Sky-Experte legt sich fest

Didi Hamann prophezeit Albtraum-Szenario für den FC Bayern

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Die Bundesliga steht vor dem spannendsten Finale seit langer Zeit. TV-Experte Didi Hamann rechnet damit, dass Borussia Dortmund am Ende vor dem FC Bayern landet.

München – Endspurt im europäischen Spitzenfußball! Die entscheidenden Wochen der Saison stehen an – beim FC Bayern München hatte man sie sich natürlich komplett anders vorgestellt. In der Champions League ist man im Viertelfinale an Manchester City gescheitert, im DFB-Pokal auf gleicher Ebene am SC Freiburg. Und TV-Experte Didi Hamann sieht nun auch noch düstere Bundesliga-Wolken aufziehen.

Dietmar Hamann
Geboren:27. August 1973 (Alter 49 Jahre), Waldsassen
Vereine (u. a.):FC Bayern, Newcastle United, FC Liverpool, Manchester City
Erfolge (u. a.):Champions-League-Sieger, UEFA-Cup-Sieger, Deutscher Meister
Aktuelle Tätigkeit:Fußball-Experte bei Sky

Didi Hamann tippt Bundesliga-Finale und prophezeit Albtraum-Szenario für den FC Bayern

Der 49-Jährige hat bei Sky nun alle noch anstehenden Partien getippt und somit auch eine Abschlusstabelle prophezeit, die für seinen ehemaligen Klub einen wahren Albtraum darstellt: Geht es nach Hamann, dann werden die Bayern in dieser Saison nur Zweiter.

Der ehemalige Mittelfeldspieler sieht den großen Rivalen, Borussia Dortmund, am Ende mit vier Punkten Vorsprung (75) als Meister. Aktuell liegen die Borussen einen Zähler vor den Münchnern.

Wer wird Deutscher Meister? Didi Hamann (l.) legt sich fest.

Didi Hamann: Borussia Dortmund wird am 33. Spieltag Deutscher Meister

Mehr noch: Der Champions-League-Sieger von 2005 (FC Liverpool) glaubt sogar daran, dass der neue Deutsche Meister schon nach dem 33. Spieltag feststeht. Seine Tipps für Bayern und Dortmund im Detail:

  • 30. Spieltag:
  • Borussia Dortmund: 4:1-Sieg in Bochum
  • FC Bayern: 3:2-Sieg gegen Hertha BSC
  • 31. Spieltag:
  • FC Bayern: 2:2-Unentschieden in Bremen
  • Borussia Dortmund: 3:0-Sieg gegen Wolfsburg
  • 32. Spieltag:
  • FC Bayern: 3:0-Sieg gegen Schalke
  • Borussia Dortmund: 2:0-Sieg gegen Gladbach
  • 33. Spieltag:
  • FC Bayern: 2:2 gegen Leipzig
  • Borussia Dortmund: 2:0-Sieg in Augsburg
  • 34. Spieltag:
  • Borussia Dortmund: 1:0-Sieg in Mainz
  • FC Bayern: 3:1-Sieg in Köln

BVB und FC Bayern mit ähnlichem Restprogramm

Blickt man auf das Restprogramm, dann haben beide Mannschaften vergleichbare Aufgaben vor der Brust. Es geht hauptsächlich gegen Abstiegskandidaten oder Mannschaften aus dem Mittelfeld. Einzige Ausnahmen: Die Duelle gegen Leipzig (Bayern) und Mainz (BVB). Beide Kontrahenten haben die Startplätze für die europäischen Pokalwettbewerbe noch im Blick.

Auf dem Papier haben die Münchner einen kleinen Nachteil, spielen sie doch am vorletzten Spieltag gegen den potenziell stärksten Gegner mit RB. Genau dieses Duell soll laut Hamann das Titelrennen auch endgültig entscheiden.

Fußballstar und Sprachgenie: Diese Spieler können sich in etlichen Ländern verständigen

Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen.
Mateo Kovacic (FC Chelsea), fünf Sprachen: Als gebürtiger Österreicher spricht der kroatische Nationalspieler neben Kroatisch auch Deutsch. Zudem hat er Kenntnisse in Spanisch, Englisch und Italienisch vorzuweisen. © Imago / Pro Sports Images
Luís Figo, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen.
Luís Figo (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Barça- und Real-Star weiß sich neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch auf Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten.
Mikel Arteta (Karriereende), fünf Sprachen: Der heutige Arsenal-Trainer kann sich mit seinen Spielern auf Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch unterhalten. © Imago / Sportimage
Maxwell, Karriereende: fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch.
Maxwell (Karriereende), fünf Sprachen: Der einstige Linksverteidiger aus Brasilien, der unter anderem für Ajax und Barcelona spielte, beherrscht neben seiner Muttersprache Portugiesisch auch Französisch, Niederländisch, Spanisch und Englisch. © Imago / agefotostock
Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch.
Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), sechs Sprachen: Der deutsche Nationaltorhüter kann nicht nur in seiner Muttersprache kommunizieren: Er spricht fließend Französisch, Englisch, Portugiesisch sowie Spanisch und verfügt über Grundkenntnisse in Italienisch. © Imago / osnapix
Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch.
Clarence Seedorf (Karriereende), sechs Sprachen: Der viermalige Champions-League-Sieger spricht Niederländisch, Sranantongo (eine in Suriname gesprochene Kreolsprache), Englisch, Italienisch, Spanisch sowie Portugiesisch. © Imago / Sportimage
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt.
Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), sechs Sprachen: Neben seinen beiden Muttersprachen Schwedisch und Bosnisch spricht „Ibrakadabra“ Italienisch, Spanisch, Englisch und auch ein bisschen Französisch. Und sogar in einigen Formen der Gebärdensprache ist er geübt. © Imago / Independent Photo Agency
Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch.
Petr Cech (Karriereende), sieben Sprachen: Der ehemalige Weltklasse-Torwart aus Tschechien spricht sogar Deutsch. Außerdem beherrscht er Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Slowakisch und Tschechisch. © Imago / Shutterstock
Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen.
Gelson Fernandes (Karriereende), sieben Sprachen: Der Schweizer, der einst im Trikot von Eintracht Frankfurt auflief, ist ein echtes Sprachtalent: Er kann sich auf Portugiesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Kreolisch, Englisch und Spanisch verständigen. © Imago / Poolfoto
Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch.
Miralem Pjanic (Sharjah FC (VAE)), sieben Sprachen: Der Nationalspieler Bosnien und Herzegowinas wuchs in Luxemburg auf und kann sich daher neben Bosnisch auf Luxemburgisch, Französisch und Deutsch unterhalten. Außerdem spricht er Italienisch, Spanisch und Englisch. © Imago / Newspix
Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache).
Pa-Modou Kah (Karriereende), acht Sprachen: Der ehemalige Nationalverteidiger Norwegens beherrscht neben Norwegisch auch Englisch, Französisch, Arabisch, Schwedisch, Niederländisch, Deutsch und aufgrund seiner gambischen Wurzeln auch Wolof (eine westafrikanische Sprache). © Imago / USA TODAY Network
Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen.
Henrikh Mkhitaryan (Inter Mailand), acht Sprachen: Der Ex-Dortmunder lässt zwar auf dem Platz eher Taten als Worte sprechen, ist aber auch verbal ein vielseitiger Techniker. Außer seiner Muttersprache Armenisch weiß er sich auf Russisch, Ukrainisch, Französisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und Italienisch zu verständigen. © Imago / ZUMA Wire
Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch.
Romelu Lukaku (Inter Mailand), acht Sprachen: Wie sein armenischer Teamkollege Mkhitaryan ist auch der Belgier ein absolutes Sprachgenie. Er spricht Niederländisch, Französisch, Lingala (eine kongolesische Sprache), Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Spanisch. © Imago / Gribaudi/ImagePhoto

Didi Hamann tippt Hertha BSC und Schalke 04 als direkte Absteiger

So oder so: Vor dem 30. Spieltag scheinen die Nerven in München blank zu liegen. Die Position von Vorstandsboss Oliver Kahn soll auf unsicheren Beinen zu stehen, es gibt bereits erste Gerüchte zu seiner Nachfolge beim FC Bayern. Währenddessen spielt Patron Uli Hoeneß plötzlich wieder eine Rolle an der Säbener Straße – und Trainer Thomas Tuchel ließ seinen Frust an einem Trainingsutensil aus.

Die Didi-Tabelle zeigt außerdem: Hinter Dortmund und Bayern landen in dieser Reihenfolge Freiburg, Union Berlin, Leipzig, Leverkusen und Wolfsburg. Im Tabellenkeller ziehen Stuttgart, Hoffenheim und Augsburg den Kopf gerade noch so aus der Schlinge. Geht es nach Hamann, dann belegt Bochum den Abstiegs-Relegationsplatz. Hertha und Schalke gehen direkt runter. (akl)

Rubriklistenbild: © Jan Huebner / Nordphoto / RHR-Foto / Imago

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