Nations-League-Traum geplatzt

CR7 kann es noch: DFB-Elf verliert nach fahrigem Spiel verdient gegen Portugal

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Die DFB-Elf wird nach einer 1:0 Führung gegen Portugal fahrig und muss den Traum vom Nations-League-Titel begraben. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: Nach einem tollen Start der DFB-Elf in die zweite Halbzeit kamen die Portugiesen immer besser ins Spiel und gingen verdient durch die Treffer von Conceicao und Cristiano Ronaldo in Führung. Auch danach waren die Konter bockstark und brandgefährlich. Deutschland kam nicht mehr in Flow und muss sich am Ende geschlagen geben. Jetzt geht es im Spiel um Platz Drei am Sonntag in Stuttgart gegen den Verlierer der Partie zwischen Frankreich und Spanien.

Aufstellung Deutschland:ter Stegen – Anton (71. Nmecha), Koch, Tah – Kimmich, Pavlovic (71. Adeyemi), Goretzka, Mittelstädt (60. Gosens) – Wirtz, Sane (60. Gnabry) – Woltemade (60. Füllkrug)
Aufstellung Portugal:Diogo Costa - Joao Neves (58. Semedo), Ruben Dias, Goncalo Inacio, Nuno Mendes - Ruben Neves (58. Vitinha), Bruno Fernandes, Bernardo Silva, Pedro Neto (83. Jota), Trincao (58. Conceicao) - Cristiano Ronaldo (90. Palhinha)
Tore:1:0 Wirtz (48. Minute) 1:1 Conceicao (63. Minute), 1:2 Cristiano Ronaldo (68. Minute)

96. Minute: Das war es. Portugal beendet den Deutschland-Fluch und gewinnt am Ende verdient gegen eine fahrige DFB-Elf mit 2:1.

94. Minute: Der Münchner Palhinha, der auch noch einen Kurzeinsatz feiern darf, bekommt auch nochmal einen Abschluss. Die DFB-Elf klärt zur Ecke und die Sekunden ticken gandenlos.

92. Minute: Noch einmal Ecke für Deutschland. Alle großen Spieler sind mit vorne. Am Ende fliegt der Ball allerdings an Mann und Maus vorbei ins Seitenaus.

89. Minute: Überragende Paraden von ter Stegen! Nach einer tollen Aktion von Cristiano Ronaldo bekommen Jota und Conceicao den Ball, scheitern aber beide am Torhüter von Barca. Gibt das nochmal einen Push für Deutschland?

88. Minute: Die Joker der DFB-Elf sind bisher alle verpufft. Jetzt spielt Serge Gnabry einen schlechten Ball. So schießt man hier kein Tor mehr.

84. Minute: Erst kommt Diogo Jota in die Partie, dann wird es wild. Florian Wirtz hat einen kurzen Disput mit Bernardo Silva, der sich hinschmeißt. Am Ende bekommen Wirtz, Dias und Füllkrug nach einer Rudelbildung Gelb und die heiße Situation löst sich schnell wieder auf.

83. Minute: Jetzt meldet sich auch Deutschland wieder an! Nach einer schönen Kombination scheitert Joker Adeyemi am Pfosten. Guter Abschluss.

82. Minute: Schon wieder Conceicao! Der kleine Portugiese bekommt einen langen Ball, dribbelt Tah aus und trifft fast wieder die linke Ecke. Tolle Aktion!

80. Minute: Jetzt sieht Tah die Gelbe Karte, weil er Bruno Fernandes nur durch ein Foul stoppen kann. Der Neu-Münchener erwischt heute nicht seinen besten Tag.

78. Minute: Die ballsicheren Portugiesen können nun ihr Spiel aufziehen und die langen Bälle der Deutschen gut klären. Das wird eine harte Aufholjagd.

