Abschied naht: Wüsten-Klub macht bei Bayern-Star offenbar Ernst
VonPhilipp Pachollek
schließen
Bei Innenverteidiger Minjae Kim verdichten sich die Abschiedsgerüchte. Ein Klub aus Saudi-Arabien scheint den südkoreanischen Nationalspieler zu reizen.
München – Die Anzeichen verdichten sich, dass Minjae Kim nach nur zwei Jahren den FC Bayern München wieder verlässt und aus seinem noch bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig aussteigt. Den Südkoreaner zieht es jedoch offenbar nicht zu einem europäischen Topklub, sondern in den Nahen Osten. Dort könnte er auf einen Weltstar treffen.
Spielt Bayern-Verteidiger Minjae Kim bald mit Cristiano Ronaldo zusammen?
Nach Informationen des französischen Online-Portals footmercato sei Kim sehr an einem Engagement bei Al-Nassr FC interessiert. Demnach sollen in den vergangenen Tagen zwischen den Beratern des Südkoreaners und dem saudi-arabischen Fußballverein aus der Hauptstadt Riad intensive Gespräche stattgefunden haben. Eine Einigung mit der Spielerseite soll nicht mehr weit weg sein.
Bei Al-Nassr würde Kim wohl auf Superstar Cristiano Ronaldo treffen, der nach zwischenzeitlicher Verwirrung ob eines vermeintlichen Abschiedsposts bei Instagram nun doch bei dem Tabellendritten der Saudi Pro League bleiben könnte. Neben „CR7“ wären beispielsweise Mohamed Simakan (ehemals RB Leipzig) oder Aymeric Laporte (ehemals Manchester City) neue Teamkollegen von Kim.
Tränen, Trauer und Unmut: Die emotionalsten Abschiede beim FC Bayern München
Milan, Inter und Co.: Stehen die Interessenten bei Kim Schlange?
Ein Wechsel in die Wüste würde insofern überraschen, als dass Kim mit 28 Jahren noch einige Jahre auf europäischem Top-Level spielen könnte. An Interesse internationaler Top-Klubs mangelt es angeblich ebenfalls nicht: Laut der französischen Sporttageszeitung L‘Equipe beschäftigt sich der frisch gebackene Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain mit Kim. Auch hier soll es ein Treffen zwischen Kims Agenten und PSG-Berater Luis Campos gegeben haben.
Neben den Parisern sind laut Gazzetta dello Sport die Mailänder Klubs AC und Inter, Juventus Turin, der FC Chelsea und Newcastle United an dem Nationalspieler interessiert. Demnach soll es Kim dem neuen Milan-Trainer Massimiliano Allegri besonders angetan haben. Kontakt zum Umfeld des Abwehrspielers soll aufgenommen worden sein.
FC Bayern könnte weniger bekommen, als zuvor für Minjae Kim bezahlt
Das italienische Medium berichtet von einer Ablöse in Höhe von 30 Millionen Euro, mit der die Münchener einverstanden wären. Damit stünde wohl ein Transferminus von rund 20 Millionen Euro – die Münchener haben dem Vernehmen nach im Sommer 2023 rund 50 Millionen Euro an den SSC Neapel überwiesen.
Auch wenn die Bayern Kim eine Transferfreigabe erteilt haben sollen, befindet sich Südkoreaner aktuell mit in den USA bei der Vorbereitung auf die Klub-WM. An dieser kann der Innenverteidiger aber nur eingeschränkt mitwirken. Ihn plagen noch immer Achillessehnenprobleme. (pp)