VonSascha Mehrschließen
Borussia Dortmund gewinnt das Champions-League-Viertelfinale gegen Atlético Madrid und zieht ins Halbfinale ein. Die Stimmen zum Spiel.
Dortmund – Im Viertelfinal-Rückspiel gelingt Borussia Dortmund ein 4:2-Sieg über den spanischen Top-Klub Atlético Madrid, der den Einzug ins Halbfinale der Champions League bedeutet. Nach einem 2:0 zur Pause schlugen die Gäste nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag zurück. Am Ende waren es Füllkrug und Sabitzer, die den Endstand herstellten.
Wir haben die Stimmen von Amazon Prime Video zum Viertelfinal-Rückspiel der Champions League zusammengefasst.
Edin Terzic (BVB-Trainer) nach dem Spiel über ...
...das Weiterkommen ins CL-Halbfinale: „Ich bin sehr glücklich und freue mich für die Jungs. Bis auf die ersten 30 Minuten im Hinspiel und kurz nach der Pause im Rückspiel waren wir die deutlich bessere Mannschaft und kamen verdient weiter.“
...das Finale: „Es stehen noch zwei Spiele bis dahin aus und das Finale muss man sich erkämpfen. Aber ja, jetzt, wo wir schon im Halbfinale stehen, wollen wir auch ins Finale nach London.“
Niclas Füllkrug (BVB-Spieler) nach dem Spiel über....
...den Sieg und das Ende seiner Torflaute: „Es war magisch heute, ein ganz besonderer Moment. Wir hatten in der zweiten Halbzeit Probleme mit den Umstellungen von Atletico. Ich habe neun Spiele nicht getroffen, gehe mit der Situation aber realistisch und entspannt um. Man muss sehen, wo ich herkomme. Ich kam in einer Situation her, in der es nicht immer einfach war. Trainer und Mannschaft haben mich immer unterstützt.“
...das Ziel in der Champions League: „Klar, wir wollen jetzt auch nach Wembley.“
Julian Brandt (BVB-Spieler) nach dem Spiel über....
...die Atmosphäre: „Ich bin jetzt das fünfte Jahr hier, die Fans haben mich nie enttäuscht. Die ganzen glücklichen Gesichter zu sehen, tut gut.“
...die Achterbahnfahrt gegen Atletico: „Ein geiles Spiel für alle Menschen, die zugeschaut haben. Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Anfang zweite Halbzeit war nicht gut, die Antwort darauf war aber super.“
...den kommenden Gegner PSG: „Ja gut, wir haben gegen sie schon zweimal spielen dürfen. In Paris waren wir ganz schlecht. Wir nehmen uns vor, gegen sie zu gewinnen.“
Hans-Joachim Watzke (BVB-Geschäftsführer) nach dem Spiel über....
...den Sieg: „Es war außergewöhnlich, eine Achterbahnfahrt. Riesiges Kompliment an die Mannschaft, es war ein toller Abend. Der Einzug ins Halbfinale ist für den BVB fantastisch. Marcel Sabitzer haben wir genau für solch eine überragende Leistung geholt. Wenn du im Halbfinale bist, willst du auch nach Wembley.“
Edin Terzic (BVB-Trainer) vor dem Spiel über ...
....die besonderen Momente im BVB-Stadion: „Es ist ein ganz besonderer Ort für mich, dabei möchte ich es belassen. Es geht jetzt darum, weitere besondere Momente zu schaffen und das wollen wir heute.“
...Diego Simenoe: „Da sollte man hinschauen. Sie hatten ja auch einen ähnlichen Weg wie wir und mussten sich gegen Supermächte in der Liga durchsetzten, obwohl sie immer Spieler verloren hatten. Da können sich einige Mannschaften was abschneiden von.“
Sebastian Kehl (Sportdirektor BVB) vor dem Spiel über ...
... die Dinge, die ihm Hoffnung machen für heute: „Die Leistung in der zweiten Halbzeit. Wir haben da viele Dinge gut gemacht. Außerdem das Stadion, das uns schon einige besondere Nächte beschert hat. Wir brauchen eine gute Leistung und einen klaren Kopf.“
... den Plan im Rückspiel: „Die ersten 30 Minuten im Hinspiel waren wir nicht präsent, da haben wir Madrid zu Toren eingeladen. Das darf heute nicht passieren. Wir brauchen gute Umschaltmomente und müssen Konter verhindern. Wir sind aber gut vorbereitet und haben klare Ideen.“
... den heutigen Gegner: „Sie haben viel Erfahrung und werden mit allen Mitteln versuchen, das Spiel zu gewinnen. Ob es dann immer fair zugeht, spielt für die Atletico keine große Rolle. Wir müssen aber unser Spiel machen und dürfen uns nicht beeindrucken lassen.“
... Gäste-Trainer Diego Simeone: „Er ist ein sehr erfahrener Trainer, der seine Mannschaft immer pusht. Von außen wird er Einfluss nehmen wollen, die Partie wird aber auf dem Rasen entschieden.“ (smr)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO


