Die deutsche Nationalmannschaft war im Final Four der Nations League ihren Gegnern nicht gewachsen. Mario Basler kritisierte nun vor allem die Bayern-Stars.
München – Im Final Four der Nations League wollte die deutsche Nationalmannschaft ihren ersten Titel unter Julian Nagelsmann klarmachen und sich positiv auf die kommende Weltmeisterschaft 2026 einstellen. Doch das Unterfangen ging nach hinten los. 1:2 im Halbfinale gegen Portugal und 0:2 gegen Frankreich im Spiel um Platz drei lautete die Bilanz zum Saisonfinale.
Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker In der Saison 2005/06 ging der FC Bayern mit diesem roten Klassiker an den Start. Den Spielern um Mehmet Scholl und Martin Demichelis scheint es gefallen zu haben. © IMAGO / Martin Hoffmann / Sven Simon Saison 2006/07: Ein Jahr später hatte sich das Design bereits deutlich verändert. Nun zierten die Trikots drei Streifen auf den Ärmeln und Hosen. © IMAGO / ActionPictures Das Trikot der Saison 2007/08 sorgte mit seinen weißen Querstreifen für eine Menge Aufsehen. Neuzugang Frack Ribéry präsentierte das Trikot seines neuen Arbeitgebers damals stolz. © IMAGO / MIS / Dean Pictures Im Jahr danach liefen die Bayern-Stars im selben Heimtrikot auf. Lediglich das Auswärts- und das Europapokaltrikot veränderten sich. © IMAGO / MIS 2009/10 kamen die Bayern-Trikots dann wieder etwas klassischer daher. Auf weiße Streifen wurde verzichtet. Lediglich am Kragen, den Ärmeln und den Hosen waren weiße Details eingearbeitet. 2009/10 kamen die Bayern-Trikots dann wieder etwas klassischer daher. Auf weiße Streifen wurde verzichtet. Lediglich am Kragen, den Ärmeln und den Hosen waren weiße Details eingearbeitet. © IMAGO / Lackovic / Ralph Peters 2010/11 sah das dann schon wieder ganz anders aus. Die weißen Streifen waren zurück. Diesmal aber nicht quer, sondern längs. 2010/11 sah das dann schon wieder ganz anders aus. Die weißen Streifen waren zurück. Diesmal aber nicht quer, sondern längs. © IMAGO / Ulmer/Cremer Das Heimtrikot der Saison 2011/12 wurde von den Bayern-Star Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger präsentiert. Goldene Details zierten das neue Prachtstück. Das Heimtrikot der Saison 2011/12 wurde von den Bayern-Star Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger präsentiert. Goldenen Details zierten das neue Prachtstück. © IMAGO / Ulmer/Cremer 2012/2013 gab es keine Veränderungen am Heimtrikot. Das golden-rote Design kam bei Fans und Spielern offenbar gut an. 2012/2013 gab es keine Veränderungen am Heimtrikot. Das golden-rote Design kam bei Fans und Spielern offenbar gut an. © IMAGO / Ulmer/Cremer Das änderte sich jedoch in der Saison 2013/14 wieder. Weiße Streifen ersetzten fortan die goldenen Details. Arjen Robben erzielte übrigens bereits im CL-Finale 2013 sein legendäres Tor in diesem Trikot. Das änderte sich jedoch in der Saison 2013/14 wieder. Weiße Streifen ersetzten fortan die goldenen Details. Arjen Robben erzeilte übrigens bereits im CL-Finale 2013 sein legendäres Tor in diesem Trikot. © IMAGO / Annegret Hilse/ Sven Simon Deutlich unkonventioneller wurde es dann in der Saison 2014/15. Blau-rote Längsstreifen machten das neue Bayern-Trikot zu einem echten Hingucker, auch wenn die Kombination auf den ersten Blick ungewöhnlich war. Deutlich unkonventioneller wurde es dann in der Saison 2014/15. Blau-rote Längsstreifen machten das neue Bayern-Trikot zu einem echten Hingucker, auch wenn die Kombination auf den ersten Blick ungewöhnlich war. © IMAGO / Ulmer Das Längsstreifen-Experiment hielt jedoch nicht allzu lange an. Schon in der Saison 2015/16 kehrte der FCB wieder zu seinen traditionellen rot-weißen Farben zurück. Das Längsstreifen-Experiment hielt jedoch nicht allzu lange an. Schon in der Saison 2015/16 kehrte der