72. Minute: Die DFB-Elf hat natürlich nun deutlich mehr Ballbesitz, kommt aber nicht so richtig durch. Deshalb kommen jetzt auch die letzten Joker von Julian Nagelsmann. Felix Nmecha und Karim Adeyemi kommen für Waldemar Anton und Aleksander Pavlovic. Es wird deutlich offensiver.

68. Minute: Wieder Ballverlust, wieder verteidigt Deutschland viel zu löchrig und am Ende ist es Cristiano Ronaldo, der nach einem Querpass vollenden kann. Diesen Mann kann man niemals abschreiben. 1:2.

67. Minute: Jetzt ist Portugal hier richtig drin und setzt die DFB-Elf unter Druck. Das war ein Wirkungstreffer.

63. Minute: Conceicao nimmt nach einem Ballverlust unglaublich viel Tempo auf und versenkt den Ball wunderschön im linken Eck. Das war ganz luftig verteidigt vom DFB-Team. 1:1.

62. Minute: Tolle Freistoßposition für CR7! Der Portugiese scheitert allerdings an der Mauer und auch danach können sie keine Gefahr entwickeln.

60. Minute: Cristiano Ronaldo zeigt bei einer Ecke seine Sprungkraft, verpasst aber das Tor. Danach wechselt auch die DFB-Elf dreimal. Gosens, Gnabry und Füllkrug kommen für Mittelstädt, Sane und Woltemade.

58. Minute: Die Portugiesen wechseln dreimal. Ruben Neves, Joao Neves und Trincao verlassen den Platz, Vitinha, Nelson Semedo und Francisco Conceicao kommen rein.

56. Minute: Die Portugiesen wollen antworten, erobern auch immer wieder wichtige Bälle, doch die deutsche Abwehr hält in letzter Instanz ziemlich gut!

51. Minute: Die Portugiesen schimpfen und schimpfen und am Ende holen sich Coach Martinez und auch Ruben Neves nach einem Foul die Gelbe Karte ab.

48. Minute: Kimmich chipt einen Ball 17 Meter vor dem schön auf Wirtz der mit einem gefühlvollen Kopfball beendet. Allerdings meldet sich der VAR. Am Ende zählt das Tor, obwohl Woltemade einen portugiesischen Abwehrspieler geblockt hat. Der Stuttgart-Star stand aber doch nicht im Abseits. Totale Verwirrung, aber am Ende das 1:0!

47. Minute: Tah hat heute einige Fehler im Spiel. Nuno Mendes antizipiert einen Ball gut, bringt in anschließend in die Mitte und CR7 erwischt den Ball wenige Meter vor dem Tor nicht richtig. Gute Chance!

46. Minute: Weiter gehts! Portugal stößt an.

Halbzeitfazit: Die DFB-Elf und auch Portugal tun sich noch extrem schwer und können ihre Stärken nur selten ausspielen. Zwischen der 15. und der 20. Minute hatte Deutschland eine gute Phase, doch weder Goretzka noch Woltemade konnten den Ball im Tor unterbringen. Ein eher enttäuschender erster Durchgang für die Mannschaft von Julian Nagelsmann.

46. Minute: Nach einer knappen Minute Nachspielzeit schickt Vincic die Teams in die Kabine.

43. Minute: Endlich mal wieder ein Torschuss. Nach einem Ball von Sane auf Wirtz schießt der Noch-Leverkusener den Ball in die Arme von Diogo Costa.

41. Minute: Wirtz steigt Fernandes unabsichtlich, aber böse auf den Knöchel. Der Portugiese muss behandelt werden. Da hätte es Gelb geben müssen.

39. Minute: Die Stimmung im Stadion ist auch so lala. Das liegt aber auch am zerfahrenen Spiel, das zwar schnell aber zu fehlerbehaftet auf beiden Seiten ist.

36. Minute: Erste gute Freistoßsituation für Deutschland. Kimmich spielt den Ball kurz auf Wirtz, der den Ball auf zu Maximilian Mittelstädt bringen will. Der Stuttgarter bekommt den Ball allerdings nicht kontrolliert. Abstoß.

