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Die Noten zum Bayern-Debakel in Barcelona: Es hagelt Fünfer

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  • Florian Schimak
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Was für ein Abend in der Champions League! Der FC Bayern war beim FC Barcelona zu Gast. Noten und Einzelkritik zum Spiel.

Barcelona/München – War wurde vor der Partie des FC Bayern beim FC Barcelona nicht alles gesprochen?

Offensiv-Feuerwerk, hohe Abwehrreihen und Tor-Spektakel. Genau das gab es auch! Allerdings in die falsche Richtung aus FCB-Sicht.

Bereits nach wenigen Sekunden war‘s passiert! Denn nicht einmal eine Minute war gespielt, da klingelte es im Kasten von Manuel Neuer.

Barca-Kapitän Raphinha tauchte plötzlich mutterseelenallein vor dem Bayern-Keeper auf, blieb cool und erzielte die frühe Führung für das Team von Trainer Hansi Flick. Die Münchner aber ließen sich davon zunächst nicht schocken.

In der 9. Minute erzielte Harry Kane den vermeintlichen Ausgleich, doch der Engländer stand bei der Müller-Flanke noch hauchzart im Abseits. Zehn Minuten später sah es anders aus. Dieses Mal bediente Serge Gnarby den Stürmer und dieses Mal zählte der Treffer – 1:1 (18.).

Thomas Müller und Co. erlebten beim FC Barcelona einen ganz bitteren Abend.

Noten zum Spiel: FC Bayern liegt zur Pause beim FC Barcelona zurück

Die Partie war anschließend nicht weniger wild. Beide Teams boten viel Raum, weshalb es viele Torchancen gab. In der 38. Minute lag dann aber Schiedsrichter Slavko Vincic falsch, weil er einen klaren Schubser von Fermin Lopez an Minjae Kim nicht erkannte und so ausgerechnet Robert Lewandowski zum 2:1 für Barca traf.

Kurz vor der Halbzeitpause dann der abermalige Schock für die Bayern. Raphinha wurde auf rechts völlig vergessen und der Brasilianer traf glücklich, aber nicht minder sehenswert (45+1). Mit 3:1 für den FC Barcelona ging‘s dann auch in der Pause.

Nach dem Wiederanpfiff gab‘s umgehend die kalte Dusche! Wieder war es Raphinha, der schläfrige Bayern bestrafte und auf 4:1 stellte.

Noten zum Bayern-Debakel in Barcelona:

In der Folgezeit spielten die Gastgeber mit den Bayern Katz und Maus, verpassten es aber einen weiteren Treffer zu erzielen. Allerdings mussten sie das auch nicht - und so siegte der FC Barcelona erstmals seit sechs Partien über den FC Bayern. Und das auch in der Höhe verdient mit 4:1.

Dadurch steht die Elf von Trainer Vincent Kompany vor dem nächsten Spiel gegen Benfica in zwei Wochen durchaus unter Druck.

Manuel Neuer

Von Raphinha beim 0:1 umkurvt. Sehr viel Glück in der 26. Minute, als er vor dem eigenen Gehäuse unter Druck gesetzt wurde und sich nicht befreien konnte. Er schoss Yamal ab, von dem der Ball dann ins Toraus ging. Beim 1:2 lief er unkontrolliert aus seinem Kasten. Beim dritten und vierten Gegentor ohne Chance. Mit Fehlpässen im Spielaufbau. Note: 5

Raphael Guerreiro

Der Portugiese wirkte überfordert. Offensiv trat er kaum in Erscheinung, defensiv kam er kaum in Zweikämpfe. Vor dem 1:3 wurde er von Raphinha stehengelassen. Note: 5

Dayot Upamecano

Körperlich ein paar Mal den Leichtgewichten von Barcelona überlegen. Beim dritten Gegentor bekam er den Ball unglücklich durch seine Beine. Auch später gab er mehrmals keine gute Figur ab. Note: 5

Minjae Kim

Der Südkoreaner war mit der Manndeckung von Lewandowski beauftragt. Vor dem 0:1 zog ihn der Ex-Bayern-Stürmer in die Barca-Hälfte. Vor dem 1:2 wurde er bei einem Kopfballversuch von Fermin leicht geschubst, so segelte er unter der Kugel durch. Auch er erwischte keinen guten Tag. Note: 5

Minjae Kim (M.) sah beim 2:1 des FC Barcelona nicht gut aus.

