Sonne pur: Im Winter sind diese kanarischen Inseln am wärmsten
Die Kanaren sind ein populäres Urlaubsziel für Deutsche, die dem Winter entkommen möchten. Diese Insel bietet im Januar und Februar die höchsten Temperaturen.
Während sich in Deutschland die winterliche Kälte meist noch bis weit in den Januar und Februar hartnäckig hält, gibt es in anderen Gegenden der Welt schon wieder warme Sonnenstrahlen und angenehme Strandtage. Und wer so gar keine Lust mehr auf Winter hat, der kann auch auf Nummer sicher gehen und einfach auf die Kanaren fliegen, wo definitiv sommerliche Temperaturen herrschen. Diese Inseln sind im Winter am wärmsten.
Die kanarischen Inseln: Das ganze Jahr über Sommer
Die kanarischen Inseln sind eine spanische Inselgruppe im Atlantischen Ozean, die aus sieben Hauptinseln und mehreren kleineren Inseln besteht. Sie liegen geografisch in Afrika westlich von Marokko, nahe der Küste Afrikas, und genießen ein ganzjährig mildes, sonniges Klima, weshalb sie auch als „Inseln des ewigen Frühlings“ bekannt sind. Dieses milde Klima entsteht dort laut Tourlane.de, weil die Hitze, die durch die geografische Lage in der Nähe des Äquators begünstigt wird, von den Passatwinde konstant reguliert wird.
Die Temperaturen auf den Kanaren sind das ganze Jahr über angenehm und liegen zwischen 15 und 28 Grad, mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von etwa 25 °C. Selbst in den kühleren Wintermonaten, wie Januar oder Februar, sinken die Temperaturen selten unter 20 °C, was die Kanaren zu einem idealen Ziel für Winterfluchten macht. In den Sommermonaten, von Juni bis September, liegt die maximale Temperatur bei etwa 27 bis 28 °C – also perfektes Bade- und Freizeitwetter.
Die Qual der Wahl: Sieben kanarische Inseln bieten verlockende Ziele zur Winterflucht
Die sieben Hauptinseln der kanarischen Inseln sind Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro – sieben Möglichkeiten, dem deutschen Winter zu entfliehen. Aber welche wählen? Statistisch ist der Januar laut Beste-reisezeit.org auf allen sieben Inseln der kühlste Monat – auf manchen ist er aber noch etwas wärmer als auf anderen.
Teneriffa: Teneriffa ist die größte Insel der Kanaren und bekannt für den mächtigen Vulkan Teide, der das höchste Gebirge Spaniens bildet. Die Insel bietet eine Vielfalt an Landschaften, von grünen Nordhängen bis zu trockenen Südhängen mit schönen Stränden. Sie ist bekannt für ihr subtropisches Klima und eignet sich besonders gut für Wanderungen, aber auch für Strandurlaub. Laut Kanarenzeit.de liegen die Temperaturen im Januar und Februar hier zwischen mindestens 15 Grad und maximal 21 Grad Celsius.
Gran Canaria: Gran Canaria wird oft als „Miniaturkontinent“ bezeichnet, da sie eine enorme Vielfalt an Landschaften bietet – von Wüstengebieten über fruchtbare Täler bis zu beeindruckenden Berglandschaften. Die Insel ist berühmt für ihre Strände und das milde Klima, das vor allem in den Wintermonaten angenehm bleibt. Die Temperaturen liegen hier im Januar und Februar zwischen 14 und 22 Grad.
Lanzarote: Lanzarote zeichnet sich durch eine beeindruckende Vulkanlandschaft aus, mit weiten Lavafeldern und schwarzen Sandstränden. Die Insel ist weniger grün als andere Kanaren, dafür aber sehr beliebt wegen ihrer einzigartigen Architektur und Naturparks wie dem Timanfaya-Nationalpark. Im Januar und Februar ist es hier zwischen 13 und 22 Grad warm, laut Reisereporter.de. Damit ist Lanzarote mit Grand Canaria zusammen also die wärmsten Inseln der Kanaren.
Fuerteventura: Fuerteventura ist besonders bekannt für ihre langen, weißen Sandstrände und idealen Bedingungen für Wassersportarten wie Windsurfen und Kitesurfen. Das Klima ist hier noch trockener als auf anderen Inseln, was sie zu einem attraktiven Ziel für Sonnenanbeter macht. Hier ist es im Januar und Februar aber „nur“ zwischen 12 und 19 Grad warm.
La Palma: La Palma wird als „die grüne Insel“ bezeichnet, da sie mit üppigen Wäldern und tiefen Schluchten bedeckt ist. Die Insel ist weniger touristisch erschlossen, was sie zu einem Paradies für Wanderer und Naturliebhaber macht. Sie ist auch ein hervorragender Ort zur Sternenbeobachtung. Die Temperaturen im Januar und Februar liegen hier zwischen 13 und 21 Grad.
La Gomera: La Gomera ist eine kleinere, ruhige Insel, die mit ihren dichten Wäldern und steilen Hügeln das ideale Ziel für Wanderungen ist. Besonders bekannt ist der Garajonay-Nationalpark, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das eine der ältesten Lorbeerwälder der Welt beherbergt. Hier ist es im Januar und Februar zwischen 15 und 21 Grad warm.
El Hierro: El Hierro ist die kleinste der bewohnten kanarischen Inseln. Sie ist weniger touristisch und daher besonders bei Naturliebhabern und Wanderern beliebt. Die Insel ist für ihre unberührte Natur, ihre vulkanische Landschaft und die guten Tauchmöglichkeiten bekannt. Im Januar und Februar reichen die Temperaturen hier von 15 bis 21 Grad.
Kanaren: Sonniges – aber teures – Reiseziel für Deutsche
Die Flucht in die Sonne auf die Kanaren klingt für Winterfeinde also sehr verlockend. Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Die Kanaren sind in den letzten Jahren immer teurer geworden, was laut Watson.de vor allem auf die gestiegene Nachfrage zurückzuführen ist.
Spaniens Festland entdecken: Zehn Landschaften, Strände und Städte, die Sie besuchen sollten
Immer mehr Menschen wollen – vor allem im Winter – dort Urlaub machen, weshalb Ende 2024 die Preise für Hotelübernachtungen um 8,7 Prozent gestiegen sind. Im Durchschnitt zahlen Touristen hier aktuell 135,50 Euro pro Nacht, was ein neuer Rekord für die kanarischen Inseln ist. Damit landen sie nach Madrid an zweiter Stelle der teuersten Urlaubsregionen in Spanien.