FCB wieder zu seinen traditionellen rot-weißen Farben zurück. © imago sportfotodienst Dabei blieb es auch in der darauffolgenden Saison. Ein leicht veränderter Kragen und Ärmel, sowie weiße statt rote Hosen, machten den Unterschied zum Vorgänger jedoch eindeutig. Dabei blieb es auch in der darauffolgenden Saison. Ein leicht veränderter Kragen und Ärmel, sowie weiße statt rote Hosen, machten den Unterschied zum Vorgänger jedoch eindeutig. © IMAGO / ActionPictures/Ulmer 2017/18 feierten erneut Streifen ein Comeback. Diesmal jedoch deutlich dünner und in weiß gehalten. 2017/18 feierten erneut Streifen ein Comeback. Diesmal jedoch deutlich dünner und in weiß gehalten. © IMAGO / Sven Simon Ein neues Jahr, ein neues Bayern-Trikot. Robert Lewandowski und Co. liefen in der Saison 2018/19 wieder in fast komplett roten Outfits auf. Ein paar weiße Streifen auf den Schultern und der Hose komplettieren den Look. Ein neues Jahr, ein neues Bayern-Trikot. Robert Lewandowski und Co. liefen in der Saison 2018/19 wieder in fast komplett roten Outfits auf. Ein paar weiße Streifen auf den Schultern und der Hose komplettieren den Look. © FrankHoermann/SVEN SIMON 2019/20: In der Saison danach gab es sogar noch ein bisschen mehr Rot zu sehen. Die weißen Streifen auf Schultern und Hosen wurden durch rote Details ersetzt. 2019/20: In der Saison danach gab es sogar noch ein bisschen mehr rote Details. Die weißen Streifen auf Schultern und Hosen wurden durch rote Details ersetzt. © IMAGO / Sven Simon 2020/21 gab es auf den Trikots von Thomas Müller und seinen Kollegen wieder weiße Streifen zu sehen. 2020/21 gab es auf den Trikots von Thomas Müller und seinen Kollegen wieder weiße Streifen zu sehen. © IMAGO / ActionPictures So sah das Heimtrikot der Saison 2021/22 aus. Zwei verschiedene Rot-Töne trafen in diesem Design auf weiße Akzente. So sah das Heimtrikot der Saison 2021/22 aus. Zwei verschiedene Rottöne trafen in diesem Design auf weiße Akzente. © IMAGO / ULMER Pressebildagentur 2022/23 folgt die Rückkehr zu einem roten Trikot mit weißen Querstreifen. Damit erinnert das Design ein wenig an einige ältere Trikot-Designs. 2022/23 folgt die Rückkehr zu einem roten Trikot mit weißen Querstreifen. Damit erinnert das Design ein wenig an einige ältere Trikot-Designs. © IMAGO / Sven Simon In der Saison danach können die Bayern-Fans dann wieder ein völlig anderes Design bestaunen. Diesmal ist das Trikot hauptsächlich weiß und wird von roten Details und roten Hosen ergänzt. In der Saison danach können die Bayern-Fans dann wieder ein völlig anderes Design bestaunen. Diesmal ist das Trikot hauptsächlich weiß und wird von roten Details und roten Hosen ergänzt. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON In der Saison 2024/25 hieß es wieder: Voller Fokus auf Rot. Die Shirts von Upamecano und Co. kommen auf den ersten Blick schlicht daher. bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch einige Details. In der Saison 2024/25 hieß es dann wieder: Voller Fokus auf Rot. Die Shirts von Upamecano und Co. kommen auf den ersten Blick schlicht daher. bei genauerer Betrachtung zeigen sich jedoch einige Details. © IMAGO / Laci Perenyi Auch um das mögliche Heimtrikot der Spielzeit 2025/26 gab es bereits eine Menge Wirbel. Leaks der Seite „Footy Headlines“ sollen das neue Design zeigen. Auch um das mögliche Heimtrikot der Spielzeit 2025/26 gab es bereits eine Menge Wirbel. Leaks der Seite „Footy Headlines“ sollen das neue Design zeigen. © Footy Headlines In den entscheidenden Partien kam kaum ein Spieler aus dem DFB -Team ans Limit und blieb hinter den Erwartungen. In seinem Podcast Basler ballert , teilte Mario Basler nun äußerst kritisch gegen die Nationalspieler aus. Dabei nahm er auch bei einigen Bayern-Spielern kein Blatt vor den Mund.