Alphonso Davies

Nutzte sein Tempo defensiv gegen Barcelonas schnelle Konter. Gut zu sehen war dies bei einem Angriff von Fermin Lopez nach rund 20 Minuten. Insgesamt zeigte aber auch er zu wenig. Note: 4

Joshua Kimmich

Vor dem 0:1 wollte er im Zurücklaufen mit dem falschen Fuß klären, klappte nicht und dann war Raphinha auf und davon. Nach seiner frühen Gelben Karte wirkte er teilweise etwas gehemmter in den Zweikämpfen. Note: 5

Joao Palhinha

Aufgrund der Verletzung von Aleksandar Pavlovic rückte der Neuzugang in die Startelf. Defensiv gewann er ein paar Zweikämpfe, aber spielerisch nicht so gut wie der deutsche Nationalspieler. Hatte eine gute Torchance kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Insgesamt unscheinbar. Note: 5 (ab 60. Leon Goretzka: Konnte auch nichts ändern. Note: 5)

Was wird aus Sane? Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2025 den Kasten des Rekordmeisters hüten.
Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2026 den Kasten des Rekordmeisters hüten. © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029.
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029. © Ulrich Wagner / Imago Images
Sven Ulreich hat ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.
Auch Sven Ulreich hat inzwischen ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.  © IMAGO/Wolfgang SCHNEBLE / SVEN SIMON
Daniel Peretz bei seiner Bayern-Vorstellung
Daniel Peretz (li.) kam im Sommer 2023 von Maccabi Tel Aviv nach München und unterschrieb bis 2028. © IMAGO/FC BAYERN MUENCHEN
Als erster externer Neuzugang wurde im Sommer 2024 Hiroki Ito präsentiert. Der Abwehrspieler kam vom VfB Stuttgart, soll rund 30 Millionen Euro gekostet haben und unterschrieb bis 2028.
Als erster externer Neuzugang wurde im Sommer 2024 Hiroki Ito präsentiert. Der Abwehrspieler kam vom VfB Stuttgart, soll rund 30 Millionen Euro gekostet haben und unterschrieb bis 2028. © Langer / Imago Images
Die einjährige Leihe zu Bayer Leverkusen erwies sich für Josip Stanisic als Erfolg. Zur Saison 24/25 verteidigt er wieder für den FC Bayern, der zudem eine Ausdehnung des Kontrakts bis 2029 verkündete.
Die einjährige Leihe zu Bayer Leverkusen erwies sich für Josip Stanisic als Erfolg. Zur Saison 24/25 verteidigt er wieder für den FC Bayern, der zudem eine Ausdehnung des Kontrakts bis 2029 verkündete. © Ulrich Wagner / Imago Images
Sacha Boey kam im Winter-Transferfenster 23/24 von Galatasaray, verbuchte aber in seinen ersten sechs Monaten in Deutschland kaum Einsatzzeit. Sein Kontrakt endet nach der Saison 27/28.
Sacha Boey kam im Winter-Transferfenster 23/24 von Galatasaray, verbuchte aber in seinen ersten sechs Monaten in Deutschland kaum Einsatzzeit. Sein Kontrakt endet nach der Saison 27/28. © Revierfoto / Imago Images
Für kolportierte 50 Millionen Euro lockte der FCB 2023 Kim Min-jae an die Isar, der Innenverteidiger unterzeichnete bis 2028.
Für kolportierte 50 Millionen Euro lockte der FCB Kim Min-jae an die Isar, der Innenverteidiger unterzeichnete bis 2028. © IMAGO/Ulmer
Eric Dier schloss sich im Januar 2024 zunächst für ein halbes Jahr auf Leihbasis dem FCB an, Anfang März griff eine Klausel, die den Engländer bis 2025 an den deutschen Rekordmeister bindet.
Eric Dier schloss sich im Januar 2024 zunächst für ein halbes Jahr auf Leihbasis dem FCB an, Anfang März griff eine Klausel, die den Engländer bis 2025 an den deutschen Rekordmeister bindet. © ANP / Imago Images
Tarek Buchmann bei der Teamvorstellung des FC Bayern München
Der FC Bayern und Innenverteidiger-Talent Tarek Buchmann einigten sich beim ersten Profivertrag auf eine Laufzeit bis 2026. © IMAGO/Mladen Lackovic
Vom Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund kam Raphael Guerreiro 2023 ablösefrei zum FCB und bindet sich bis 2026 an den Rekordmeister.
Vom Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund kam Raphael Guerreiro ablösefrei zum FCB und bindet sich bis 2026 an den Rekordmeister. © IMAGO/Revierfoto
Alphonso Davies hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2030 verlängert.
