Was tun bei der Hitze?

Hitzewelle in Griechenland nimmt kein Ende: Antike Stätte in Athen bleibt geschlossen

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Seit Anfang Juli ist Griechenland fest im Griff einer Hitzewelle. In Athen bleibt die Akropolis geschlossen. Was Urlauber stattdessen machen können.

Wer derzeit in Athen Urlaub macht, ist Zeuge einer Hitzewelle, die dem griechischen Festland am Donnerstag (18. Juli) Temperaturen über 40 Grad beschert hat. Auch am Freitag bleibt es heiß: Der Wetterdienst EMY sagte in den nördlichen kontinentalen Gebieten zwischen 38 und 39 Grad Celsius voraus und im übrigen Festland zwischen 40 und 42 Grad. Aus diesem Grund bleibt am Freitag (20. Juli) das Athener Wahrzeichen, die Akropolis, zwischen 12 und 17 Uhr für Besucher geschlossen. Bereits am Vortag wurde eine solche Maßnahme für die archäologischen Stätten vorgenommen.

Waldbrandgefahr in Griechenland weiterhin hoch

Die Akropolis bleibt schon seit ein paar Tagen aufgrund der Hitze stundenweise geschlossen.

Aufgrund der Hitze warnte der Zivilschutz zudem vor einer großen Brandgefahr in den meisten Regionen Mittel- und Südgriechenlands, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. Trockenheit und starke Winde, die derzeit um die Ägäis wehen, könnten jeden noch so kleinen Brand zu einem Großbrand verwandeln, informierte demnach ein Sprecher der Feuerwehr im griechischen Fernsehen. Urlauber können sich mithilfe aktueller NASA-Karten einen Überblick darüber verschaffen, in welchen Regionen Griechenlands Waldbrände wüten.

Was können Urlauber während der Hitze unternehmen – und was nicht?

Griechenland-Urlauber, die sich in Athen befinden, sollten die pralle Mittags- und Nachmittagssonne vermeiden. Wer trotzdem den Tag nicht untätig verstreichen lassen möchte, sollte sich eine Indoor-Beschäftigung suchen und das Freie vermeiden – beispielsweise mit einem Besuch im klimatisierten Museum oder in einer Galerie. In Athen gibt es jede Menge davon, darunter das Akropolismuseum, das Archäologische Nationalmuseum oder das Byzantinische und Christliche Museum.

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Rund um Athen gibt es auch einige Strände, an denen sich Urlauber bei der Hitze abkühlen können. Im Süden der Hauptstadt befindet sich beispielsweise Paleo Faliro, ein lebhaftes Viertel, das mit einigen schönen Küstenabschnitten aufwartet. Aber auch hier gilt: Lieber die Morgenstunden zwischen 8 und 10 Uhr oder den späten Nachmittag zwischen 17.30 und 20 Uhr für einen Badeausflug nutzen. „Die Mittagszeit sollte für Aktivitäten in klimatisierten Innenräumen genutzt werden, sei es im Hotelzimmer oder bei einem Museumsbesuch in der nächstgelegenen Stadt“, riet der Berliner Hausarzt Malik Böttcher in einem Beitrag des ZDF. Wanderungen sollten ebenfalls vermieden werden, da gerade Mitteleuropäer die Auswirkungen der Sonne unterschätzen und Symptome für Überhitzung erst zu spät bemerken würden.

Antike Stätten, atemberaubende Strände, Wunder der Natur: Zehn traumhafte Urlaubsspots in Griechenland

