Neureuther erklärt Weißwurst-Fauxpas mit Schweinsteiger – und begeht fast den nächsten
VonKorbinian Kothny
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Wann wird die Weißwurst in Bayern gegessen? Felix Neureuther unterläuft bei seiner Erklärung zum Weiwurst-Fauxpas mit Bastian Schweinsteiger fast der nächste Fehler.
München – Nach den ersten paar Abfahrten beim Skifahren ab auf die Hüttn zum Weißwurst-Frühstück: Für viele Bayern oder Österreicher sieht so wohl der perfekte Start in den Tag aus. Das dachten sich auch Felix Neureuther und Bastian Schweinsteiger Mitte Januar.
Neureuther erhält Shitstorm nach gemeinsamen Skitag mit Schweinsteiger
„Ich habe einen Riesen-Shitstorm erhalten“, berichtete Neureuther jetzt am Donnerstag (22. Februar) in der BR-Sendung „Ringlstetter“. „Wenn du mal zur Weißwurst einen Früchtetee trinkst und kein Weißbier, ist das ein Riesenskandal“, erklärt der Ex-Skifahrer seinen Fehler.
Zur Erklärung: In Bayern gehört in den meisten Fällen zum echten Weißwurst-Frühstück ein Weißbier – und eben kein Früchtetee. Wie konnte Neureuther und Schweinsteiger, die beide aus Oberbayern stammen und als Vorzeige-Bayern gelten, dieser Fauxpas unterlaufen?
„Es war saukalt, deswegen haben wir einen Früchtetee getrunken und grad schön war’s“, erklärt Neureuther und beichtet, dass nicht nur Schweinsteiger, sondern auch er selbst einen Tee getrunken habe.
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Bei seiner Ausführung wäre Neureuther dann fast sogar noch in das nächste Fettnäpfchen getreten. Der 39-Jährige berichtete, dass er und Schweinsteiger die Weißwurst um halb 10 am Morgen verspeist hatten. Als der Moderator und Kabarettist Hannes Ringlstetter das hört, wirft er sofort ein: „Jetzt hast natürlich Glück gehabt vor den ganzen Traditionalisten, die zuschauen.“
Auch Neureuther scheint sich dessen bewusst zu sein und gibt zu, seine Geschichte leicht angepasst zu haben: „Ja, ich weiß. Es war eigentlich erst kurz nach 10 Uhr, aber deswegen habe ich halb 10 gesagt.“ Zur Erklärung: In Bayern isst man die Weißwurst traditionell am Vormittag – wann genau, scheint dabei nicht endgültig festgelegt zu sein.
Neureuther und Schweinsteiger das erste Mal seit langer Zeit zusammen beim Skifahren
In einigen Kreisen heißt es: Die Weißwurst darf das „12-Uhr-Läuten“ nicht hören, sprich sie muss vor 12 Uhr verzehrt werden, während andernorts auch schon mal das Kirchenläuten (10 Uhr) als Ultimatum gilt. Sowohl Neureuther (Oberbayern) als auch Ringlstetter (Niederbayern) scheinen letzteren Brauch zu kennen.
Trotz des ein oder anderen Fauxpas oder Fast-Fauxpas scheint Neureuther den Tag in guter Erinnerung zu haben. „Es war echt schön. Wir sind seit längerer Zeit mal wieder gemeinsam zum Skifahren gegangen“, berichtet der Ex-Skifahrer. Wenn’s das nächste Mal wieder so weit ist, gibt’s dann vielleicht auch ein Weißbier zur Weißwurst. (kk)