33. Minute: Jetzt ist auch Robin Koch im Spiel. Der Verteidiger hält Pedro Neto in höchster Not im Strafraum auf und schnappt sich den Ball. Starke Aktion vom Frankfurter, der überraschend in Startelf stand.

32. Minute: ter Stegen hat eine lockere Rückgabe von Tah erst im Nachfassen. Vor allem mit dem Ball merkt man schon noch ein paar Schwächen beim Rückkehrer.

30. Minute: Kimmich regt sich auf, nachdem er einen langen Ball von Tah nicht bekommt. Der Jubilar will heute um jeden Preis gewinnen, das ist klar.

27. Minute: Konter der DFB-Elf über Kimmich und Woltemade. Der Debütant vertändelt den Ball allerdings durch ein zu selbstbewusstes Dribbling. Nagelsmann gefällt das gar nicht.

24. Minute: Deutschland ist nun griffiger und gewinnt auch endlich die zweiten Bälle. Deshalb versucht Portugal jetzt erstmal Ruhe ins Spiel zu bekommen.

20. Minute: Im Vorfeld ging Pavlovic im Strafraum zu Boden, doch das war nicht Elfmeterreif. Doch die Elf von Julian Nagelsmann macht sofort weiter. Sane legt den Ball auf Goretzka, der am guten Diogo Costa scheitert. Beste Phase bisher!

18. Minute: Erste Riesenchance für die DFB-Elf! Eine tolle Kombination landet am Ende bei Woltemade, der an Costa scheitert. Es gibt Ecke für Deutschland, die aber von CR7 geklärt wird.

15. Minute: Keine Ecke für Portugal obwohl ein Abschluss von Cristiano Ronaldo scheinbar abgefälscht wurde. Dem Superstar gefällt das natürlich gar nicht.

12. Minute: Die DFB-Elf leistet sich viele unnötige Ballverluste und hatte schon bei einigen Kontergelegenheiten Glück. Kein guter Start für die Mannschaft von Julian Nagelsmann.

10. Minute: Nuno Mendes stempelt Joshua Kimmich unabsichtig. Der bleibt kurz liegen, kann dann aber wieder weitermachen.

7. Minute: CR7 meldet sich auch an. Nach einer guten Hereingabe platziert der Superstar den Ball zwar ordentlich, bekommt aber nicht genug Kraft hinter seinen Abschluss. Dankbarer Ball für Rückkehrer ter Stegen.

6. Minute: Deutschland beginnt sehr flexibel. Vor allem Wirtz, Sane und Woltemade rotieren immer wieder und schaffen dadurch Lücken.

4. Minute: Erste gute Chance für die DFB-Elf! Wirtz verlagert auf Kimmich, der von der Grundlinie direkt auf Goretzka legt. Sein Abschluss ist allerdings zu schwach und kann von Costa locker gehalten werden.

3. Minute: Erste Ecke für die Portugiesen. Bruno Fernandes bringt den Ball rein, die DFB-Elf kann aber locker klären.

1. Minute: Anpfiff! Die DFB-Elf stößt an.

Update, 21:08: Gänsehautstimmung in der Allianz-Arena! Bei beiden Hymnen singen zahlreiche Fans und sorgen für den richtigen Rahmen für dieses Top-Spiel. Gleich geht es los!

Update, 21.01 Uhr: Es wird so langsam kribbelig! Die Mannschaften stehen im Spielertunnel bereit und warten darauf, endlich auf den Rasen zu können.

Update, 20.52 Uhr: Für einen DFB-Star auf der Bank ist das Final Four übrigens die Abschiedstournee: Sandro Wagner wird das Trainer-Team verlassen und Trainer beim FC Augsburg werden. Christoph Kramer und Rudi Völler schwärmen im ZDF vom ehemaligen Stürmer. „Er hat sich das verdient“, sagte Völler.

Update, 20.44 Uhr: Weil das Warmmachen der Spieler ein paar Minuten lang unterbrochen war, wird die Partie voraussichtlich 10 Minuten später beginnen.

Update, 20.43 Uhr: Joshua Kimmich feiert in seinem Wohnzimmer in München sein 100. Länderspiel und wird auch heute wieder zu den wichtigsten Spielern gehören. Er ist erst der 14. Spieler, der die Marke von 100 Länderspielen erreicht. Am Ende wird ihm der Sieg heute allerdings wichtiger sein.

Update, 20.34 Uhr: Cristiano Ronaldo wurde auf jeden Fall laut empfangen, obwohl die Portugiesen heute ein Auswärtsspiel haben. Der alternde Superstar wurde dann auch noch von einem Flitzer beim Aufwärmen gestört, der von den Ordnern allerdings schnell entfernt wurde.

Update, 20.28 Uhr: Heute wird auf jeden Fall sehr oft über das Wetter gesprochen. Aufgrund eines angekündigten Unwetters stand das Spiel ganz kurz auf der Kippe. Bisher gab es aber nur einen kurzen, starken Hagelschauer. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.

Update, 20.19 Uhr: An der Pfeife sehen wir heute Slavko Vincic. Der Schiedsrichter pfiff unter anderem das Champions-League Finale des BVB gegen Real Madrid im letzten Jahr. Auch die DFB-Elf hat er schon des Öfteren geleitet. Im November 2023 stellte er Leroy Sane nach einer Tätlichkeit beim Spiel gegen Österreich vom Platz.

Update, 20.12 Uhr: Die Potugiesen haben den Deutschen übrigens eines voraus: Sie haben die Nations League bereits gewonnen. 2019 gewannen sie das Finale gegen die Niederlande mit 1:0 in Porto. Vielleicht ist der Heimvorteil ja dieses Mal ein gutes Omen für die DFB-Elf.

Update, 20.05 Uhr: Bei den Portugiesen sitzt der Pariser Champions-League-Held Vitinha völlig überraschend auf der Bank. Auch Bayern-Kandidat Rafael Leao beginnt nicht. Stattdessen starten Pedro Neto und Trincao für das Team um Superstar Cristiano Ronaldo.

Aufstellung Portugal: Diogo Costa - Joao Neves, Ruben Dias, Goncalo Inacio, Nuno Mendes - Ruben Neves, Bruno Fernandes, Bernardo Silva, Pedro Neto, Trincao - Cristiano Ronaldo

Update, 19.55 Uhr: Die Aufstellung ist da – und Nagelsmann setzt wohl auf eine Dreierkette! Vor allem Robin Koch von Eintracht Frankfurt steht überraschend in der Startelf. Außerdem startet Pavlovic und nicht Groß neben Goretzka.

Aufstellung Deutschland: ter Stegen – Anton, Koch, Tah – Kimmich, Pavlovic, Goretzka, Mittelstädt – Wirtz, Sane – Woltemade

Erstmeldung: München – Julian Nagelsmann hat ein klares Trophäen-Ranking. „Der größte Pokal als Nationaltrainer ist der WM-Pokal. Den möchte jeder gerne gewinnen“, sagt der 37-Jährige. Natürlich möchte der DFB-Coach trotzdem die Nations League gewinnen, „auch wenn es nur ein kleiner Titel ist“.

Es wäre sein erster Titel mit der Nationalmannschaft. Und damit das nächste Erfolgs-Level zwölf Monate vor der WM in den USA, Kanada und Mexiko. „Wir wollen jetzt dahin kommen, gemeinsam Titel zu gewinnen. Das ist für uns als Gruppe sehr wichtig. Das Final Four ist dazu noch in unserem Land, es kann wieder eine kleine Mini-EM sein“, sagte Nagelsmann.

