Kracher in der Champions League

Viertelfinale gegen Arsenal genau terminiert: Diese Tage sollten sich Bayern-Fans rot im Kalender anstreichen

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Der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf den FC Arsenal. Jetzt steht auch fest, an welchen Tagen das Hin- und Rückspiel stattfindet.

Update vom 16. März 2024, 9.33 Uhr: Mit dem FC Arsenal trifft der FC Bayern in der Runde der letzten Acht der Königsklasse auf den aktuellen englischen Tabellenführer. Die „Gunners“ liefern sich diese Spielezeit in der Premier League ein hart umkämpftes Meisterschaftsrennen mit Manchester City und dem FC Liverpool unter Trainer Jürgen Klopp, der zuletzt in Lederhosen gesichtet wurde.

Der FC Arsenal ist nicht mehr der Klub aus dem Jahr 2017, als Bayern mit den Londonern kurzen Prozess machten und im Achtelfinale in Hin- und Rückspiel jeweils mit 5:1 gewinnen konnten. Mittlerweile hat Coach Mikel Arteta aus den „Gunners“ wieder einen echten Top-Klub geformt.

Der FC Bayern trifft im Viertelfinale der Champions League auf den FC Arsenal.

Bayern muss im Viertelfinale zunächst auswärts bei Arsenal ran

Umso spannender wird zu sehen sein, wer diesmal das Duell für sich entscheiden kann. Mittlerweile hat die UEFA auch die konkreten Termine für die Viertelfinal-Paarungen herausgerückt. Demnach müssen die Bayern am Dienstag, 9. April, zunächst auswärts bei Arsenal ran. Das Rückspiel findet dann am Mittwoch, 17. April, in der Münchner Allianz Arena statt. Anpfiff ist jeweils um 21 Uhr.

Borussia Dortmund hat im Viertelfinale am Mittwoch, 10. April, ebenfalls erst das Auswärtsspiel bei Atlético Madrid vor der Brust. Am Dienstag, 16. April, steigt das Rückspiel im Signal Iduna Park.

Bayern-Gegner im Champions-League-Viertelfinale: Sechs Schwergewichte und der BVB

Erstmeldung vom 6. März 2024: München – Dem FC Bayern ist in der Champions League ein Befreiungsschlag gelungen. Nach der 0:1-Pleite im Hinspiel zeigten die Münchner im Rückspiel ihre Klasse und zogen nach einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Lazio Rom ins Viertelfinale ein. Dort wartet nun womöglich aber ein echtes europäisches Schwergewicht.

FC Bayern zieht ins Champions-League-Viertelfinale ein: Kane, Müller und de Ligt ganz groß

Harry Kane hatte am Dienstagabend (6. März) allen Grund zum Jubeln, denn dank seines Doppelpacks wahrt sich der FC Bayern weiterhin die Chance auf den Titel in der Champions League. Auch die internationale Presse feierte den England-Kapitän für seinen Auftritt.

Aber auch Thomas Müller und Matthijs de Ligt spielten vor heimischem Publikum gegen Lazio Rom groß auf (tz-Note 1). In der aktuellen Krise kommt ein solches Erfolgserlebnis gerade recht – im Viertelfinale könnte aber ein echter Gigant auf den FC Bayern warten.

Der FC Bayern München um Führungsspieler Thomas Müller (M.) erreichte das Viertelfinale der Champions League.

FC Bayern droht im Champions-League-Viertelfinale ein schwerer Gegner

Die Auslosung steigt am 15. März, dann entscheidet sich, mit welchem Gegner es der FC Bayern im Viertelfinale der Champions League zu tun bekommt. Dabei gilt: Jede Paarung ist möglich, es gibt im Viertelfinale keine Einschränkungen mehr. Somit ist es beispielsweise möglich, dass zwei Mannschaften aus demselben Land gegeneinander antreten. Bisher ging das nicht.

So oder so, die Namen der möglichen Gegner sind hochkarätig – denn die „üblichen Verdächtigen“ sind in die Runde der letzten Acht eingezogen. Zum FC Bayern gesellen sich Paris Saint-Germain, Manchester City, Real Madrid, der FC Arsenal, der FC Barcelona, Atletico Madrid und Borussia Dortmund. Im Viertelfinale ist somit auch ein Deutsch-Deutsches Duell möglich.

