Bayern & die Favoriten der Klub-WM: Wer holt sich den ersten Titel?
VonNiklas Kirk
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Real Madrid, PSG & Manchester City sind die Favoriten der Klub-WM 2025. Auch der FC Bayern hat Titelchancen. Topteams aus Europa & Südamerika im Check.
München – Im Juni 2025 wird die FIFA-Klub-WM erstmals im rundum erneuerten Format an den Start gehen. Im Vergleich zur ursprünglichen Fassung haben sich nicht nur der Zeitpunkt der Austragung, sondern vor allem die Anzahl der Teilnehmer verändert. Dabei dürfen sich Fans auf Begegnungen freuen, die in herkömmlichen Turnieren nicht zustande kämen. Wer zu den Favoriten bei der diesjährigen Ausgabe der Klub-WM zählt und welche Mannschaften Außenseiterchancen für sich beanspruchen, erfahren Sie hier.
Topfavoriten aus Europa im Fokus - Real Madrid und Manchester City wollen Saisonbilanz trotzen
Real Madrid: Fast traditionell sind die Königlichen im Favoritenkreis eines großen Turniers vertreten – auch wenn die zurückliegende Spielzeit für Real in keinerlei Hinsicht zufriedenstellend war. Meisterschaft und Copa del Rey gingen an Erzrivale FC Barcelona; in der Champions League kam das Aus gegen den FC Arsenal im Viertelfinale. Folgerichtig musste Carlo Ancelotti nach vielen erfolgreichen Jahren seinen Hut nehmen.
Mannschaftlich geschwächt, musste Real die Langzeitausfälle von Dani Carvajal, Eduardo Camavinga und Éder Militão hinnehmen. Ihre Einsätze, als auch jener von DFB-Star Antonio Rüdiger, stehen in den Sternen. Dazu benötigte Kylian Mbappé eine lange Anlaufzeit, um sich in der spanischen Hauptstadt zu akklimatisieren. Nichtsdestotrotz sollte mit den Königlichen zu rechnen sein.
Die Gruppe mit Al-Hilal (RSA), Pachuca (MEX) und Salzburg (AUT) erscheint wie ein gemütlicher Aufgalopp, bevor bereits im Achtelfinale Duelle mit Juventus oder Mitfavorit Manchester City lauern. In der Marktwerttabelle des Turniers rangiert Real auf Platz 2 – mit 1,27 Milliarden Euro. Der Datenanalyst Opta listet die Königlichen in einer eigens für das Turnier erstellen Analyse bei den Turnierfavoriten allerdings lediglich auf Rang 5, mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 9,8 %.
Paris St.-Germain: Großer Jubel unter dem Eiffelturm. 14 Jahre nach der Übernahme durch die Qatar Sports Investments gelang mit dem eindrucksvollen Champions-League-Triumph endlich der große Wurf. Das 5:0 im Endspiel von München gegen Inter markierte den Schlusspunkt einer gelungenen Spielzeit, wobei man in der Champions League auch Premier-League-Konkurrenten wie Arsenal und Aston Villa ausschalten konnte.
Fast standesgemäß räumte man zudem in der heimischen Ligue 1 den 13. Meistertitel in 15 Jahren ab. Der zusätzlich gewonnene Coupe de France gerät dabei fast zur Randnotiz. Spieler wie Khvicha Kvaratskhelia, Désiré Doué, der wiedererstarkte Ousmane Dembélé oder Bradley Barcola boten der Mannschaft von Luis Enrique ein solides Fundament für die Erfolge.
Ohne große Verletzungssorgen reiste das Team in die USA und muss sogleich beweisen, dass es seine Form aufrechterhalten kann. In der Gruppenphase wartet zum Auftakt ein fulminantes Duell mit Atlético Madrid; im Achtelfinale winken Lose wie der FC Porto oder Palmeiras. Mit 923,5 Millionen Euro Gesamtmarktwert reist der französische Meister als Nummer 3 der Marktwerttabelle zum Turnier. Die Opta-Analyse bescheinigt PSG gar den absoluten Favoritenstatus – mit einer Siegeswahrscheinlichkeit von 18,5 %.