Alphonso Davies hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2030 verlängert. © Boris Schumacher/imago
Das aktuelle Arbeitsverhältnis von Dayot Upamecano mit dem FC Bayern würde 2026 enden.
Die Vertragslaufzeit von Dayot Upamecano beträgt noch über drei Jahre. Das aktuelle Arbeitsverhältnis mit dem FC Bayern würde 2026 enden.  © Markus Fischer/imago
Nach der Vertragsverlängerung im Juni 2024 ist Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic bis 2029 gebunden.
Nur einen Monat nach Krätzig erhielt Aleksandar Pavlovic seinen ersten Profivertrag in München, auch er soll bis mindestens 2027 bleiben. © UWE KRAFT / Imago
Nach langem Hin und Her ist klar: Joshua Kimmich bleibt bis 2029 beim Rekordmeister.
Joshua Kimmich darf immer häufiger mit der Kapitänsbinde auflaufen. Das Arbeitspapier des Nationalspielers ist bis 2029 datiert.  © Imago
Für den Portugiesen Joao Palhinha griffen die Münchner tief in die Tasche, rund 50 Millionen Euro sollen auf das Konto des FC Fulham geflossen sein. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb beim FCB bis 2028.
Für den Portugiesen Joao Palhinha griffen die Münchner tief in die Tasche, rund 50 Millionen Euro sollen auf das Konto des FC Fulham geflossen sein. Der defensive Mittelfeldspieler unterschrieb beim FCB bis 2028. © Lackovic / Imago Images
Der Vertrag von Konrad Laimer, ebenfalls 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gekommen, hat bis 2027 Gültigkeit.
Der Vertrag von Konrad Laimer, ablösefrei von RB Leipzig nach München gekommen, hat bis 2027 Gültigkeit. © IMAGO/Markus Fischer
Nationalspieler Leon Goretzka beackert das Bayern-Mittelfeld schon seit 2018. Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2026.
Nationalspieler Leon Goretzka beackert das Bayern-Mittelfeld schon seit 2018. Der aktuelle Kontrakt läuft bis 2026.  © Danilo Di Giovanni/imago
Das Offensiv-Talent Gabriel Vidovic war bis Februar an Mainz 05 verliehen. Aufgrund der Personalbreite wurde der 21-Jährige zurückbeordert. Sein Vertrag gilt noch bis 2026.
Das Offensiv-Talent Gabriel Vidovic war bis Februar an Mainz 05 verliehen. Aufgrund der Personalbreite wurde der 21-Jährige zurückbeordert. Sein Vertrag gilt noch bis 2026. © IMAGO/Silas Schueller/DeFodi Images
Lange wurde es herbeigesehnt, Anfang Februar machte es der FC Bayern offiziell: Jamal Musiala hat seinen Vertrag bis 2030 verlängert.
Lange wurde es herbeigesehnt, Anfang Februar machte es der FC Bayern offiziell: Jamal Musiala hat seinen Vertrag bis 2030 verlängert. © Mladen Lackovic/imago
Leroy Sane steht noch bis 2025 beim FC Bayern München unter Vertrag.
Leroy Sane steht noch bis 2025 beim FC Bayern München unter Vertrag.  © Frank Hoermann/Sven Simon
Der „King“ Kingsley Coman ist sogar noch zwei Jahre länger gebunden – bis 2027.
Der „King“ Kingsley Coman ist sogar noch ein Jahr länger gebunden – bis 2027. © Memmler/imago
Mit Michael Olise verstärkt einer der Shootingstars der vergangenen Premier-League-Saison die Stürmer-Abteilung beim deutschen Rekordmeister. Über 50 Millionen Euro sollen an Crystal Palace geflossen sein, in München unterschrieb der Angreifer bis 2029.
Mit Michael Olise verstärkt einer der Shootingstars der vergangenen Premier-League-Saison die Stürmer-Abteilung beim deutschen Rekordmeister. Über 50 Millionen Euro sollen an Crystal Palace geflossen sein, in München unterschrieb der Angreifer bis 2029. © Sebastian Frej / Imago Images
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern München
Mit einer angeblichen Ablöse von rund 100 Millionen Euro plus möglichen Boni ist Harry Kane der teuerste FCB-Einkauf der Geschichte. Sein Kontrakt läuft bis 2027. © IMAGO/Ulmer
Thomas Müller bleibt Münchner. Im Dezember 2023 verlängerte das Urgestein und unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/25.
Bis 2025 ist ebenfalls der Ur-Bayer Thomas Müller an die Münchner gebunden.  © ULMER/imago
Stürmer Serge Gnabry ist vertraglich bis 2026 an die Bayern gebunden.
Um Serge Gnabry gab es zuletzt immer wieder Wechsel-Gerüchte. Er ist vertraglich bis 2026 an die Bayern gebunden.  © Martin Hangen/imago

