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Vignette und Maut in Österreich: Ohne gültiges Ticket kann es teuer werden

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Wer eine mautpflichtige Strecke ohne gültiges Ticket befährt, handelt sich eine Ersatzmaut-Zahlung ein. Was Österreich-Urlauber zudem beachten müssen.

Die österreichische Vignette für die Autobahnen gibt es zum Kleben und als digitale Vignette. Zusätzlich fallen Mautgebühren für Passstraßen wie Brenner- und Tauernautobahn (Streckenmaut) sowie Tunnel an. Darüber informiert der ADAC. Autofahrer, die zum Beispiel die Brennerautobahn nehmen wollen, müssen zwar ab der Anschlussstelle Innsbruck-Süd keine Autobahnvignette kaufen, so die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Dafür müssten sie für die Fahrt aber eine Brenner-Streckenmaut in Höhe von elf Euro bezahlen.

Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gilt die Vignettenpflicht. (Archivbild/Symbolbild)

Vignette und Maut: Ohne gültiges Ticket kann es teuer werden

Wer eine mautpflichtige Strecke ohne gültiges Ticket befahre, handele sich eine Ersatzmaut-Zahlung ein – und müsse „mindestens 120 Euro bezahlen“, heißt es in dem Bericht der dpa. Autofahrer sollten zudem aufpassen, dass sie nicht ohne Ticket auf die falsche Fahrbahn geraten, so der Hinweis. Denn an vielen Mautstationen gebe es mittlerweile schrankenlose Spuren für die Schnelldurchfahrt, zu erkennen an der grünen Markierung.

Vignetten und Streckenmaut können Autofahrer inzwischen auch online kaufen. Auf dem Weg in den Urlaub dürften sich viele Österreich-Urlauber jedoch wohl auch diesmal wieder ein klassisches „Pickerl“ an die Windschutzscheibe kleben. Nicht nur bei der Zehn-Tages-Vignette 2024 wurden die Preise dem ADAC zufolge zum 1. Dezember angepasst. Neben den bisherigen Vignetten bietet Österreich zudem inzwischen auch eine Tagesvignette für Pkw an – allerdings nur digital.

Mautpreise in Österreich: Was kosten die Vignetten 2024?

  • Tagesvignette Pkw: 8,60 Euro (nur digital erhältlich)
  • Zehntagesvignette Pkw: 11,50 Euro
  • Zweimonatsvignette Pkw: 28,90 Euro
  • Jahresvignette Pkw: 96,40 Euro

Quelle: ADAC.de

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Zehn legendäre Alpengipfel, die jeder Wanderfan kennen sollte

