VonAnna Katharina Küstersschließen
Palmen verbinden viele Menschen mit Sommer und Sonne. Einige Arten müssen jedoch im Winter nicht im Warmen stehen, sondern dürfen draußen bleiben.
Wie bei fast allen Pflanzen lohnt es sich auch bei Palmen beim Kauf auf die Art zu achten. Denn wer direkt die richtige einpackt, der kann sich im Winter Arbeit sparen. Einige Arten überstehen die Winterzeit hierzulande nämlich auch draußen, solange Gärtnerinnen und Gärtner sich ein wenig um die Pflanzen kümmern.
Drei Palmen-Arten, denen Kälte wenig ausmacht
Beim Pflanzen einer Palme im Garten ist der Standort entscheidend, wenn die Pflanze dort langfristig und gesund wachsen soll. Winterharte Pflanzen halten frostige Temperaturen zwar gut aus, fühlen sich in der Nähe von gen Süden gerichteten Hauswänden aber am wohlsten. Laut obi.de ist dieser geschützte Platz auch sinnvoll, da heftige Stürme der Palme in einer geschützten Ecke oder vor einer Wand weniger anhaben können.
Diese drei Palmen-Arten sind winterhart:
- Nadelpalme
- Zwergpalme
- Geleepalme
Die Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix) gehört zu den kleineren Arten unter den Palmen. Sie erreicht eine Höhe von zwei bis drei Metern und passt so auch in einen weniger ausladenden Garten. Ihren Namen können Gärtnerinnen und Gärtner ergründen, wenn sie sich den Stamm der Palme genauer ansehen: Er ist gespickt mit nadelartigen, spitzen Stacheln. Was Kälte angeht, verträgt diese Art wirklich viel. Bis zu minus 24 Grad Celsius überlebt sie. Sobald die Temperaturen aber zweistellig im Minusbereich liegen, braucht auch die Nadelpalme einen extra Winterschutz.
Wächst die Zwergpalme im Kübel, muss sie nach drinnen
Hat sie allerdings einen Platz in der Gartenerde gefunden, kann sie die Winterzeit ohne Probleme draußen überwintern. Eine der bekanntesten Zwergpalmen ist die sogenannte Sabal minor. Sie läuft auch unter dem Namen Zwergpalmetto. Wie der „Zwerg“ schon verrät, bleibt auch sie eher klein – drei Meter überschreitet sie in der Regel nicht. Ihr Stamm wächst zu großen Teilen unterirdisch und ist oberirdisch von großen Palmblättern überdeckt. Die Palme verträgt zwar bis zu Minus 20 Grad Celsius, freut sich aber im Winter über eine schützende Mulchschicht im Wurzelbereich.
Wer ist wer? Zehn Vögel am Futterhäuschen, die viele Menschen nicht kennen




Die Geleepalme trägt ebenfalls einen sprechenden Namen: Bis heute stellen Menschen aus ihren Früchten Gelee oder Marmeladen her. Die Kerne der Pflanze dienen nicht nur als Speise für Menschen, sondern sind auch als Tierfutter sehr beliebt. Die Geleepalme ist etwas empfindlicher als die beiden anderen Arten, kommt mit Temperaturen bis zu minus zehn Grad Celsius aber zurecht. Um im Sommer kräftig wachsen zu können, braucht die Pflanze über einen längeren Zeitraum Temperaturen über 20 Grad Celsius.
Rubriklistenbild: © imagebroker/Imago

