Abschied von Eintracht-Star im Sommer zu 99 Prozent sicher?
VonSascha Mehr
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Eintracht Frankfurt ist ein Hotspot für junge Talente. Ekitiké könnte der nächste hochkarätige Abgang sein. Die Premier League zeigt sich sehr interessiert.
Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat sich in den vergangenen Jahren als ein führender Ausbildungs- und Verkäuferverein etabliert. Der Verein ist bekannt dafür, Talente kostengünstig zu verpflichten und sie nach einer erfolgreichen Entwicklungsphase gewinnbringend weiterzuverkaufen.
Eintracht fordert 80 Millionen Euro Ablöse
Ein aktuelles Beispiel ist der Transfer von Omar Marmoush zu Manchester City für 75 Millionen Euro. Nun könnte Hugo Ekitiké der nächste große Abgang sein.
Hugo Ekitike, der im letzten Jahr von Paris Saint-Germain zur Eintracht kam, hat durch seine herausragenden Leistungen seinen Marktwert erheblich gesteigert. Der junge Franzose wechselte für insgesamt 20 Millionen Euro an den Main und hat sich als treffsicherer Stürmer etabliert. Mit 13 Toren und drei Vorlagen in der laufenden Bundesliga-Saison trägt er maßgeblich dazu bei, dass die Eintracht auf Champions-League-Kurs liegt.
Eintracht Frankfurt hat angesichts dieser Entwicklung einen Mindestpreis von 80 Millionen Euro für Ekitike festgelegt. Damit würde er nach Randal Kolo Muani, der für 95 Millionen Euro zu PSG wechselte, der zweitteuerste Abgang in der Vereinsgeschichte werden. Die hohe Ablöseforderung scheint die Interessenten jedoch nicht abzuschrecken. Laut Sky-Experte Florian Plettenberg sei ein Wechsel im Sommer zu 99 Prozent wahrscheinlich, da bereits konkretes Interesse von mehreren Top-Klubs bestehe.
Vertrag bis 2029 ohne Ausstiegsklausel bei Eintracht Frankfurt
Besonders aus der englischen Premier League gibt es großes Interesse an Ekitike. Newcastle United, der FC Arsenal und der FC Chelsea sollen den 22-jährigen Stürmer im Visier haben. Newcastle könnte aufgrund eines möglichen Abgangs von Alexander Isak auf der Suche nach einem neuen Stürmer sein. Sollte Isak den Verein verlassen, würde dies Newcastle wohl über 100 Millionen Euro einbringen, wodurch die Ablöse für Ekitike kein Problem darstellen würde.
Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt
Obwohl Ekitike bei Eintracht Frankfurt noch bis 2029 unter Vertrag steht, enthält sein Vertrag keine Ausstiegsklausel. Dies verschafft der SGE eine starke Verhandlungsposition, um einen möglichst hohen Transfererlös zu erzielen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Ekitike tatsächlich den Weg in die Premier League einschlagen wird und welche Auswirkungen dies auf die Transferstrategie der Eintracht haben könnte. (smr)