Wenige Tage nach dem rauschenden Champions-League-Triumph von Paris Saint-Germain mit gleich drei spielstarken Portugiesen in der Startelf richten sich die Blicke wieder nach München. Im Halbfinale am Mittwoch (31. Mai, TV-Infos hier) soll Portugal nicht zum Stolperstein werden.

Die beste deutsche Frauen-Nationalmannschaft aller Zeiten – laut KI

Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphes. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende.
Was bei der WM 2007 passierte, war historisch – kein einziges Gegentor im gesamten Turnier. Und im Tor stand Nadine Angerer. Mit einer Mischung aus Reaktionsstärke, Nerven aus Stahl und glänzender Antizipation wurde sie zur Symbolfigur dieses Triumphs. Als erste Torhüterin überhaupt wurde sie 2013 zur Weltfußballerin gewählt. Mit zwei Weltmeistertiteln, fünf EM-Titeln und einer unvergleichlichen Präsenz wurde sie zur Legende. © Imago
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken.
Sie lief, sie kämpfte, sie verteidigte – und sie hörte nie auf. Kerstin Stegemann war eine Konstante auf der rechten Abwehrseite: 191 Länderspiele, zwei Weltmeisterschaften, vier EM-Titel. Ihre Dynamik und Zuverlässigkeit machten sie zur festen Größe in der DFB-Elf über mehr als ein Jahrzehnt. Als Außenverteidigerin ihrer Zeit war sie oft unterschätzt – aber für Gegnerinnen kaum zu knacken. © Imago
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten.
Annike Krahn war keine Spielerin für die große Bühne – aber eine, auf die man sich in jeder noch so großen Partie verlassen konnte. Sie spielte mit Übersicht, klarem Stellungsspiel und einer inneren Ruhe, die jede Defensive stabil machte. Ob beim WM-Sieg 2007 oder bei Olympiagold 2016 – Krahn war da, wenn es zählte. Eine klassische Innenverteidigerin mit modernen Qualitäten. © Imago
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. Sie steht für Spätstarterinnen mit Ausdauer und Klasse.
Spät zur Nationalmannschaft gekommen, aber sofort unverzichtbar: Marina Hegering spielte sich mit starken Auftritten bei der EM 2022 ins Herz des Teams. Mit robuster Zweikampfstärke, präzisem Kopfballspiel und kluger Raumaufteilung wurde sie zur unverzichtbaren Größe in der Innenverteidigung. © Imago
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit.
Linda Bresonik war eine Alleskönnerin. Ob auf der linken Abwehrseite oder im defensiven Mittelfeld – sie glänzte mit Technik, Übersicht und Spielverständnis. Teil des WM-Kaders 2003 und 2007, Olympiasilber, Konstanz auf Topniveau – Bresonik war eine der vielseitigsten Spielerinnen ihrer Zeit. © Imago
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich.
Mit gerade Anfang 20 war Lena Oberdorf bereits der Motor der deutschen Mannschaft. Ihre Spielweise: kompromisslos, körperlich stark, taktisch reif. Bei der EM 2022 dominierte sie das Mittelfeld wie eine erfahrene Veteranin. Sie steht für eine neue Generation, die mit Power und Präzision das Spiel prägt – und hat ihre besten Jahre noch vor sich. © Imago
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest.
Renate Lingor war das kreative Zentrum der goldenen DFB-Generation. Ihre Pässe öffneten Räume, ihre Standards waren gefürchtet, ihre Übersicht herausragend. Mit den WM-Titeln 2003 und 2007, dazu unzähligen Glanzmomenten im Spielaufbau, gilt sie als eine der größten Spielmacherinnen Deutschlands. Lingor war immer zwei Gedanken schneller als der Rest. © Imago
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte.
Was bei anderen nach Arbeit aussieht, wirkte bei Dzsenifer Marozsán mühelos. Sie spielte mit einer Eleganz, wie sie im Frauenfußball selten zu sehen war – technisch brillant, taktisch reif, immer mit dem besonderen Moment. Als Olympiasiegerin 2016, langjährige Kapitänin und zentrale Figur bei Lyon gewann sie alles, was man im Klubfußball gewinnen kann. Marozsán war eine Spielerin, für die man ins Stadion ging – weil sie das Spiel schöner machte. © Imago