Michael Olise

Der französische Neuzugang war bemüht, versuchte viel. Aber: Er hatte dieses Mal keine Durchschlagskraft. Seine Schüsse wurden mehrfach geblockt. Note: 5 (ab 60. Leroy Sané: Unauffällig. Note: 5)

Thomas Müller

In der ersten Halbzeit tauchte er häufig über die rechte Angriffsseite auf. Generell fehlte ihm aber das Tempo, um gegen die hochverteidigenden Katalanen gefährlich zu sein. Note: 5 (ab 60. Jamal Musiala: Comeback nach seiner Hüftprellung, brachte Schwung in die Partie. Note: 4)

Jubel beim FC Bayern: Thomas Müller, Alphonso Davies und Serge Gnabry (v.l.n.r.).

Serge Gnabry

War lange kaum zu sehen, anschließend besser im Spiel. Eine Volleyabnahme mit dem linken Fuß in die Arme des Keepers (17.). Bereitete das 1:1 durch Kane vor. In der zweiten Halbzeit unscheinbarer. Note: 5 (ab 60. Kingsley Coman: Hatte eine Torchance nach seiner Einwechslung. Note: 4)

Harry Kanes Vorgänger: Legendäre Neuner des FC Bayern München

Gerd Müller jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Die erste große Nummer 9 des FC Bayern trug den Namen Gerd Müller. Über ein Jahrzehnt lief der mittlerweile verstorbene „Bomber der Nation“ mit dieser Zahl auf, insgesamt schoss er in 611 Pflichtspielen 568 Tore für die Münchner. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Dieter Hoeneß bei einem Spiel des FC Bayern
Auch Dieter Hoeneß, jüngerer Bruder von FCB-Patron Uli, trug in den 80er Jahren das Jersey mit der 9. Der Mittelstürmer erzielte in seiner Zeit an der Isar 145 Tore und bereitete 14 weitere vor. © imago sportfotodienst
Roland Wohlfarth bei einem Spiel des FC Bayern
Roland Wohlfarth wechselte mehrfach seine Rückennummer, am häufigsten lief er aber mit der 9 auf. Bis zu seinem Abgang zum französischen Klub AS Saint-Etienne netzte der gebürtige Bocholter in 332 FCB-Spielen 156 Mal. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Michael Rummenigge bei einem Spiel des FC Bayern
Lediglich in der Saison 1983/84 zierte die 9 das Trikot von Michael Rummenigge, in der Spielzeit schoss der offensive Mittelfeldspieler in 44 Pflichtspielen 18 Buden. Am häufigsten spielte er übrigens mit der 10, sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund. © imago sportfotodienst
Bruno Labbadia bei einem Spiel des FC Bayern
Vor seiner Zeit als Bundesliga-Trainer war Bruno Labbadia in der höchsten deutschen Spielklasse als Stürmer unterwegs. Seine Zeit beim FCB fand mit der deutschen Meisterschaft 1993/94 ein erfolgreiches Ende. Auf dem Rücken: die Nummer 9. © Imago Images / Sven Simon
Alexander Zickler bei einem Spiel des FC Bayern
Mittlerweile als Co-Trainer bei RB Leipzig unter Marco Rose tätig, trieb Alexander Zickler in den 90er und 2000er Jahren in gegnerischen Strafräumen sein Unwesen. In der Spielzeit 94/95 auch zeitweise mit der legendären Nummer auf dem Rücken. Zehn Tore erzielte er in dieser Saison, insgesamt traf er für den FCB 70 Mal. © Imago Images / Sven Simon
