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„Das Ding ist dafür nicht geschaffen!“: TikToker erzählt von Reise mit „Ryan-Air des Asphalts“

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Reisen mit Bus, Bahn oder Flugzeug können sich schnell in ein Abenteuer verwandeln – der negativen Sorte. Von einem solchen berichtet nun ein TikToker.

Verspätungen, kaputte Toiletten, technische Probleme oder immer häufiger auch streikendes Personal: die Liste von möglichen Problemen bei einer Reise mit dem Bus, der Bahn, dem Flugzeug oder anderen Verkehrsmitteln, ist lang. Davon kann auch der TikToker „milan.social“ ein Lied singen. Der junge Mann berichtet für seine rund 21.000 Follower (Stand 13. März 2024) in seinen Videos von seinen Problemen, die ihm in seinem Alltag begegnen. Ein anderer TikToker berichtete zuletzt von dubiosen Tricks einer Fluggesellschaft.

TikToker berichtet von Horror-Reise mit Flixbus

Eines seiner Videos, das der junge Mann Anfang März hochgeladen hatte, wurde bereits über 480.000 Mal angesehen (Stand 13. März 2024). Darin erzählt er von einer kürzlich angetretenen Reise mit einem Flixbus. Auch wenn er Startpunkt und Ziel der Reise nicht verrät, ist davon auszugehen, dass es sich um eine Fahrt von Polen nach Deutschland handelt – oder andersherum. Denn der TikToker berichtet davon, dass der Busfahrer weder Polnisch, Deutsch noch Englisch gesprochen habe.

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Seine Erzählung startet der TikToker mit den Worten: „Flixbus, du Hobby-Ryanair des Asphalts, was ist mit euch passiert?“ Damit bezieht er sich auf die immer wieder in der Kritik stehende Fluggesellschaft Ryanair. Der junge Mann erzählt, dass er nach einer Weile feststellte, dass die einzige Toilette im Bus defekt sei. Als der Bus dann an einer Tankstelle Pause machte, sperrte der Fahrer das Fahrzeug ab, bevor die Fahrgäste ausgestiegen waren. Einige von ihnen hätten laut dem Mann gerne die Toilette benutzt oder sich etwas zum Trinken geholt, doch der Fahrer hinderte sie daran, indem er das Fahrzeug verriegelte. In einem anderen Fall wurde ein deutsches Ehepaar von seinem Reisebus im Ausland vergessen.

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Als sich der Bus wieder in Bewegung setzte, legte der Fahrer Feuchttücher auf das Anzeigenbrett am Lenkrad, sodass die aktuelle Geschwindigkeit des Busses nicht mehr zu erkennen war. Der junge Mann konnte dennoch einen Blick auf den Tacho erhaschen und schildert sichtlich aufgewühlt: „Der ist mit 140 km/h gebrettert, von mir aus 130. In diesem Flixbus hast du dich gefühlt wie in einem Ryanair-Flugzeug. Das Ding ist dafür nicht geschaffen, dass man so schnell fährt.“ Besonders einer Frau neben ihm, die mit ihrem Kind im Bus saß, machte die erhöhte Geschwindigkeit offensichtlich Angst. Um sie zu beruhigen, wollte der TikToker den Fahrer darum bitten, langsamer zu fahren.

Flixbusfahrer ignoriert Bitte nach langsamerer Geschwindigkeit

Als er sich dem Mann am Lenkrad näherte, sah er das nächste Problem. Der Busfahrer habe Kopfhörer – Airpods – getragen und hörte ihn deshalb nicht kommen. „Er hat sich total erschrocken, als ich ihn angetippt habe. Wäre das außer Kontrolle geraten, wären wir in der Leitplanke gelandet.“ Mit Handzeichen habe er dem Busfahrer signalisiert, langsamer zu fahren, was dieser eher gleichgültig zur Kenntnis genommen hat. Sichtlich angefressen richtet sich der TikToker am Ende des Videos direkt an das Busunternehmen: „Der (Fahrer; d. Red.) hat der Dame richtig Angst gemacht. Flixbus, reißt euch mal am Riemen. Ihr macht Milliardenumsätze. Investiert mal in die richtigen Dinge.“

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

Verschiedene Medikamente, Verbandszeug und Sonnencreme liegen ausgebreitet auf einem Tuch.
Im Urlaub in wärmeren Gegenden ist es am schönsten, die meiste Zeit barfuß zu laufen. Da hat man sich leicht eine kleine Verletzung zugezogen. Denken Sie also unbedingt an den Verbandskasten. © Imago
Eine Frau gibt sich Augentropfen in die Augen.
Zu viel Zug von der Klimaanlage und schon droht eine Bindehautentzündung. Dem beugen Augentropfen vor. © Imago
400mg Filmtabletten von der Firma Zentiva.
Schmerztabletten helfen gegen Kopfweh und andere Leiden. © Bernd Feil/Imago
PWeiße Tabletten in der Packung.
Etwas falsches am üppigen Buffet erwischt? Mit einem Mittel gegen Übelkeit vermeiden Sie unschöne Urlaubsmomente. © Sven Weber/Imago
Eine Frau hält sich mit einer Hand den Bauch und in der anderen Hand eine weiße Pille.
Das Gleiche gilt für Durchfallerkrankungen. Als Mittel gegen Durchfall sind vor allem Kohletabletten ratsam. Sie befördern durchfallerregende Keime aus dem Darm. © Andriy Popov/Imago
Ein Mann erhält eine Impfung in den rechten Oberarm.
Impfungen sind schon vor der Abreise wichtig. Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie Ihren Impfpass mit auf die Reise. © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Frau in Sandalen trägt an jeder Ferse ein Pflaster.
Blasenpflaster für unterwegs sind gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Touren und Wanderungen unternehmen. Es empfiehlt sich auch, ein kleines Päckchen Pflaster für Kratzer und Abschürfungen einzustecken. © Imago
Flüssige Medizin wird auf einen Löffel gegeben.
Halspastillen und Hustensaft sind ebenso wichtige Begleiter auf Reisen. Vor allem dann, wenn es im Urlaubsland kälter als erhofft ist. © Imago
Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf.
Kühlendes Spray und Mittel gegen Sonnenbrand gehören zu den Basics im Urlaub. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Eine Mücke befindet sich der Haut.
Mittel gegen Juckreiz sind wichtig, ebenso ein Spray gegen Mücken und andere Insekten. © Imago
Taschentücher und ein Nasenspray befinden sich auf einem Tisch.
Ein Nasenspray verschafft bei Schnupfen  Erleichterung. © Sascha Steinach/Imago

Fast 1.000 Kommentare (Stand 13. März 2024) haben sich unter dem Video bereits gesammelt. Die allermeisten sind verständnisvolle Beiträge für den jungen Mann. Einige TikTok-User geben zudem ihre eigenen Erfahrungen zum Besten:

  • „Unser Flixbus wurde einmal kontrolliert. Dann hat sich herausgestellt, dass unser Busfahrer von der Polizei wegen Fahrerflucht gesucht wird und keine Fahrerlaubnis mehr hatte.“
  • „Ich bin soooo froh, dass ich Flixbus damals in seiner Prime genutzt habe.“
  • „Wenn man im Flixbus aufs Klo muss, ist das die größte Krise.“
  • „Nach einer Flixbusfahrt hat man alles erlebt.“

Rubriklistenbild: © NurPhoto/IMAGO

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