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Drei Mal Weltfußballerin, zwei Mal Weltmeisterin, fünf Mal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin.
Birgit Prinz war mehr als nur eine Torjägerin – sie war ein Phänomen. Dreimal Weltfußballerin, zweimal Weltmeisterin, fünfmal Europameisterin, 128 Länderspieltore – ihre Bilanz ist atemberaubend. Auf dem Platz vereinte sie Kraft, Technik und Zielstrebigkeit wie keine Zweite. Ihre Präsenz war einschüchternd, ihre Tore oft spielentscheidend. Über mehr als ein Jahrzehnt war Prinz das Gesicht des deutschen Frauenfußballs – und seine wichtigste Botschafterin. © Imago
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur.
Alexandra Popp ist die geborene Anführerin. Kopfballstark, furchtlos, emotional – sie spielt mit einer Wucht, die Fans und Mitspielerinnen gleichermaßen mitreißt. 2016 Olympiasiegerin, bei der EM 2022 trug sie Deutschland fast im Alleingang ins Finale. Sie trifft nicht nur Tore, sie sendet Signale: Wir geben nicht auf. Popp ist mehr als eine Mittelstürmerin – sie ist Mentalität pur. © Imago
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz.
Martina Voss-Tecklenburg war schon als Spielerin eine Ausnahmekönnerin – 125 Länderspiele, vier Europameistertitel, strategisch stark und immer präsent. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum: Sie war schnell, durchsetzungsfähig und torgefährlich. Als spätere Bundestrainerin führte sie das Team zurück in die Weltspitze. Voss-Tecklenburg steht für Generationen von Erfolg – auf und neben dem Platz. © Imago
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich.
Silvia Neid war nicht nur eine der besten Mittelfeldspielerinnen ihrer Zeit, sondern auch eine der erfolgreichsten Trainerinnen der Fußballgeschichte. Als Spielerin gewann sie mehrere Europameistertitel, als Bundestrainerin führte sie das DFB-Team 2007 zum WM-Titel und 2016 zu Olympiagold. Für die Startelf hat es nicht gereicht – zu groß war die Konkurrenz auf ihrer Position. Doch ihr gesamtes Lebenswerk im Frauenfußball ist ohne Vergleich. © Imago
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära.
Ariane Hingst war über ein Jahrzehnt das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld – mit klarem Spielaufbau und viel Biss. Sie gewann zwei Weltmeisterschaften, fünf EM-Titel und war bei über 170 Länderspielen eine tragende Säule. Für die Startelf fehlte am Ende das berühmte Quäntchen – aber sie bleibt eine unverzichtbare Figur der goldenen Ära. © Imago
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz.
Célia Šašić war vielleicht die eleganteste Torjägerin, die Deutschland je hatte. EM-Torschützenkönigin, Champions-League-Siegerin, Europas Fußballerin des Jahres – und das alles, bevor sie früh zurücktrat. Im Sturm war die Konkurrenz mit Prinz und Popp übermächtig – doch Šašić bleibt die Königin der Effizienz. © Imago
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll.
Melanie Behringer war ein echtes Kraftpaket im Mittelfeld. Mit ihrem wuchtigen Distanzschuss und unermüdlichem Einsatz führte sie Deutschland 2016 zu Olympia-Gold – als beste Torschützin des Turniers. Für die Startelf vielleicht etwas zu eindimensional – aber als Matchwinnerin aus der zweiten Reihe unschätzbar wertvoll. © Imago
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte.
Melanie Leupolz ist eine der konstantesten Leistungsträgerinnen der letzten Dekade – klug im Spielaufbau, stark im Pressing, immer mit Übersicht. Nicht spektakulär genug für die Top 11 – aber eine Taktgeberin, auf die man immer bauen konnte. © Imago
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können.
Almuth Schult stand viele Jahre im Schatten von Angerer – aber trat heraus, als es darauf ankam. Olympia-Gold, Champions-League-Siege mit Wolfsburg und Führungsstärke pur. Wäre sie nicht in der Ära nach Angerer gekommen – sie hätte diese Startelf anführen können. © Imago

