Bundestrainer spricht vor Niederlande-Spiel

Nagelsmann weist Sané EM-Rolle zu: „Muss sich eingliedern“

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Vor dem Spiel gegen die Niederlande stellten sich Julian Nagelsmann und Robert Andrich den Fragen der Reporter. Die wichtigsten Aussagen der PK.

17.16 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

17.15 Uhr: „Eine gewisse Rivalität ist nicht verkehrt. Ich hoffe, dass wir das auch morgen zeigen können“, sagt Andrich über das Spiel gegen die Niederlande.

17.12 Uhr: Andrich über den Einfluss seines Leverkusen-Trainers Alonso: „Xabi hat sehr viel bewegt bei uns. Er hat uns eingetrichtert, dass du in keiner Phase des Spiels den Kopf verlierst. Ich war schon immer sehr emotional, manchmal auch einen Tick zu emotional. Das hat mir persönlich weitergeholfen.“

17.08 Uhr: „Rob ist eigentlich ganz gut“, sagt über seine Spitznamen, die Liste hatte sich in den letzten Tagen erweitert. „Ich will der Mannschaft eine gewisse Stabilität geben – und mit Toni zu harmonieren. Ich versuche, ihm den Rücken freizuhalten. Jamal und Flo sollen vorne etwas probieren können, ich bin hinter ihnen.“

17.06 Uhr: „Die Mentalität, sich immer zu wehren und eklig zu sein, kommt schon von damals. Ich bin spät gewachsen und war immer einer der Kleinsten. Das habe ich nie verloren. Das Körperliche kam dann dazu“, sagt Andrich über seine Entwicklung als Fußballer.

17.03 Uhr: „Toni ist ein unfassbarer Spieler. Ich versuche, ihm so zuzuarbeiten, dass er sich entfalten kann. Wir sind beide Fußballer durch und durch“, beschreibt der Leverkusener sein Duo mit Toni Kroos.

16.59 Uhr: Das war‘s von Nagelsmann, jetzt kommt Robert Andrich.

16.58 Uhr: „Ich verstehe es, wenn die Medienwelt in Extremen schreibt. Man klickt es ja auch selber mehr an, wenn es krass ist. Wenn man beteiligt ist, darf man eben nicht in diesen Extremen denken. Über uns lesen wir lieber, dass alles super ist. In diese Hysterie zu verfallen, macht natürlich wenig Sinn“, sagt Nagelsmann.

16.57 Uhr: Nagelsmann über die einstudierten Standardvarianten: „Wir haben in der Vorbereitung ein paar Dinge überlegt. Ich habe ein paar Prinzipien vorgegeben, die ich gerne hätte. Dann machen das die Spezialisten. Ich gebe jedem im Trainerteam das Gefühl, auch Dinge zu entscheiden.“

Neue EM-Torhymne? Nagelsmann bezieht Stellung

16.50 Uhr: Musiala, Wirtz und Sané gemeinsam auf dem Platz? „Natürlich geht das“, antwortet Nagelsmann.

16.45 Uhr: Die Frage zur Torhymne – nun kommt sie. Viele Fans haben eine Petition für den Song „Major Tom“ unterschrieben. „Ich bin ehrlich: Ich schreie beim eigenen Tor immer so laut, dass ich das Lied erst spät wahrnehme. Dann klatsche ich mit gefühlt 30 Leuten ab und dann ist die Tormusik schon vorbei. Wir müssen dafür sorgen, dass die Torhymne das ein oder andere mal erklingt. Das ist unsere Aufgabe. Was die Musik anbetrifft, bin ich relativ offen“, sagt Nagelsmann.

16.42 Uhr: Nagelsmann über Dinge, die die DFB-Elf noch verbessern kann: „Die Phase vor der Pause (gegen Frankreich, Anm. d. Red.) hatten wir die ein- oder andere Situation, an der wir arbeiten müssen. Besonders, wenn wir Mann gegen Mann gepresst werden.“

Nagelsmann weist Sané EM-Rolle zu: „Muss sich eingliedern“

16.39 Uhr: Leroy Sané ist momentan rotgesperrt. Ist seine EM-Teilnahme in Gefahr? „Wenn man die aktuelle Gruppe sieht, hat man das Gefühl, dass es sehr gut funktioniert. Leroy ist aber ein sehr guter Typ, ich habe einen sehr guten Draht mit ihm. Am Ende geht es für ihn darum, sich einzugliedern. Er hat eine herausragend gute Qualität. Drei Spiele (in denen er gesperrt ist, Anm. d. Red.) sind natürlich schon viel. Trotzdem hat er eine Qualität, auf die wir nicht verzichten wollen. Er hat einen sehr guten Charakter, muss sich aber eingliedern. Dann hat er die Chance, sich zu zeigen.“

