Schutz vor Kälte bieten

Palmen im Winter: Exotische Arten, die Minusgrade im Garten ertragen

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Palmen verbinden viele Menschen mit Sommer und Sonne. Einige Arten müssen jedoch im Winter nicht im Warmen stehen, sondern dürfen draußen bleiben.

Wie bei fast allen Pflanzen lohnt es sich auch bei Palmen beim Kauf auf die Art zu achten. Denn wer direkt die richtige einpackt, der kann sich im Winter Arbeit sparen. Einige Arten überstehen die Winterzeit hierzulande nämlich auch draußen, solange Gärtnerinnen und Gärtner sich ein wenig um die Pflanzen kümmern.

Drei Palmen-Arten, denen Kälte wenig ausmacht

Beim Pflanzen einer Palme im Garten ist der Standort entscheidend, wenn die Pflanze dort langfristig und gesund wachsen soll. Winterharte Pflanzen halten frostige Temperaturen zwar gut aus, fühlen sich in der Nähe von gen Süden gerichteten Hauswänden aber am wohlsten. Laut obi.de ist dieser geschützte Platz auch sinnvoll, da heftige Stürme der Palme in einer geschützten Ecke oder vor einer Wand weniger anhaben können.

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Diese drei Palmen-Arten sind winterhart:

  • Nadelpalme
  • Zwergpalme
  • Geleepalme

Die Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix) gehört zu den kleineren Arten unter den Palmen. Sie erreicht eine Höhe von zwei bis drei Metern und passt so auch in einen weniger ausladenden Garten. Ihren Namen können Gärtnerinnen und Gärtner ergründen, wenn sie sich den Stamm der Palme genauer ansehen: Er ist gespickt mit nadelartigen, spitzen Stacheln. Was Kälte angeht, verträgt diese Art wirklich viel. Bis zu minus 24 Grad Celsius überlebt sie. Sobald die Temperaturen aber zweistellig im Minusbereich liegen, braucht auch die Nadelpalme einen extra Winterschutz.

Wächst die Zwergpalme im Kübel, muss sie nach drinnen

Wer Palmen draußen überwintert, sollte sie windgeschützt stellen, am besten an einer Hauswand.

Hat sie allerdings einen Platz in der Gartenerde gefunden, kann sie die Winterzeit ohne Probleme draußen überwintern. Eine der bekanntesten Zwergpalmen ist die sogenannte Sabal minor. Sie läuft auch unter dem Namen Zwergpalmetto. Wie der „Zwerg“ schon verrät, bleibt auch sie eher klein – drei Meter überschreitet sie in der Regel nicht. Ihr Stamm wächst zu großen Teilen unterirdisch und ist oberirdisch von großen Palmblättern überdeckt. Die Palme verträgt zwar bis zu Minus 20 Grad Celsius, freut sich aber im Winter über eine schützende Mulchschicht im Wurzelbereich.

Wer ist wer? Zehn Vögel am Futterhäuschen, die viele Menschen nicht kennen

Eine Haubenmeise (Parus cristatus) sitzt im Winter auf einem Ast.
Die Haubenmeise (Parus cristatus) ist an ihrer Punkfrisur recht leicht zu erkennen. © imagebroker/Imago
Drei Stieglitze ( Carduelis carduelis ) am Futterspender
Er ist kein Model, aber er sieht gut aus: Der Distelfink (Carduelis carduelis) oder Stieglitz ist mit seinem gelben Flügelstreif unverkennbar. © Manngold/Imago
Zwei Eichelhäher im Schnee (Garrulus glandarius)
Die nicht gerade kleinen Eichelhäher (Garrulus glandarius) sind mit ihren blau schillernden Flügelfedern sehr auffällig.  © McPHOTO/Imago
Ein Zaunkönig (Troglodytes troglodytes / Nannus troglodytes) auf einem Ast
Schwänzchen in die Höh‘? Dann handelt es sich um einen Zaunkönig (Troglodytes troglodytes). © UIG/Imago
Goldammer (Emberiza citrinella) auf einem Holzpfosten
Die männliche Goldammer (Emberiza citrinella) ähnelt oft einem entflogenen Kanarienvogel. © Shotshop/Imago
Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) auf einem Ast mit Schnee
Der Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) ist ein ziemlicher Raufbold, der sich am Futterhaus energisch Platz verschafft. © BIA/Imago
Grünfink (Chloris chloris), Männchen
Er ist meist laut und leuchtend grün-gelb: Der Grünfink (Chloris chloris) tritt am Futterhaus recht dominant auf. © BIA/Imago
Ein Kleiber (Sitta europaea) frisst aus einer Hand.
Der Kleiber (Sitta europaea) ist häufig zu sehen, aber vielen unbekannt. Man erkennt ihn gut daran, dass er kopfüber klettern kann. © McPHOTO/Imago
Grünspecht (Picus viridis) frisst an Apfel.
Nein, der Grünspecht (Picus viridis) ist kein exotischer Papagei. Aber da er als Nahrung Ameisen bevorzugt, sieht man ihn oft am Boden. © Jürgen Kosten/Imago
Männlicher Erlenzeisig (Spinus spinus) an halbierter Kokosnussschale
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) sitzt gern in – genau – Erlen. Aber er ist im Schwarm auch in Birken und beim Futterspender anzutreffen. © imagebroker/Imago

Die Geleepalme trägt ebenfalls einen sprechenden Namen: Bis heute stellen Menschen aus ihren Früchten Gelee oder Marmeladen her. Die Kerne der Pflanze dienen nicht nur als Speise für Menschen, sondern sind auch als Tierfutter sehr beliebt. Die Geleepalme ist etwas empfindlicher als die beiden anderen Arten, kommt mit Temperaturen bis zu minus zehn Grad Celsius aber zurecht. Um im Sommer kräftig wachsen zu können, braucht die Pflanze über einen längeren Zeitraum Temperaturen über 20 Grad Celsius.

Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

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