Kimmich ärgert sich über DFB-Ausfälle

Bayern-Profi Joshua Kimmich wird in seinem 100. Länderspiel eine Elf auf den Rasen der Allianz-Arena führen, die ganz anders aussehen wird als beim Viertelfinal-Erfolg gegen Italien im März. „Es ist ärgerlich, dass wir so viele Verletzte haben. Aber es bringt nichts, darüber zu reden. Diejenigen, die zu Hause sind, helfen uns nicht. Wir haben trotzdem genug Qualität, um die beiden Spiele zu gewinnen“, sagte Kimmich. 

In Ausfällen stecken immer auch Chancen. Bayern-Profi Leon Goretzka nutzte seine gegen Italien zu einem großen DFB-Comeback und wird wieder im Mittelfeld beginnen. „Es ist für uns wie eine Mini-EM - und ich will immer den maximalen Erfolg“, sagte der 30-Jährige. 

Cristiano Ronaldo ist auch im hohen Alter brandgefährlich.

Jetzt kehren andere Top-Stars zurück. Marc-André ter Stegen steht nach neun Monaten wieder im DFB-Tor. Der Dortmunder Waldemar Anton dürfte den noch verletzten Rüdiger in der Abwehrreihe ersetzen. „Neun von elf Positionen haben wir im Kopf“, sagte Nagelsmann am Dienstagabend. 

„Portugal hat eine Wahnsinnsmannschaft“, mahnte Torwart ter Stegen auch unter dem frischen Eindruck des 5:0-Triumphes von PSG gegen Inter Mailand mit dem brillant spielenden Trio Vitinha, Joao Naves und Nuno Mendes. „Das war beeindruckend, was sie auf dem Platz veranstaltet haben“, sagte ter Stegen. Nagelsmann ist gespannt: „Sie haben beim Feiern bestimmt ein Bierchen getrunken.“

Wirtz und Woltemade beim DFB im Fokus

Der im März fehlende Leverkusener Offensivstar Florian Wirtz wird natürlich wieder beginnen. Nach seiner Absage an den FC Bayern kann der wohl künftige Liverpool-Star Wirtz ausgerechnet in München sein 30. Länderspiel bestreiten. „Ich habe nicht gemerkt, dass es ihn belastet“, sagte Nagelsmann zum Transferwirbel. „Natürlich spielt er. Flo ist ein Wettkämpfer.“ 

Zaubert Wirtz im Nationaltrikot dabei statt mit Bayern-Star Musiala erstmals mit Stuttgarts Saison-Entdeckung Nick Woltemade? In der Vorbereitung im Wohlfühl-Quartier in Herzogenaurach habe der 23-Jährige „einen guten Eindruck gemacht“, berichtete Nagelsmann. „Wir haben mit Kai Havertz und Tim Kleindienst vom Positionsprofil zwei Ausfälle. Da passt Nick sehr gut rein in das Profil.“

Woltemade soll nach dem Gewinn des DFB-Pokals mit Stuttgart erst die Nationalelf zum Nations-League-Sieg schießen und danach in seinem persönlichen Supersommer auch noch die deutsche U21-Auswahl zum EM-Titel führen. Gibt es ein rauschendes Titel-Triple für den Youngster? Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Hüne auf jeden Fall in der Startelf stehen.

Ein Unwetter in München hätte die Top-Partie beinahe gefährdet – nun soll sie aber wie gewohnt stattfinden. (dpa/DaHee)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Sebastian Bach

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