Odeon des Herodes Atticus in Athen
Neben Rom ist Athen eine der geschichtsträchtigsten Städte Europas. Sie gilt als die Wiege der Demokratie und hat bekannte Philosophen wie Sokrates, Platon und Aristoteles hervorgebracht. Über der Metropole thront die Akropolis mit dem Parthenon und dem Heiligtum des Zeus, das Highlight eines jeden Besuchs der griechischen Hauptstadt. Am Fuß des Akropolis-Felsens befindet sich außerdem das Odeon des Herodes Atticus (wie auf dem Foto zu sehen), in dem auch heute noch Veranstaltungen stattfinden.  © Pond5 Images/Imago
Blick auf das Küstendorf Oia auf Santorin.
Die griechische Kykladeninsel Santorini ist lange kein Geheimtipp mehr und wird in den Sommermonaten geradezu von Touristen überrannt. Allen voran das malerische Dörfchen Oia ist ein wahrer Besucher-Hotspot – jeder möchte die typischen, weiß gekalkten Häuser sehen, die sich an die Klippen schmiegen. Wer die verwinkelten Gassen in Ruhe erkunden möchte, kann in der Nebensaison im April oder Oktober dorthin reisen. © imago-images
Kap Drastis auf Korfu in Griechenland
Korfu zählt zu den bekanntesten Urlaubsdestinationen Griechenlands. Touristen wissen hier vor allem die unzähligen Strände zu schätzen, die an allen Ecken und Enden der Insel zu finden sind. Aber Korfu hat noch mehr zu bieten – wie den Aussichtspunkt am Kap Drastis (hier auf dem Bild zu sehen), die alte venezianische Festung in Korfu-Stadt oder den Achilleion-Palast der Kaiserin Sisi.  © Liubomir Paut/Imago
Vikus-Schlucht in Griechenland
Wer in Griechenland etwas mehr von der Natur sehen möchte als die Strände, liegt mit dem Pindos-Gebirge im Nordwesten des Landes genau richtig. Dort befindet sich mit der Vikos-Schlucht laut dem Guinness-Buch der Rekorde die “tiefste Schlucht der Welt”, ihre Kalksteinwände führen fast senkrecht rund 1.000 Meter in die Tiefe. Eine tolle Aussicht auf die Landschaft bietet sich vom heute verlassenen Kloster Paraskevi, das direkt in die Felsen gebaut wurde. © Giorgos Efstathiou/Imago
Gasse im Fischerdorf Naoussa auf der griechischen Insel Paros
Paros ist eine der eher unbekannten Inseln der Hellenischen Republik – dabei hat sie alles zu bieten, was man sich von einem Griechenland-Urlaub nur wünschen kann. Weiße Sandstrände, spektakuläre Felsformationen und malerische Orte mit weißen Häusern, blauen Fensterläden und üppigen Blumen an der Fassade. Ein Beispiel dafür ist die Hafenstadt Naoussa, die dank ihrer Kykladen-Architektur ihren Charme als Fischerdorf behalten hat. © Natallia Pershaj/Imago
Ruinen der antiken Stätte Olympia in Griechenland
Die südlichste Halbinsel Griechenlands, Peloponnes, bietet einen perfekten Mix aus Kultur- und Badeurlaub. Einige der berühmtesten antiken Stätten befinden sich hier – darunter das Heiligtum des Zeus, Olympia, welches auch der Geburtsort der Olympischen Spiele ist. Wer nach einem anstrengenden Tag voller Besichtigungen entspannen möchte, hat die Wahl zwischen einigen der schönsten Strände Griechenlands. Ein Beispiel ist der Divari Beach, der sich über mehrere Kilometer an einer lagunenartigen Bucht erstreckt.  © YAY Images/Imago
Das Dorf Assos auf der griechischen Insel Kefalonia
Griechenland verfügt mit Rhodos, Korfu und Kreta über zahlreiche beliebte Urlaubsinseln – sehenswert ist jedoch auch das vergleichsweise kleine Eiland Kefalonia. Vor einer atemberaubenden Bergkulisse befinden sich idyllische Dörfer wie Assos – eine Aneinanderreihung von bunten Häusern, die zum Flanieren einladen. Außerdem gibt es zahlreiche weiße Sand- und Kieselstrände für einen entspannten Nachmittag. © YAY Images/Imago
Luftaufnahme des Weißen Turm von Thessaloniki
Viel Kultur und etwas Auszeit am Strand – dafür ist die Hafenstadt Thessaloniki im Norden Griechenlands perfekt geeignet. Über die Jahrhunderte weg haben hier Römer, Makedonier und Osmanen geherrscht, was sich im Stadtbild widerspiegelt. Zu den beeindruckendsten Bauwerken zählen die Hagia Sophia – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Kirche in Istanbul -, der Weiße Turm und die Rotunde des Galerius. Da die Stadt im Gegensatz zu den südlichen Regionen nicht zu sehr von Touristen überlaufen ist, lässt sich wunderbar das authentische Griechenland kennenlernen.  © Pond5 Images/Imago
Klöster von Meteora
Die Klöster von Meteora zählen aufgrund ihrer einzigartigen Lage auf der Spitze von 500 Meter hohen Sandsteinfelsen zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Sie befinden sich in der Region Thessalien, nahe der Stadt Kalambaka. Die Baumaterialien sollen mithilfe von Seilen und Aufzügen auf die Felsen geschleppt worden sein – erst später wurden Wege gebaut, um den Aufstieg zu erleichtern. Von den einst 24 Klöstern können heute noch sechs besichtigt werden. © Dmitry Rukhlenko/Imago
Elafonissi Beach auf Kreta
Kreta ist das perfekte Urlaubsziel für Reisende, die alle Aktivitäten abdecken wollen: Wandern in der Samaria-Schlucht, Kultur erleben am Palast von Knossos und Entspannen am Strand. Besonders schön ist hier der Elafonissi-Strand im Südwesten der Insel. Das Wasser ist nicht nur kristallklar, sondern der Strand an einigen Stellen zartrosa verfärbt – das liegt an Tausenden zerbrochenen Muscheln, die sich im Sand befinden.  © Imago

Wie lange bleibt es noch so heiß in Griechenland?

Die Hitzewelle in Griechenland rührt von warmen Luftmassen her, die seit Wochen aus Nordafrika kommen. Selbst in der Nacht bleiben die Temperaturen oft über 30 Grad. Meteorologen rechnen im griechischen Rundfunk „vielleicht Ende nächster Woche“ mit einem Ende der andauernden Hitze.

Rubriklistenbild: © One Inch Productions/Imago

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