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Fabian Wohlgemuth hat sich zum Transfer-Poker mit dem FC Bayern München um Nick Woltemade geäußert. Gab es ein Angebot?
Stuttgart – Bleibt Nick Woltemade beim VfB Stuttgart oder geht er zum FC Bayern München? Der Stürmer hat sich, wie vor kurzem bereits berichtet, mit dem Rekordmeister auf einen Vertrag bis 2030 geeinigt. Doch das Heft des Handelns im Poker hat der VfB in der Hand, wie Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des Stuttgarter Trainingsauftakts deutlich machte: „Wir haben mit Nick eine langfristige Vereinbarung getroffen und die hat Bestand. Deshalb gehen wir davon aus, dass Nick auch in der nächsten Saison bei uns Fußball spielen wird.“
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Wohlgemuth will sich zu möglichem Bayern-Angebot für Woltemade nicht äußern
Skurril war: Die Stuttgarter haben von den Verhandlungen zwischen Woltemade und den Bayern aus den Medien erfahren. Inzwischen, das bestätigte Wohlgemuth jetzt, hat „der FC Bayern sein Interesse hinterlegt.“ Ob die Münchner nun ein Angebot abgegeben haben? Darüber sagte der Sportvorstand nur: „Dazu will ich mich nicht äußern. Wenn Gespräche stattfinden sollten, ist das die Sache der beiden Vereine.“
Wohlgemuth lobt Woltemade
Darüber hinaus ist Wohlgemuth davon überzeugt, dass das Transferhickhack keinen negativen Einfluss auf Woltemade haben wird. Denn er sei ein „großartiger Sportler, hat einen hervorragenden Charakter.“ Als er im vergangenen Jahr nicht für die Champions League nominiert wurde, habe er es professionell aufgenommen und noch mehr Gas gegeben, lobte der Verantwortliche.
Wohlgemuth: „Ich bin mir sicher, wenn das Thema beendet sein sollte, dass er im Anschluss daran bei uns zu seinen Bestleistungen finden wird.“ Sorgen, dass der Stürmer doch noch wechseln könnte, macht sich der Sportchef nicht: „Nein. Ich glaube, er bleibt hier.“ Ganz ausschließen wollte Wohlgemuth einen Abgang Woltemades aber nicht. Dafür ist das Transfergeschäft im Fußball wahrscheinlich zu schnelllebig.
Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon/Sportfoto Rudel

