Sommer letzte Hoffnung

Winter-Absage an den FC Bayern: Wunsch-Verteidiger kommt wohl nicht

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Der FC Bayern wollte Ronald Araújo vom FC Barcelona schon im Winter verpflichten. Dieser Transfer kommt vorerst nicht zu Stande.

München – Mit dem Uruguayer Ronald Araújo vom FC Barcelona hat der FC Bayern einen absoluten Hochkaräter auf seiner Liste. Thomas Tuchel soll mit dem Innenverteidiger bereits telefoniert haben, um dem 24-Jährigen einen Wechsel schmackhaft zu machen. Ein Transfer von Araújo zum FCB ist laut Sky aber zumindest für den Winter vom Tisch.

Bayern-Ziel Araújo ist mittlerweile Kapitän beim FC Barcelona

Der FC Bayern war offenbar bereit, bis zu 60 Millionen Euro für Barcelonas Ronald Araújo zu zahlen, wie es in der Meldung heißt. Doch das reichte den Katalanen nicht. Der angestrebte Winter-Wechsel des Südamerikaners war ein optimistisches Vorhaben. Dass ein Topverein wie der FC Barcelona einen Leistungsträger während der Saison an einen vermeintlichen Konkurrenten in der Champions League abgibt, ist ein eher seltenes Szenario auf dem Winter-Transfermarkt.

Lediglich die komplizierte finanzielle Situation von Barca hat den FCB-Verantwortlichen um Sportdirektor Christoph Freund vielleicht etwas Hoffnung gemacht. Doch nach der Verletzung von Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen Ende November, übernahm Araújo sogar das Kapitänsamt des deutschen Nationaltorwarts. Der Abwehrmann genießt ein hohes Standing im Verein und in der Mannschaft.

Beim FC Barcelona ist Ronald Araújo als aktueller Kapitän ein echter Leader.

FC Bayern könnte im Sommer neuen Anlauf bei Araújo starten

Dennoch scheint der FC Bayern seine Mühen um Ronald Araújo nicht einzustellen. Ein Transfer im Sommer ist laut Sky zumindest nicht gänzlich auszuschließen – unabhängig davon, ob der Uruguayer seinen Vertrag, der bis 2026 läuft, nochmal verlängern sollte. Der FCB will es in einem halben Jahr also wohl nochmal probieren.

Denn der deutsche Rekordmeister hat in der Innenverteidigung weiterhin ein quantitatives Problem. Der Ausfall von Matthijs de Ligt brachte die Münchener zunehmend in Personalnot. Beim 3:0-Sieg gegen Stuttgart gehörte der Niederländer immerhin wieder zum Kader und könnte somit für das neue Kalenderjahr die Personallücke wieder schließen – vorausgesetzt alle Innenverteidiger bleiben weiterhin fit. (jsk)

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Rubriklistenbild: © Aliaga/Imago

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