Manchester City: Ähnlich wie Real Madrid schaute auch Manchester City in der vergangenen Spielzeit oft in die Röhre: Champions-League-Aus in den Playoffs, der Meistertitel in weiter Ferne – ganze 13 Punkte hinter Liverpool – und eine FA-Cup-Finalpleite gegen Crystal Palace. Auch der lange Ausfall von Rodri kann nicht allein als Erklärung für die mit 78 Punkten schlechteste Ausbeute in der Ära Guardiola herhalten.
Grund genug also für den wertvollsten aller Klub-WM-Kader (1,31 Milliarden Euro), sich auf großer Bühne mit einem Titel zurückzumelden – wenn Ausnahmekönner wie Erling Haaland und Phil Foden zu gewohnter Stärke zurückfinden. Spannend wird auch zu beobachten sein, welchen Einfluss Rodri nach seiner Rückkehr nehmen kann und wie sich das Team nach dem Abgang von Kevin De Bruyne präsentiert.
Neben Al-Ain (VAE) und Wydad Casablanca (MAR) als vermeintlichen Pflichtaufgaben kommt es mit dem Duell gegen Juventus sogleich zu einer echten Standortbestimmung. Als großer Prüfstein könnte im Achtelfinale gleich Real Madrid drohen – mit bösen Erinnerungen an vergangene Champions-League-Duelle. Allen negativen Statistiken zum Trotz sieht auch Opta ManCity unter den Top-Favoriten: Hinter PSG landen die Engländer auf Platz 2 mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 17,8 %.
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FC Bayern München: Gehört der FCB zum Favoritenkreis? Zumindest, wenn man Opta Glauben schenkt. Die Datenspezialisten sehen den deutschen Rekordmeister mit einer Siegchance von 12,8 % auf Platz 3 der designierten Titelanwärter. Ein besonders einfacher Turnierbaum kann dabei nicht die einzige Erklärung sein.
Zwar ist das Duell mit Auckland City (NZL) als lockerer Aufgalopp zu verstehen, doch mit Benfica Lissabon und den Boca Juniors warten zwei anspruchsvolle Gegner in der Vorrundengruppe C, bevor es im Achtelfinale etwa gegen Chelsea oder Flamengo gehen könnte.
Profitieren tun die Bayern davon, dass die Sommertransfers Jonathan Tah und Tom Bischof bereits zum Aufgebot zählen – und Tah nach dem Abgang von Eric Dier gleich eine zentrale Rolle einnimmt. Durch das Transfer-Hickhack um Leroy Sané verteilen sich die Rollen in der Offensive dagegen klarer. Hier wird man vor allem auf Michael Olise und seine bestechende Form der abgelaufenen Saison hoffen.
Hinter solch einer Form hinken andere Akteure wie Serge Gnabry spürbar hinterher, während sich Spieler wie Kingsley Coman gedanklich wohl bereits mit einem neuen Arbeitgeber beschäftigen. Somit dürften die Chancen der Mannschaft von Vincent Kompany auch stark von der Verlässlichkeit ihrer Schlüsselspieler wie Harry Kane, Jamal Musiala und Joshua Kimmich abhängen. Bei den Marktwerten der Turnierteilnehmer mischen die Bayern mit 859 Millionen Euro immerhin unter den Top 5 mit.
Brasilianische Dominanz: welcher Südamerika-Vertreter können überraschen?
Neben weiteren europäischen Granden wie Inter Mailand, Atlético Madrid und Juventus könnte auch den südamerikanischen Vertretern eine Überraschung bei der Klub-WM zuzutrauen sein. Seit jeher werden spannende Talente von europäischen Scouts gesichtet und in den hiesigen Ligen zu absoluten Topstars entwickelt. Einen wichtigen Karriereschritt gehen sie dabei zumeist in Argentinien oder Brasilien – den bedeutendsten Ligen der CONMEBOL.
Folgerichtig setzt sich das südamerikanische Teilnehmerfeld ausschließlich aus Mannschaften dieser beiden Länder zusammen. In den letzten 25 Jahren gingen 21 Titel der Copa Libertadores entweder nach Brasilien (13) oder Argentinien (8).
