13. Spieltag der Fußball-Bundesliga

Bayern-Aufstellung gegen Heidenheim: Neuer fällt aus

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Nach dem Pokal-Fiasko muss der FC Bayern in der Liga ohne Manuel Neuer auskommen. Und wer wird den Star-Stürmer Harry Kane ersetzen?

Update vom 7. Dezember, 14.29 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern München ist da – und Vincent Kompany stellt gleich mehrfach um! Die Münchner Startelf:

Peretz – Boey, Upamecano, Kim, Guerreiro – Kimmich, Pavlović – Olise, Sané, Davies – Müller.

Damit sitzen unter anderem Jamal Musiala, Konrad Laimer und Leon Goretzka auf der Bank – sie zählten zuletzt noch zur ersten Elf.

Update vom 7. Dezember, 10.48 Uhr: Wie laufen die Bayern heute ohne zwei ihrer Top-Stars gegen Heidenheim auf? Manuel Neuer und Harry Kane fehlen den Münchnern. Gegen 14.30 Uhr dürften wir endgültig Klarheit haben, wie Trainer Vincent Kompany seine beiden Routiniers ersetzt. Dass Daniel Peretz dabei im Tor stehen wird, gilt aber schon jetzt als sicher.

Erstmeldung vom 6. Dezember, 17.05 Uhr: München – Bittere Woche für Manuel Neuer!

Im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen sah er in der 17. Minute Rot, nun kommt offensichtlich auch noch eine Verletzung hinzu. Er wird dem FC Bayern deshalb im Ligaspiel gegen den 1. FC Heidenheim nicht zur Verfügung stehen. „Serge (Gnabry, d. Red.) ist nicht dabei und Neuer ist nicht dabei“, sagte Trainer Vincent Kompany.

FC Bayern muss auf Manuel Neuer verzichten: Ersatz steht bereits fest

Ersetzt wird Manuel Neuer vom jungen Keeper Daniel Peretz, der bereits gegen Leverkusen übernommen hatte. Bayerns Nummer 2, Sven Ulreich, fehlte die letzten Wochen aus persönlichen Gründen, war am Freitag (6. Dezember) erstmals wieder im Training.

Auch Star-Stürmer Harry Kane muss nach seinem Muskelfaserriss noch pausieren, Kompany machte den Fans des FC Bayern aber Hoffnung auf eine baldige Rückkehr: „So wie es aussieht, kann es sein, dass er in diesem Jahr noch ein oder zwei Spiele machen kann. Aber dafür müsste auch wirklich alles optimal laufen.“

Manuel Neuer steht dem FC Bayern gegen den 1. FC Heidenheim nicht zur Verfügung.

Wer ersetzt Harry Kane beim FC Bayern?

Doch wer wird stattdessen für den FC Bayern gegen den 1. FC Heidenheim stürmen? Gegen Bayer Leverkusen setzte Trainer Kompany auf Michael Olise neben Jamal Musiala, in der Bundesliga am Samstag könnte der Belgier aber auch auf Urgestein Thomas Müller im Sturm setzen.

Eine weitere Frage stellt sich im Mittelfeld. Aufgrund der Verletzung von Aleksandar Pavlovic Ende Oktober bekam Leon Goretzka eine Chance – und machte seine Sache gut. Nun ist Pavlovic früher als gedacht wieder auf dem Feld, wurde gegen Leverkusen fast unbemerkt in der 73. Minute eingewechselt. Gut möglich, dass Kompany ihn gegen Heidenheim aber noch einmal auf der Bank Platz nehmen lässt, um kein Risiko einzugehen. In diesem Fall wäre Goretzka die erste Wahl für die Startelf.

