Angezählter Bayern-Joker trifft wieder und kämpft um seinen Verbleib
VonVinzent Tschirpke
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Lange durfte der Stürmer beim FC Bayern nur zuschauen. Jetzt bekam er wieder eine Chance – und nutzte sie. Von Vincent Kompany gab es prompt Sonderlob.
Man merkte Jackson an, dass er sich unbedingt mit eigenen Treffern für einen Verbleib in München empfehlen wollte – wofür er Lob von Vincent Kompany bekam: „Er hat sehr gut gespielt. Das freut mich für Jacko, aber es ist nichts Besonderes. Es ist das, was er immer gemacht hat“, erklärte der Trainer nach der Partie. „So trainiert er. Heute hat er es gezeigt, hoffentlich bald wieder. Gut für ihn, gut für Bayern.“
Abschied von Jackson bei Bayern? „Er hat nichts Falsches gemacht“
Die zuletzt kursierenden Gerüchte, dass der Abschied von Jackson schon sicher sei, weil auch der Stürmer persönlich mit seiner Rolle als Bankdrücker unzufrieden sei, ärgerten Kompany allerdings: „Der Junge hat nicht schlecht gespielt, der Junge hat nichts Falsches gemacht. Er hat super trainiert, das Verhalten zu seinen Mitspielern war top“, sagte der Coach.
„Er kam vom Afrika-Cup als Champion zurück, aber irgendwie entstehen dann Geschichten über ein oder zwei Jungs aus unserer Mannschaft. Letztes Jahr war oft Serge Gnabry Thema oder Kingsley Coman. Jetzt war es Nicolas Jackson.“ Im Saisonfinale könnte Jackson nun zu mehr Einsätzen kommen, wenn Kompany vor wichtigen Spielen in der Champions League oder dem DFB-Pokal möglicherweise vermehrt routiert.
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Ein fester Transfer im Sommer gilt dennoch als extrem unwahrscheinlich. Jackson kam für eine Leihgebühr von kolportierten 16,5 Millionen Euro vom FC Chelsea zum FC Bayern. Die Kaufoption soll rund 65 Millionen Euro betragen, was für einen Ersatzstürmer hinter Harry Kane eine enorm hohe Summe wäre, die der FCB kaum zahlen wird. Jackson besitzt bei Chelsea noch einen Vertrag bis 2033 und könnte im Sommer den Verein verlassen.