Bayern-Eigengewächs Aleksandar Pavlovic trifft es hart Sommer-Transfer Jonathan Tah sei laut Basler „überraschend schlecht“ gewesen, während Joshua Kimmich für den 56-Jährigen zumindest „durchschnittlich gespielt“ habe. Das soll aber an Kimmichs Position gelegen haben, da er hinten rechts „weniger Einfluss nehmen“ kann.
Fand wieder einmal deutliche Worte: Mario Basler
© Christoph Soeder/dpa
Besonders hart teilte Basler gegen Aleksandar Pavlovic aus, der gegen Portugal in der Startelf stand und gegen Frankreich nicht mehr eingesetzt wurde. Der 21-Jährige sei laut Basler „überbewertet von seinen Fähigkeiten“. Pavlovic spielte im Halbfinale 71 Minuten lang im Mittelfeld und wurde dann für Karim Adeyemi ausgewechselt.
Mario Basler kritisiert auch Sané und Gnabry Auch Leroy Sané und Serge Gnabry bekamen vom 30-fachen Nationalspieler ihr Fett weg. Beide Offensivspieler des FC Bayern hätten nichts mehr in der DFB-Auswahl zu suchen, genauso wie Niclas Füllkrug. Allgemein sieht Basler ein „großes Problem“ im deutschen Sturm. Einzig Nick Woltemade sei „unser Spieler der Zukunft“.
DFB-Einzelkritik gegen Frankreich: BVB-Star im Mittelpunkt Marc-André ter Stegen: Der deutsche Torhüter bekam beim 0:1 durch Mbappé aus halblinker Position im Sechzehner nur noch die Fingerspitzen an den Ball (45. + 1 Spielminute). Er hielt Deutschland anschließend mit mehreren Glanzparaden gegen Thuram (70.), Doue (74.) und Mbappé (79.) im Spiel – doch als erneut der Star-Stürmer sowie Olise vor ihm auftauchten, war auch der stark haltende Schlussmann chancenlos (84.). Note: 1 © Bernd Feil/M.i.S./Imago Joshua Kimmich: Der Kapitän verschätze sich bei einer Flanke von Tchouameni und kam anschließend nicht mehr in den Zweikampf gegen Mbappé, der zur Führung der Franzosen traf. Ansonsten war es ein unauffälliger Auftritt des Rechtsverteidigers, der seine Mitspieler mit seinen berühmten Chipbällen nicht so gut wie sonst in Szene setzen konnte. Note: 4 © Roger Buerke/Eibner-Pressefoto/Imago Jonathan Tah: Der Abwehr-Chef räumte ab, was ihm vor die Füße kam. Er fing zwei gefährliche Mbappé-Pässe ab und brachte selbst 97 Prozent seiner Zuspiele an den Mann. Er kam aber nicht immer hinterher und fiel obendrein wegen einer Rangelei mit Hernandez auf, für die er Gelb sah. Note: 3 © Roger Buerke/Eibner-Pressefoto/Imago Robin Koch: Schwacher Auftritt des Innenverteidigers. Er traf Kolo Muani früh im Spiel am Fuß und hatte Glück, dass der Unparteiische nicht auf Elfmeter entschied. Er störte Cherki nicht bei dessen Abschluss, der beinahe zum 0:2 führte. Er leitete den Endstand ein, weil er einen hohen Ball unfreiwillig auf Mbappé verlängerte und ließ sich obendrein von diesem in der Schlussphase gehörig vernaschen. Note: 5 © Gerhard Schultheiß/Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker bei RUHR24x David Raum: Der Linksverteidiger investierte viel, lief die linke Seite hoch und runter und agierte insgesamt sehr offensiv, was die Franzosen allerdings des Öfteren zu Torchancen einlud. In der 65. Spielminute machte er Platz für Mittelstädt. Note: 3,5 © Bernd Feil/M.i.S./Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker bei RUHR24x Leon Goretzka: Enttäuschende Leistung des Mittelfeldspieler, der weder in der Defensive noch in der Offensive besonders auffiel: Er gewann nur einen von fünf Zweikämpfen, brachte es auf magere 35 Ballaktionen und spielte lediglich 29 Pässe, von denen immerhin 26 ankamen. Er konnte zumindest in Durchgang eins das Zentrum dichtmachen. Das