Jürgen Klinsmann bei einem Spiel des FC Bayern
Als Trainer der DFB-Elf war Jürgen Klinsmann hauptverantwortlich für das Sommermärchen 2006, zuvor machte er sich als brandgefährlicher Mittelstürmer einen Namen. Schon beim VfB Stuttgart und bei Inter Mailand trug er die 9 auf dem Rücken, die Tradition setzte sich 95/96 auch in München fort. © imago sportfotodienst
Giovane Elber jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Der Brasilianer mit dem verschmitzten Grinsen kickte sechs Jahre für den deutschen Rekordmeister und durfte 131 Bundesliga-Treffer bejubeln. Bis heute Platz drei unter ausländischen Torschützen im deutschen Oberhaus. Egal ob mit links, rechts oder dem Kopf – bei allen hatte er die 9 auf dem Trikot.  © imago sportfotodienst
Luca Toni jubelt einen Treffer für den FC Bayern
Apropos Jubel: Wenn nach einem Tor mal wieder am Ohr geschraubt wurde, war Luca Toni für den FC Bayern zur Stelle. Von 2007 bis 2010 kickte der großgewachsene Italiener in München, gewann zwei Meistertitel und ein Mal den DFB-Pokal – natürlich trug er dabei die 9. © imago sportfotodienst
Mario Mandzukic jubelt über einen Treffer für den FC Bayern
Nachdem er beim VfL Wolfsburg gemeinsam mit Zvjezdan Misimovic und Grafite die Liga verzauberte, ging Mario Mandzukic für rund 13 Millionen Euro nach München. Mit dem kroatischen Angreifer gewann der FCB die Champions League, Mandzukic steuerte auf dem Weg zum Titel drei Treffer bei. Auch im legendären Finale gegen den BVB netzte er zum 1:0. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Robert Lewandowski bejubelt einen Treffer für den FC Bayern
Der jüngste Vorgänger von Harry Kane – und auch einer der erfolgreichsten. Kaum ein Angreifer prägte die Bundesliga und den FC Bayern über so eine lange Zeit wie Robert Lewandowski. 2022 ging er nach acht Saisons, 375 Pflichtspielen und 344 Toren ablösefrei zum FC Barcelona. Dort sicherte er sich, wie zuvor schon in München, das Oberteil mit der Rückennummer 9. © Imago / Action Pictures
Harry Kane bei einem Spiel des FC Bayern
Nun also Harry Kane. Für kolportierte 100 Millionen Euro plus möglichen Boni kam der Engländer Mitte August von Tottenham an die Isar und soll die Münchner bestenfalls zu einigen Titeln schießen. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

Harry Kane

Bayerns Superstürmer traf nach seinem Hattrick gegen Stuttgart auch gegen den FC Barcelona. Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte er sehenswert gegen die Laufrichtung des Torwarts. Er ließ sich teilweise sehr weit nach hinten fallen. Insgesamt der beste Bayer. Note: 3

Aus dem Estadi Olimpico Lluís Companys berichtet Hanna Raif und Philipp Kessler

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S.

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