Diät gegen Verdauungsbeschwerden: Welche Lebensmittel Blähungen und Bauchschmerz fördern
VonJuliane Gutmann
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Sie kämpfen häufig mit Blähungen, Verstopfung oder Bauchschmerzen? Die FODMAP-Diät könnte Ihre Beschwerden lindern. Kurzfristig werden bestimmte Lebensmittel reduziert.
Die FODMAP-Diät ist insbesondere für Menschen mit Reizdarmsyndrom und anderen Verdauungsproblemen interessant. Der Begriff „FODMAP“ steht für fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole, die alle Arten von Kohlenhydraten umfassen, die im Darm fermentieren können und so möglicherweise zu Verdauungsbeschwerden führen.
Im Rahmen der FODMAP-Diät werden bestimmte Nahrungsmittel vorübergehend gemieden oder komplett vom Speiseplan gestrichen. Es handelt sich um Lebensmittel, die reich an sogenannten FODMAPs sind. Diese Nahrungsmittel wandelt der Körper in kurzkettige Kohlenhydrate um, die im Darm fermentieren und dadurch Gase und Flüssigkeit produzieren. Bei Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem können diese Gase und Flüssigkeiten zu Blähungen, Bauchschmerzen, Krämpfen und Durchfall führen.
Diät für bessere Verdauung: Welche Lebensmittel kurzfristig gemieden werden
Der erste Schritt der FODMAP-Diät besteht darin, Nahrungsmittel mit hohem FODMAP-Gehalt soweit wie möglich zu vermeiden. Dazu zählen:
Weizen, Gerste, Roggen
Linsen, Brokkoli, Knoblauch
Frischkäse, Joghurt, Milch, Quark
Äpfel, Kirschen, Mangos, Birnen, Wassermelone
Maissirup, Honig, zuckerfreie Bonbons und Kaugummis
Dieser Phase folgt eine streng kontrollierte Einführungsphase, in der nach und nach einzelne FODMAP-reiche Lebensmittel wieder in die Ernährung aufgenommen werden. Dabei wird beobachtet, wie der Körper auf jedes Lebensmittel reagiert, um individuelle Toleranzen festzustellen.
FODMAP-Diät ist keine langfristige Lösung
Die Wirkung der FODMAP-Diät beruht darauf, potenzielle Auslöser von Verdauungsbeschwerden zu identifizieren und zu reduzieren. Die Diät führte bei etwa 70 Prozent der Menschen mit Reizdarmsyndrom zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome, informiert die Ärztezeitung. Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass die FODMAP-Diät nicht für jeden geeignet ist und dass es ratsam ist, sie unter Anleitung eines Ernährungsberaters oder Arztes durchzuführen.
Ernährung gegen Altern: Zehn Lebensmittel, auf die Sie verzichten sollten
Es ist zu beachten, dass die FODMAP-Diät nicht als langfristige Lösung gedacht ist, sondern als eine temporäre Maßnahme zur Identifizierung von problematischen Lebensmitteln. Sobald die Trigger-Lebensmittel ermittelt wurden, können sie möglicherweise in geringeren Mengen toleriert werden, und die Ernährung kann entsprechend angepasst werden.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.