Schutz für Hunde und Katzen

Droht das Aus für illegalen Welpen- und Katzenhandel im Internet? EU plant neue Regeln

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Der illegale Handel mit Tieren floriert nach wie vor. Nun will die EU einen besseren Schutz für Hunde und Katzen und plant erstmals eine einheitliche Regelung.

Laut der Tagesschau werden in der EU mehr als 150 Millionen Hunde und Katzen gehalten. Der Trend sich ein Haustier anzuschaffen ist nach wie vor hoch. Der Handel mit den Tieren allerdings auch. Gerade im osteuropäischen Ausland werden Welpen unter schlechten Bedingungen gehalten und „produziert“ und im Internet zum Kauf angeboten. Jetzt hat die EU-Kommission Maßnahmen vorgelegt, um die Haltung und Zucht der Tiere besser zu regeln. So teilte die Brüsseler Behörde mit: „Einige Einrichtungen halten Hunde und Katzen unter besonders schlechten Bedingungen, vernachlässigen oder misshandeln die Tiere, verkaufen sie zu jung oder sorgen nicht für die richtige Impfung und medizinische Behandlung“.

Regeln für den Online-Handel

Auch der Online-Handel soll strenger reguliert werden. „Dass die EU Maßnahmen zum Schutz von Hunden und Katzen ergreift, ist lange überfällig. Insbesondere die Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung ist wichtig, um das grausame Geschäft mit Hunde- und Katzenwelpen einzudämmen, das ebenso auf Kosten der Elterntiere geht ...“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes in einer Pressemitteilung.

So soll durch die Kennzeichnung und Registrierung der Tiere der illegale Handel erschwert und eingedämmt werden. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die neuen Regelungen und weist darauf hin, dass diese auch die deutschen Tierheime entlasten könne.

Ein weiterer Punkt: Wer Hunde und Katzen verkaufen möchte, soll zukünftig genauere Informationen über das Tier angeben – beispielsweise Art, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum und Geburtsort des Tieres.

Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt. (Symbolbild)

Verbot von Verstümmelungen

Zudem soll die Zwingerhaltung sowie das schmerzhafte Kupieren der Ohren oder der Rute verboten werden. Auch die Dauer von Tiertransporten bei Nutztieren soll verkürzt werden.

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Bilderrätsel: Welches Hinterteil gehört zu welchem Hund?

Rute wie ein Korkenzieher
Welche Hunderasse trägt eine korkenzieherartige Rute? © Pond5 Images/Imago
Mops steht im Wald
Auflösung: Der Mops. © Panthermedia/Imago
Schwarze Rute von einem Hund
Zu welcher Hunderasse gehört diese Rute? Kleiner Tipp: Der mittelgroße Hund ist als Familienhund sehr beliebt – die typischen Fellfarben sind Schwarz, Gelb und Braun.  © YAY Images/Imago
Zwei Labrador Retriever auf einer Wiese.
Die Rute gehört zu einem Labrador Retriever. Ein Merkmal: Seine „Otterrute“. Am Ansatz etwas dicker und zur Spitze etwas schmaler werdend.  © imagebroker/Imago
Hund auf der Wiese
Zu welcher Hunderasse gehört dieses hoch angesetzte und stark gefiederte Hinterteil? Kleiner Tipp: Er ist ein kleiner Hund und stammt aus Tibet. © VWPics/Imago
Ein Shi Tzu rennt auf der Wiese
Auflösung: Zu einem Shi Tzu © Pond5 Images/Imago
Hund steht mit aufrecht getragener Rute im Wohnzimmer.
Der freundliche Meutehund mit lauter Stimme trägt seine mittellange Rute hoch aufrecht stehend. © Pond5 Images/Imago
Ein Beagle steht auf der Couch im Wohnzimmer
Auflösung: Die Rute gehört zu einem Beagle.  © Pond5 Images/Imago
Hund läuft in einem Garten.
Welcher Hund trägt seine gut behaarte Rute meist sichelförmig über den Rücken? © Pond5 Images/Imago
Blaue Augen von einem Siberian Husky.
Auflösung: Der Siberian Husky. © Panthermedia/Imago
Rute einer japanischen Hunderasse
Zu welcher japanischen Hunderasse gehört dieser Schwanz? © Pond5 Images/Imago
Hund liegt im Wohnzimmer und lässt sich streicheln.
Auflösung: Zum Shiba Inu. © Panthermedia/Imago
Junger Welpe steht im Wald.
Zu welchem ungarischen Vorstehhund gehört diese Rute? © Pond5 Images/Imago
Magyar Viszla im Wald
Auflösung: Zum Magyar Viszla © Zoonar/Imago
Ein Hund steht auf einer mit Laub bedeckten Straße.
Zu welcher beliebten Hunderasse gehört diese Rute? © Design Pics/Imago
Welpe blickt in die Kamera.
Auflösung: Zum Golden Retriever. © Panthermedia/Imago

Der vorgelegte Gesetzentwurf muss nun im nächsten Schritt im EU-Parlament und von den Mitgliedstaaten im EU-Rat beraten werden.

Rubriklistenbild: © Ardea/Imago

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