Gerüchte über Rückkehr in die Formel 1

Ersetzt Vettel ihn? Red-Bull-Chef Helmut Marko reagiert in der tz auf Gerüchte

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Hört Helmut Marko bei Red Bull auf? Sebastian Vettel soll angeblich sein Nachfolger werden. Der RB-Boss räumt in der tz mit den Gerüchten auf.

Baku – Die wilden Gerüchte um seine Person findet Helmut Marko „ein bisschen voreilig“, abschütteln kann er sie aber nicht. Sein ehemaliger Lieblingsschüler Sebastian Vettel soll den Doktor als Motorsportchef beim Formel-1-Primus Red Bull angeblich schon sehr bald beerben.

Und deshalb hat Marko im Moment auch ganz andere Sachen im Kopf als eine Party zu seinem 80. Geburtstag heute. Der studierte Jurist „feiert“ seinen Jahrestag ganz pragmatisch im Flieger, der ihn zum nächsten Formel-1-Rennen nach Baku bringt.

Vettel als sein Nachfolger bei Red Bull? Helmut Marko winkt ab

Im Gespräch mit der tz räumt er mit den Gerüchten auf. Der Schweizer Blick hat spekuliert, dass ihn RB-Chef Oliver Mintzlaff gerne durch Ex-Pilot Vettel ersetzen wolle. Marko: „Das Treffen am Salzburger Flughafen war schon lange geplant. Bestimmte Dinge standen da nicht auf der Tagesordnung, sondern es war ein normaler Ideenaustausch. Oliver Mintzlaff wird nicht in Baku vor Ort sein, sondern zum nächsten Rennen nach Miami fliegen. Auch dort wird man sich dann wieder treffen.“

Helmut Marko holte den jungen Sebastian Vettel 2007 zum Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso (heute AlphaTauri), setzte ihn 2009 in den Red Bull und feierte mit dem Deutschen vier WM-Titel in Folge. Marko weiter: „Ich denke nicht an Rücktritt und mir ist auch nicht bekannt, dass das andere wollen. Mir macht die Arbeit immer noch Spaß, gerade weil es ein besonderer Zustand ist, mit einem begnadeten Fahrer wie Max Verstappen zusammenarbeiten zu können.“

Helmut Marko reagiert auf die Vettel-Gerüchte.

Marko über Vettel-Zukunft: „Sebastian ist gerade in einer Findungsphase“

Und Vettel? „Sebastian ist gerade in einer Findungsphase, er muss entscheiden, wo sein Weg hinführt. Sollte er irgendwann Interesse haben, in den Motorsport zurückzukehren, muss er sich erst zwei Fragen beantworten. Will ich für viel weniger Gehalt viel mehr arbeiten? Und: Passt ein Job in der Formel 1 noch zu meiner Lebenseinstellung“, so der Motorsportchef.

Für Marko zählt im Moment nur die nahe Zukunft: „Mercedes wird stärker werden, Ferrari vielleicht irgendwann einmal seine Möglichkeiten ausschöpfen und Aston Martin mit Fernando Alonso ist jetzt schon ein Gegner auf Augenhöhe. Unser Ziel ist es deshalb, auch in Baku stärkstes Team zu sein.“ RALF BACH

Rubriklistenbild: © Imago/Facinelli/Galli

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