VonMelanie Gottschalkschließen
Mario Basler äußert eine Vermutung darüber, wer das DFB-Team als nächster Kapitän anführen könnte. Seine Kritik lässt nicht lange auf sich warten.
München – Es scheint, als würden Mario Basler und Joshua Kimmich keine engen Freunde mehr werden.
Nachdem Ilkay Gündogan seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben hat, diskutiert Basler mit Olli Dützschke in seinem Podcast „Basler ballert“ über den potenziellen neuen DFB-Kapitän. Die vermeintlich offensichtliche Wahl missfällt dem ehemaligen Bayern-Star zutiefst, was er unmissverständlich zum Ausdruck bringt.
Wer wird neuer DFB-Kapitän? Basler hat Vermutung
Als Dützschke ihn fragt, wer der neue DFB-Kapitän werden könnte, antwortet Basler: „Das ist eine schwierige Entscheidung. Ich hoffe nicht, dass man jetzt auf die Idee kommt, Kimmich als Kapitän zu nehmen.“ Ein klarer Seitenhieb!
Es ist allgemein bekannt, dass Basler kein großer Bewunderer von Kimmich ist. Im vergangenen Sommer hielt er mit seiner Kritik nicht zurück und äußerte unter anderem im Sport1-Doppelpass: „Wenn ich schon Kimmich sehe, wie er von einer Ecke zur anderen Ecke rüberrennt, da kriege ich einen Kreislaufkollaps zu Hause. Ich würde ihn keinen Eckball mehr schießen lassen. Der soll sich auf die Aufgabe, die ein Sechser hat, konzentrieren.“
Basler würde Wirtz oder Musiala zu neuem DFB-Kapitän küren
Aber wen würde Basler als Kapitän des DFB-Teams bevorzugen? „Ich würde mal einem jungen Spieler die Verantwortung geben, also Musiala oder Wirtz, um die noch mehr in ihrem Selbstvertrauen zu stärken“, äußerte der ehemalige Bayern-Star in seinem Podcast.
Basler würde nicht zwangsläufig dem Spieler die Kapitänsbinde überreichen, der „am ältesten ist oder die meisten Länderspiele hat“. „Aber ich befürchte, es wird der Mann, der immer den rechen Arm hebt, beim Eckball“, betont Basler erneut, dass er kein großer Anhänger von Joshua Kimmich ist.
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Basler hatte bereits zu Beginn der Saison 2023/24 deutlich gemacht, dass er Kimmich weiterhin kritisch beäugen wird: „Ich werde mich auf Kimmich weiterhin einschießen, denn diese Leistung, die Kimmich bringt, ist unterirdisch“, sagte er im vergangenen Sommer in seinem Podcast – und daran scheint sich bis heute nichts geändert zu haben. (msb)
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