Harry Kanes Vorgänger: Legendäre Neuner des FC Bayern München

Gerd Müller jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Die erste große Nummer 9 des FC Bayern trug den Namen Gerd Müller. Über ein Jahrzehnt lief der mittlerweile verstorbene „Bomber der Nation“ mit dieser Zahl auf, insgesamt schoss er in 611 Pflichtspielen 568 Tore für die Münchner. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Dieter Hoeneß bei einem Spiel des FC Bayern
Auch Dieter Hoeneß, jüngerer Bruder von FCB-Patron Uli, trug in den 80er Jahren das Jersey mit der 9. Der Mittelstürmer erzielte in seiner Zeit an der Isar 145 Tore und bereitete 14 weitere vor. © imago sportfotodienst
Roland Wohlfarth bei einem Spiel des FC Bayern
Roland Wohlfarth wechselte mehrfach seine Rückennummer, am häufigsten lief er aber mit der 9 auf. Bis zu seinem Abgang zum französischen Klub AS Saint-Etienne netzte der gebürtige Bocholter in 332 FCB-Spielen 156 Mal. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Michael Rummenigge bei einem Spiel des FC Bayern
Lediglich in der Saison 1983/84 zierte die 9 das Trikot von Michael Rummenigge, in der Spielzeit schoss der offensive Mittelfeldspieler in 44 Pflichtspielen 18 Buden. Am häufigsten spielte er übrigens mit der 10, sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund. © imago sportfotodienst
Bruno Labbadia bei einem Spiel des FC Bayern
Vor seiner Zeit als Bundesliga-Trainer war Bruno Labbadia in der höchsten deutschen Spielklasse als Stürmer unterwegs. Seine Zeit beim FCB fand mit der deutschen Meisterschaft 1993/94 ein erfolgreiches Ende. Auf dem Rücken: die Nummer 9. © Imago Images / Sven Simon
Alexander Zickler bei einem Spiel des FC Bayern
Mittlerweile als Co-Trainer bei RB Leipzig unter Marco Rose tätig, trieb Alexander Zickler in den 90er und 2000er Jahren in gegnerischen Strafräumen sein Unwesen. In der Spielzeit 94/95 auch zeitweise mit der legendären Nummer auf dem Rücken. Zehn Tore erzielte er in dieser Saison, insgesamt traf er für den FCB 70 Mal. © Imago Images / Sven Simon
Jürgen Klinsmann bei einem Spiel des FC Bayern
Als Trainer der DFB-Elf war Jürgen Klinsmann hauptverantwortlich für das Sommermärchen 2006, zuvor machte er sich als brandgefährlicher Mittelstürmer einen Namen. Schon beim VfB Stuttgart und bei Inter Mailand trug er die 9 auf dem Rücken, die Tradition setzte sich 95/96 auch in München fort. © imago sportfotodienst
Giovane Elber jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Der Brasilianer mit dem verschmitzten Grinsen kickte sechs Jahre für den deutschen Rekordmeister und durfte 131 Bundesliga-Treffer bejubeln. Bis heute Platz drei unter ausländischen Torschützen im deutschen Oberhaus. Egal ob mit links, rechts oder dem Kopf – bei allen hatte er die 9 auf dem Trikot.  © imago sportfotodienst
Luca Toni jubelt einen Treffer für den FC Bayern
Apropos Jubel: Wenn nach einem Tor mal wieder am Ohr geschraubt wurde, war Luca Toni für den FC Bayern zur Stelle. Von 2007 bis 2010 kickte der großgewachsene Italiener in München, gewann zwei Meistertitel und ein Mal den DFB-Pokal – natürlich trug er dabei die 9. © imago sportfotodienst
Mario Mandzukic jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Nachdem er beim VfL Wolfsburg gemeinsam mit Zvjezdan Misimovic und Grafite die Liga verzauberte, ging Mario Mandzukic für rund 13 Millionen Euro nach München. Mit dem kroatischen Angreifer gewann der FCB die Champions League, Mandzukic steuerte auf dem Weg zum Titel drei Treffer bei. Auch im legendären Finale gegen den BVB netzte er zum 1:0. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Robert Lewandowski bejubelt einen Treffer für den FC Bayern
Der jüngste Vorgänger von Harry Kane – und auch einer der erfolgreichsten. Kaum ein Angreifer prägte die Bundesliga und den FC Bayern über so eine lange Zeit wie Robert Lewandowski. 2022 ging er nach acht Saisons, 375 Pflichtspielen und 344 Toren ablösefrei zum FC Barcelona. Dort sicherte er sich, wie zuvor schon in München, das Oberteil mit der Rückennummer 9. © Imago / Action Pictures
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern
Nun also Harry Kane. Für kolportierte 100 Millionen Euro plus möglichen Boni kam der Engländer Mitte August von Tottenham an die Isar und soll die Münchner bestenfalls zu einigen Titeln schießen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Voraussichtliche Aufstellung des FC Bayern gegen Heidenheim

Peretz – Laimer, Upamecano, Kim, Davies – Kimmich, Goretzka (Pavlovic) – Olise, Musiala, Coman – Sané

Rubriklistenbild: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

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