auch hier 15 Grad Celsius nicht überschreiten.
  • Im Wohnzimmer überwintert der Zitronenbaum nicht ganz so optimal. Haben Sie jedoch keine andere Möglichkeit, sollten Sie laut Plantura darauf achten, dass er genügend Licht abbekommt. Trockener Heizungsluft können Sie entgegenwirken, indem Sie das Gewächs ab und zu mit Wasser besprühen.
  • Entscheiden Sie sich für einen kühlen und dunklen Platz, so ist als Unterlage eine Styroporplatte oder Kokosmatte sinnvoll, damit der Wurzelballen nicht auskühlt. Auch das Einwickeln in Jute ist sinnvoll. Die Temperatur sollte etwa zwischen fünf und zehn Grad liegen, wie der NDR berichtet. Die Pflanze benötigt so weniger Wasser und kommt auch ohne Dünger aus.
  • Wie LUDWIGSHAFEN24.de weiß, sollten Sie Zitronenbäume im Herbst nur in diesen Fällen schneiden.

Zehn farbenfrohe Zimmerpflanzen, die im Winter gute Laune verbreiten

Lilafarbene Blüte einer Orchidee.
Orchideen sind der Zimmerpflanzen-Klassiker. Es gibt viele verschiedene Sorten, die alle eine etwas andere Pflege benötigen. © Imago
Eine Fittonie mit dunkelgrünen Blättern und pinker Maserung.
Die Fittonie trägt im Englischen auch den Namen „Nerve plant“, da ihre Blätter mit feinen, kontrastierenden Äderchen durchzogen sind. © Akchamczuk/Imago
Eine Nahaufnahme einer Sukkulente.
Sukkulenten sind pflegeleicht und begeistern in vielen verschiedenen Formen und Farben.  © Akchamczuk/Imago
Ein Flammendes Kätchen mit lilafarbener Blüte.
Das Flammende Käthchen ist die wohl bekannteste Kalanchoe. Sie mag es hell und gilt als robust.  © Claudia Nass/Imago
Eine Buntnessel mit rot-grünen Blättern.
Als einjährige Beetpflanze ist die Buntnessel (Coleus) eher bekannt; sie eignet sich jedoch auch als mehrjährige Zimmerpflanze. © CSP/Imago
Ein blühender Weihnachtskaktus.
Der Weihnachtskaktus mag indirektes, helles Licht. Er eignet sich auch als Ampelpflanze.  © Yay Micro/Imago
Calathea-Pflanzen mit weiß gestreiften Blättern.
Die Calathea ist eine immergrüne Pflanze, die es gerne schattig mag.  © Imago
Eine orangefarbene Strelitzie.
Ursprünglich aus Südafrika stammend, findet man Strelitzien heute im Mittelmeerraum sowie Kalifornien. © Imago
Eine rote Flamingoblume.
Die Blüte der Flamingoblume (Anthurium) ist nicht nur auffällig gefärbt, sondern glänzt auch besonders schön. Trockene Erde mag das Gewächs nicht.  © Khairil77/Imago
Saintpaulia auf einer Fensterbank.
Saintpaulia, oder auch Usambaraveilchen genannt, blüht in Lila, Weiß, Blau oder Pink. Sie mögen viel Licht, aber keine direkte Sonne.  © Darekb22/Imago

Wirft die Zitruspflanze ihre Blätter ab, ist das ein Zeichen, dass sie sich nicht wohlfühlt. Im Frühjahr sollten Sie die Pflanze zeitig wieder nach draußen stellen, damit die Pflanze sich wieder eingewöhnen kann. Nur bei weiteren Frostnächten holen Sie sie dann erneut rein.

Rubriklistenbild: © Joachim Hahne/Imago

Kommentare