DHB-Star im Tor gesetzt

Handball-„Hexer“ Wolff hat Angst vor Geistern – und berichtet von gruseligem Erlebnis

  • schließen

Das DHB-Team hat bei der EM 2024 im eigenen Land viel vor. Zwischen den Pfosten vertraut der DHB auf Andreas Wolff, der sich vor Geistern fürchtet.

München – Mit einem Spiel vor Rekordkulisse ist die Handball-EM 2024 in Deutschland gestartet. In der Gruppenphase bekommt es das DHB-Team neben der Schweiz, gegen die die Auswahl bereits gewann, mit Nordmazedonien und Frankreich zu tun. Auf dem Feld ruhen die EM-Hoffnungen wieder einmal auf Juri Knorrzwischen den Pfosten vertraut DHB-Coach Alfred Gislason auf Andreas Wolff. Der 1,98-Meter große Hühne wird sich auch in den kommenden Tagen in jeden Ball werfen, doch kurioserweise leidet er seit seiner Jugend an Phasmophobie. Wolff hat Angst vor Geistern.

Andreas Wolff
* 3. März 1991 in Euskirchen
Länderspiele: 126 (Stand: 12. Januar 2023)
Team: Vive Kielce (seit 2019)
Erfolge: 3x Polnischer Meister, 2x DHB-Pokalsieger, 1x Europameister, 2x Deutschlands Handballer des Jahres uvm.

Andreas Wolff: Glanzparaden und EM-Sieg machen DHB-Keeper zum Medien-Star

Rückblick ins Jahr 2016: Andreas Wolff feiert einen seiner größten Erfolge. Überraschend lässt Bundestrainer Dagur Sigurdsson den damals 24-Jährigen zwischen den Pfosten starten und Wolff reagiert glänzend. Er spielt sich in das All-Star-Team der EM und holt dank überragender Paraden mit Deutschland den Titel. Gefeiert von den Fans für seine bodenständige Art wird die Nachfrage nach Wolff immer größer.

Im Tor ohne Angst: DHB-Keeper Andreas Wolff ist zwischen den Pfosten der deutschen Nationalmannschaft gesetzt.

Andreas Wolff im Interview mit der Sportschau: „Ich bin überzeugt, dass es Geister gibt“

Als Gast bei „Schlag den Star“ oder bei anderen TV-Shows. Wolff entwickelt sich zum Medienmagnet. Und im Ersten macht der furchtlos wirkende Wolff 2016 ein überraschendes Geständnis. „Ich bin überzeugt, dass es Geister gibt“, so Wolff. „Mir fällt es schwer, nach einem Horrorfilm allein in der Wohnung zu schlafen.“

Die Angst vor Geistern entwickelte Wolff bereits in jungen Jahren. „Ich war als Kind schon begeisterter Leser, da liest man schon das ein oder andere und übernimmt es in seine Wesensart“, erklärte Wolff.

Andreas Wolff berichtet von Beweisfoto

Und Wolff glaubt tatsächlich an Geister. Vor allem, da nach Aussagen ein Beweisfoto mit einem damaligen Mitspieler existierte. „Das war echt gruselig. Irgendwas stand zwischen uns. Sah aus wie ein Gesicht mit Mund, Nase“, so Wolff. Das Foto sei mitsamt des Handys kurz danach verloren gegangen.

Mittlerweile spielt Wolff in Polen bei Kielce und ist aktuell wieder in Top-Form. Vor der WM 2023 in Polen und Schweden sagte der Torhüter:. „Ich könnte theoretisch nach den Spielen nach Hause fahren und gucken, ob in meiner Wohnung alles in Ordnung ist.“

Dort wartet vermutlich seine Freundin Samira auf ihn, die mit der Geister-Angst ganz gut umgehen kann. „Die findet es sogar lustig. Sie freut sich jedes Mal. Und begleitet das dann immer mit viel Häme...“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Franziska Gora/Jan Huebner

Kommentare