war insgesamt aber zu wenig. Für ihn kam Bischof in die Partie (65.). Note: 4 © Markus Ulmer/Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker Pascal Groß: Der Dortmunder war der aktivere der beiden zentralen Mittelfeldspieler, doch auch er drückte dem Spiel nicht seinen Stempel auf. Er konnte seine Vordermänner nicht in Szene setzen und hatte Probleme mit dem blitzartigen Umschaltspiel der Gäste. Er wurde für Kehrer ausgewechselt (73.). Note: 4 © Markus Fischer/Imago Deutschland gegen gegen Frankreich im Live-Ticker Florian Wirtz: Erst unauffällig, dann dem Tor ganz nahe – er scheiterte nach schöner Kombination am Pfosten – und dann wieder abgetaucht: Das war viel zu wenig vom künftigen 150-Millionen-Euro-Mann, der in seinen Zuspielen die nötige Präzision vermissen ließ und die französische Abwehr kaum vor Herausforderungen stellte. Note: 5 © Uwe Kraft/Imago Deutschland gegen gegen Frankreich im Live-Ticker Nick Woltemade: Der deutsche Youngster, der gegen Frankreich hinter Füllkrug auflief, war sofort in der Partie: Er zwang Maignan bereits kurz nach Spielbeginn zu einer starken Parade. Er scheiterte auch kurz vor Ende des ersten Durchgangs mit einer gekonnten Direktabnahme am parierenden Franzosen. In der Halbzeit blieb er für Undav in der Kabine. Note: 3 © Wunderl/Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker bei RUHR24x Karim Adeyemi: Der BVB-Angreifer war der beste Feldspieler auf Seite des DFB-Teams. Ein selbstbewusster und aufopferungsvoller Auftritt, stets im Dienst des Teams. Er sorgte für reichlich Betrieb, doch agierte auch etwas unglücklich: Er sah nach VAR-Einsatz Gelb für einen Schwalbe und fiel zweimal negativ wegen technischer Schnitzer auf. In der 78. durch Gnabry ersetzt. Note: 2,5 © Eibner-Pressefoto/Roger Buerke/Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker bei RUHR24x Niclas Füllkrug: Dem ehemaligen BVB-Star war seine lange Verletzungspause zunächst nicht anzumerken. Er war direkt ins Offensivspiel eingebunden, doch dann ließ er stark nach und hatte selbst kaum Torchancen. Note: 4 © Marcus Hirnschal/Osnapix/Imago Deutschland gegen Frankreich im Live-Ticker Deniz Undav: Der Stürmer kam und traf – doch aufgrund eines Fouls von Füllkrug zuvor wurde sein Treffer zurückgenommen. Er konnte die DFB-Offensive in der Folge nicht wie erwünscht anheizen. Note: 3,5 © Gerhard Schultheiß/Imago Tom Bischof Tom Bischof: Der Neuzugang des FC Bayern feierte sein DFB-Debüt. Der Mittelfeldspieler machte es in seinen rund 30 Minuten Spielzeit besser als sein Vorgänger und sammelte mit 29 Ballaktionen beinahe so viele wie dieser (35) in 65 Spielminuten. Darauf lässt sich aufbauen. Note: 3 © Horst Mauelshagen/Imago Maximilian Mittelstädt Maximilian Mittelstädt: Der Linksverteidiger versuchte mit seiner Einwechselung noch mal Schwung in das deutsche Spiel zu bringen. Dies gelang ihm allerdings nur bedingt. Aufgrund des Rückstands interpretierte er seine Rolle ebenso Offensiv wie der für ihn ausgewechselte Raum (Archivbild). Note: 4 © Nico Herbertz/Imago Serge Gnabry Serge Gnabry (Bild) und Thilo Kehrer bleiben aufgrund der geringen Spielzeit ohne Note. © Horst Mauelshagen/Imago Für Deutschland geht es Anfang September wieder mit der WM-Qualifikation weiter. Gegen die Slowakei und Nordirland muss das DFB-Team wieder besser auf- und eingestellt sein. Basler forderte: „Da muss Nagelsmann rigoros sein.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de )
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