Harry Kanes Vorgänger: Legendäre Neuner des FC Bayern München

Gerd Müller jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Die erste große Nummer 9 des FC Bayern trug den Namen Gerd Müller. Über ein Jahrzehnt lief der mittlerweile verstorbene „Bomber der Nation“ mit dieser Zahl auf, insgesamt schoss er in 611 Pflichtspielen 568 Tore für die Münchner. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Dieter Hoeneß bei einem Spiel des FC Bayern
Auch Dieter Hoeneß, jüngerer Bruder von FCB-Patron Uli, trug in den 80er Jahren das Jersey mit der 9. Der Mittelstürmer erzielte in seiner Zeit an der Isar 145 Tore und bereitete 14 weitere vor. © imago sportfotodienst
Roland Wohlfarth bei einem Spiel des FC Bayern
Roland Wohlfarth wechselte mehrfach seine Rückennummer, am häufigsten lief er aber mit der 9 auf. Bis zu seinem Abgang zum französischen Klub AS Saint-Etienne netzte der gebürtige Bocholter in 332 FCB-Spielen 156 Mal. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Michael Rummenigge bei einem Spiel des FC Bayern
Lediglich in der Saison 1983/84 zierte die 9 das Trikot von Michael Rummenigge, in der Spielzeit schoss der offensive Mittelfeldspieler in 44 Pflichtspielen 18 Buden. Am häufigsten spielte er übrigens mit der 10, sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund. © imago sportfotodienst
Bruno Labbadia bei einem Spiel des FC Bayern
Vor seiner Zeit als Bundesliga-Trainer war Bruno Labbadia in der höchsten deutschen Spielklasse als Stürmer unterwegs. Seine Zeit beim FCB fand mit der deutschen Meisterschaft 1993/94 ein erfolgreiches Ende. Auf dem Rücken: die Nummer 9. © Imago Images / Sven Simon
Alexander Zickler bei einem Spiel des FC Bayern
Mittlerweile als Co-Trainer bei RB Leipzig unter Marco Rose tätig, trieb Alexander Zickler in den 90er und 2000er Jahren in gegnerischen Strafräumen sein Unwesen. In der Spielzeit 94/95 auch zeitweise mit der legendären Nummer auf dem Rücken. Zehn Tore erzielte er in dieser Saison, insgesamt traf er für den FCB 70 Mal. © Imago Images / Sven Simon
Jürgen Klinsmann bei einem Spiel des FC Bayern
Als Trainer der DFB-Elf war Jürgen Klinsmann hauptverantwortlich für das Sommermärchen 2006, zuvor machte er sich als brandgefährlicher Mittelstürmer einen Namen. Schon beim VfB Stuttgart und bei Inter Mailand trug er die 9 auf dem Rücken, die Tradition setzte sich 95/96 auch in München fort. © imago sportfotodienst
Giovane Elber jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Der Brasilianer mit dem verschmitzten Grinsen kickte sechs Jahre für den deutschen Rekordmeister und durfte 131 Bundesliga-Treffer bejubeln. Bis heute Platz drei unter ausländischen Torschützen im deutschen Oberhaus. Egal ob mit links, rechts oder dem Kopf – bei allen hatte er die 9 auf dem Trikot.  © imago sportfotodienst
Luca Toni jubelt einen Treffer für den FC Bayern
Apropos Jubel: Wenn nach einem Tor mal wieder am Ohr geschraubt wurde, war Luca Toni für den FC Bayern zur Stelle. Von 2007 bis 2010 kickte der großgewachsene Italiener in München, gewann zwei Meistertitel und ein Mal den DFB-Pokal – natürlich trug er dabei die 9. © imago sportfotodienst
Mario Mandzukic jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Nachdem er beim VfL Wolfsburg gemeinsam mit Zvjezdan Misimovic und Grafite die Liga verzauberte, ging Mario Mandzukic für rund 13 Millionen Euro nach München. Mit dem kroatischen Angreifer gewann der FCB die Champions League, Mandzukic steuerte auf dem Weg zum Titel drei Treffer bei. Auch im legendären Finale gegen den BVB netzte er zum 1:0. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Robert Lewandowski bejubelt einen Treffer für den FC Bayern
Der jüngste Vorgänger von Harry Kane – und auch einer der erfolgreichsten. Kaum ein Angreifer prägte die Bundesliga und den FC Bayern über so eine lange Zeit wie Robert Lewandowski. 2022 ging er nach acht Saisons, 375 Pflichtspielen und 344 Toren ablösefrei zum FC Barcelona. Dort sicherte er sich, wie zuvor schon in München, das Oberteil mit der Rückennummer 9. © Imago / Action Pictures
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern
Nun also Harry Kane. Für kolportierte 100 Millionen Euro plus möglichen Boni kam der Engländer Mitte August von Tottenham an die Isar und soll die Münchner bestenfalls zu einigen Titeln schießen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Champions-League-Viertelfinale: Die möglichen Gegner im Überblick

Mögliche Bayern-Gegner im Champions-League-Viertelfinale
Paris Saint-Germain
Manchester City
Real Madrid
FC Arsenal
FC Barcelona
Atletico Madrid
Borussia Dortmund

Befreiungsschlag für FC Bayern: „Sind sehr glücklich“

Nach dem Spiel freuten sich alle Beteiligten beim FC Bayern über den Einzug in die nächste Runde. „Wir sind sehr glücklich und versuchen das Gefühl, das jetzt gerade da ist, bei allen Beteiligten einfach zu genießen, unabhängig davon, was gestern in der Zeitung stand, was morgen in der Zeitung steht oder was sonst so war und ist, sondern es fühlt sich einfach gut an“, sagte Thomas Müller nach der Partie am Mikro von Amazon Prime.

Und wer weiß, vielleicht lässt sich dieses Gefühl ja mit in den Liga-Endspurt nehmen – auch wenn zehn Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen schon ein dickes Brett sind. (msb)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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