Drei Kletterer blicken auf den Mont Blanc in den französischen Alpen.
Kein Berg eignet sich besser für den Anfang dieser Liste als der Mont Blanc, mit 4.810 Metern der höchste Berg der Alpen. Auf dem vorgelagerten Aiguille du Midi befindet sich auf 3.843 Metern eine Seilbahnstation, von der Besucher einen beeindruckenden Blick auf den laut manchen Definitionen höchsten Berg Europas haben. Bis heute sind sich Frankreich und Italien uneinig, wo die Landesgrenze über dem Gipfel verläuft. So beansprucht auch Italien einen Anteil des „Monte Bianco“-Gipfels für sich. © Luis Teschner
Das Matterhorn in der Schweiz im Winter.
Keine 100 Kilometer Luftlinie sind es vom Mont Blanc bis zum nächsten Berg, dem 4.478 Meter hohen Matterhorn in der Schweiz. Der felsige Pyramidengipfel gilt als ein Wahrzeichen der Schweiz und ist weltweit bekannt. Der achthöchste Berg der Alpen wurde 1865 zum ersten Mal bestiegen, jedoch verunglückten vier der sieben Bergsteiger auf dem Weg nach unten tödlich. Jedes Jahr versuchen 2.500 bis 3.000 Menschen, den Gipfel zu bezwingen. Durchschnittlich acht bis zehn davon verunglücken tödlich.  © Eibner/Imago
Ein Panoramablick über den Drachensee und die dahinterliegende Zugspitze.
Deutlich mehr Menschen erreichen den Gipfel der Zugspitze, des höchsten deutschen Berges auf 2.962 Metern. Das liegt vor allem an der Luftseilbahn, die ungefähr 500.000 Besucher jedes Jahr bis auf den Gipfel bringt. Alpin erfahrene Wanderer mit sehr guter Kondition können die Zugspitze auch ohne Seilbahn an einem Tag über verschiedene Routen besteigen. Hier im Bild: Der zum Zugspitzmassiv gehörende Schneefernerkopf. © Jöran Steinsiek/Imago
Wallfahrtskirche Maria Gern bei Berchtesgaden mit dem Watzmann im Hintergrund.
Der zweite deutsche Berg auf dieser Liste ist der Watzmann, mit 2.713 Metern einer der drei höchsten Hauptgipfel Deutschlands. Seine Überschreitung ist unter kraxelfreudigen Wanderern beliebt und an schönen Tagen gut besucht. Der kleinere Gipfel links wird auch als die „Frau“ des Watzmanns bezeichnet. Die fünf eigenständigen Gipfel dazwischen werden gerne als ihre „Kinder“ bezeichnet.  © Reinhold Ratzer/Imago
Alpenmurmeltier ruft vor dem schneebedeckten Großglockner.
Vom Watzmann ist es nicht besonders weit zu Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner auf 3.798 Metern. Besonders gut kann man ihn von der Großglockner-Hochalpenstraße sehen, Österreichs höchster befestigter Passstraße.  © Sven-Erik Arndt/imago
Vollmond über dem Gipfel der Ötztaler Wildspitze in Österreich.
Der zweite Berg Österreichs auf dieser Liste ist auch der zweithöchste Berg des Landes: die Ötztaler Wildspitze auf 3.768 Metern. Mit nur 30 Metern weniger als der Großglockner ist sie für die Ostalpen ebenfalls sehr hoch und ein beliebtes Ziel von Bergsteigern. Besonders ist obendrein ihre Prominenz. Über 2.200 Meter muss man absteigen, um den nächsten höheren Berg zu erreichen. Nur drei andere Berge in den Alpen sind prominenter (der Mont Blanc, der Großglockner und das Finsteraarhorn).  © Robert Seitz/Imago
Raschötzhütte auf der Raschötzalm vor der Sellagruppe, Marmolata und Langkofelgruppe.
Wer über den Reschenpass Richtung Süden an der Wildspitze vorbeifährt, landet in Südtirol und damit in Italien. Ein besonders legendärer, italienischer Alpenberg ist die Marmolata, mit 3.343 Metern der höchste Berg der Dolomiten. Sie wird auch als „Königin der Dolomiten“ bezeichnet.  © Günther Gräfenhain/Imago
Ein männlicher Wanderer blickt auf die Drei Zinnen von einem Höhleneingang aus.
Der zweite Dolomiten-Berg dieser Liste ist mit 2.999 Metern zwar kleiner als die Marmolata, aber fraglos ein legendärer Berg der Alpen. Die Drei Zinnen an der Grenze zu Südtirol sind ein weltbekanntes Fotomotiv und eins der begehrtesten Gipfelziele der Alpen. Besonders beeindruckend sind ihre steil abfallenden Nordwände. Die größte Nordwand ist die der mittleren Zinne, die über 500 Meter senkrecht oder überhängend abfällt. © Kontrastlicht/Imago
Ein Wanderer mit der Eiger Nordwand im Hintergrund.
Wer über Nordwände spricht, muss auch über die Eiger Nordwand sprechen, die höchste und mit Abstand bekannteste Nordwand der Alpen. Über 1.800 Meter ragt sie südwestlich über Grindelwald auf. Besonders ihre zahlreichen und teils höchst dramatischen Besteigungsversuche haben den 3.967 Meter hohen Eiger legendär gemacht.  © Jürgen Schwenkenbecher/Imago
Der Gipfel des Monte Rosa im Sonnenuntergang.
Der letzte Berg dieser Liste ist der zweithöchste Berg der Alpen, der Monta Rosa mit 4.634 Metern Höhe. Über seinen Gipfel verläuft die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Deswegen hat der Monte Rosa in der Schweiz einen anderen Namen und wird Dufourspitze genannt. Mit 2.400 Metern Höhe ist die Ostwand des Massivs sogar noch höher als die Eiger Nordwand und die höchste Felswand der gesamten Alpen.  © Wirestock/Imago

Die Jahresvignette gilt laut ADAC.de von „Dezember vor und bis einschließlich Januar nach dem aufgedruckten Kalenderjahr“. Die Zweimonatsvignette und die Zehntagesvignette sind ab einem frei wählbaren Datum für den angegebenen Zeitraum gültig. Die Klebevignette muss von außen gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht werden, wie der Automobilclub zudem grundsätzlich betont.

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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