16.36 Uhr: Nagelsmann über den neuen Rechtsverteidiger Kimmich: „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er verkörpert etwas, was man von den jüngeren Spielern ein bisschen vermisst: Unbedingt gewinnen zu wollen. In jeder Situation. Da geht er dem ein oder anderen auch manchmal auf die Nerven, aber das ist sehr wichtig für uns. Er ist echt und verstellt sich nicht. Ihn selber stört das ein bisschen, dass man ihm nachsagt, er will auf der Position nicht spielen. Generell ist er aber sehr offen.“

Startelf-Änderungen? Bundestrainer spricht über das Personal

16.34 Uhr: Nagelsmann berichtet von „ein, zwei kleinen Wehwehchen“ im Team. Aber: „Geplant ist schon, dass es die gleiche Elf wird. Es kann aber sein, dass sich was verändert, wenn der ein oder andere müde oder angeschlagen ist.“

16.32 Uhr: „Es geht darum, den Weg, den wir jetzt eingeschlagen haben, fortzusetzen. Der Großteil gegen Frankreich war sehr gut. Wir haben aber auch Dinge gesehen, die wir noch verbessern können. Wir sind eingebogen in die Straße zur Heim-EM und die wollen wir auch weiterfahren. Es geht darum, dass die Mannschaft an sich glaubt“, gibt Nagelsmann die Marschroute vor.

16.31 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Nagelsmann macht den Anfang.

Update vom 25. März, 16.18 Uhr: Gleich beginnt die PK in Frankfurt vor dem Spiel gegen die Niederlande. Julian Nagelsmann und Robert Andrich werden erwartet.

Erstmeldung vom 25. März: Frankfurt am Main – Die Initialzündung für EM-Euphorie ist schon mal gelungen – jetzt gilt es für die DFB-Elf, den Funken zu einer Flamme zu machen. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann trifft am Dienstag (20.45 Uhr, TV-Infos gibt es hier) in Frankfurt auf die Niederlande.

Im zweiten Länderspiel des Jahres keine drei Monate vor Beginn der EM 2024 will das neu formierte DFB-Team an die überzeugende Leistung gegen Frankreich anknüpfen. Grund zu rotieren gibt es eigentlich nicht – außer Nagelsmann will seine Bank testen. Der Bundestrainer plant aber „nicht viele Veränderungen, wenn alle frisch sind“.

DFB-PK vor Niederlande-Spiel: Nagelsmann setzt auf Spätstarter Andrich

Gemeinsam mit dem Leverkusener Robert Andrich stellt er sich am Montag um 16.30 Uhr den Fragen der Journalisten. Neben dem neuen Mittelfeld-Boss Toni Kroos überzeugte Andrich am Samstag in Lyon. Er ist ein Gewinner der neuen Rollenverteilung in der Nationalmannschaft. Der „Worker“ aus Leverkusen passt zu Kroos, prominente Namen mussten für ihn den zentralen Platz räumen.

„Das sah gar nicht so verkehrt aus mit uns beiden“, kommentierte der gebürtige Potsdamer den gelungenen Auftritt beim 2:0 in Frankreich. Bei einem Austausch von Nickeligkeiten gegen Weltstar Kylian Mbappé zeigte er, dass er sich keineswegs ins Hemd macht. „Ich glaube schon, dass ich vom Profil etwas ausstrahle, dass ich der Mannschaft helfen kann“, betont Andrich selbstbewusst.

Julian Nagelsmann im Aufwind: Begeistert die DFB-Elf auch gegen die Niederlande?

„Wir müssen den Groove reinbekommen“: Andrich als Nagelsmann-Gewinner

„Ich sehe die vorne, die dabei sind, deswegen sind sie dabei. Es geht in der Bewertung nicht nur um Talent und Möglichkeiten“, sagte Nagelsmann zum Kampf um die Position neben Kroos. Vorne ist derzeit Andrich, sein schärfster Konkurrent ist Pascal Groß aus Brighton. „Wir müssen den Groove reinbekommen, Eingespieltheit reinbekommen, dann können wir etwas reißen“, sagte Andrich. Gegen die Niederlande will er sich weiter mit Toni Kroos einspielen. (epp/dpa)

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