Palmeiras São Paulo: In den letzten zehn Jahren gehörte Palmeiras stets zum obersten Regal des brasilianischen Fußballs. Mit vier Meistertiteln und zwei Copa-Libertadores-Siegen in diesem Zeitraum gelang es dem Klub sogar, dem Stadtrivalen Corinthians den Rang abzulaufen und sich mit insgesamt zwölf Titeln als brasilianischer Rekordmeister bezeichnen zu dürfen.
In der aktuellen Spielzeit, die während der Klub-WM unterbrochen wird, rangiert das Team von Coach Abel Fernando Moreira Ferreiraauf Platz 4. Zu den spannendsten Personalien im aktuellen Kader zählen Estêvão, Vitor Roque und Paulinho. Sollten die Grün-Weißen die Gruppenphase mit dem FC Porto, Inter Miami und Al-Ahly (EG) überstehen, könnten sie im Achtelfinale sogleich großen Namen wie PSG oder Atlético Madrid ein Bein stellen.
Im Favoritenranking steht Palmeiras derzeit auf einem bescheidenen Platz 13. Beim Marktwert hingegen rangieren sie mit 238,75 Millionen Euro auf Rang 12, direkt hinter dem BVB.
Flamengo Rio de Janeiro: Flamengo geht als aktueller Tabellenführer der brasilianischen Meisterschaft ins Rennen und sollte damit gut präpariert in die USA reisen. Ansonsten gab es für den bereits 1895 gegründeten Traditionsklub zuletzt weniger zu jubeln: Die achte und bislang letzte Meisterschaft stammt aus dem Jahr 2020, der letzte Libertadores-Erfolg datiert von 2022.
Zu den aktuellen Hoffnungsträgern der Mengão zählen der Mittelfeldstratege Gerson, Nicolás De La Cruz sowie Stürmer Pedro. In einer Gruppe mit ES Tunis (TUN), Chelsea und dem Los Angeles FC ist ein Weiterkommen kaum anzuzweifeln, bevor im Achtelfinale entweder ein reizvoller Europa-Südamerika-Vergleich gegen Benfica oder den FC Bayern wartet – oder gar ein brasilianisch-argentinisches Gigantenduell mit den Boca Juniors.
In der Marktwerttabelle rangiert die Mannschaft von Trainer und Klub-Ikone Filipe Luís auf Platz 13, direkt hinter Ligakonkurrent Palmeiras. Passend dazu fügen sie sich auch im Favoritenranking hinter dem Klub aus São Paulo auf Platz 14 ein.
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River Plate: Der argentinische Fußball in der Krise? Zumindest in der Copa Libertadores machen seit 2019 die brasilianischen Teams den Titel unter sich aus. Der letzte Verein, der dazwischen grätschen konnte, waren 2018 die „Millonarios“ aus Buenos Aires. Somit wird die Klub-WM auch zur Prestige-Sache, wenn Fußballexperten in den beiden Ländern das Abschneiden der Teams miteinander vergleichen werden. Der vergleichsweise hohe Stellenwert der Klub-WM zeigte sich auch bei beeindruckenden Auswärtsscharen an River-Fans, als 20.000 von ihnen zum Turnier nach Japan reisten.
Doch auch in der reformfreudigen und wechselhaften argentinischen Liga gab es für River Plate in den letzten Jahren nur zwei Titel zu gewinnen – die dem Verein mit insgesamt 38 Meisterschaften aber weiterhin das Prädikat Rekordmeister sichern.
Im aktuellen Aufgebot stechen als Hoffnungsträger unter anderem Abwehrchef Lucas Martínez Quarta sowie Flügelstürmer Sebastián Driussi hervor. Dass argentinische Klubs nach wie vor im Fokus europäischer Scouts stehen, belegt die Personalie Franco Mastantuono: Der 17-jährige Mittelfeldakteur steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Real Madrid – gut für die Kasse, jedoch zum Leidwesen der Spielidee von Trainer Marcelo Gallardo.
Mit einem Marktwert von 103,65 Millionen Euro steht River Plate im Marktwertranking auf Platz 15 – und damit deutlich unterhalb der brasilianischen Konkurrenz. Die Opta-Prognose jedoch stuft die Porteños auf Rang 12 ein – vor Palmeiras und Flamengo. In der Gruppenphase erwarten River zum Auftakt sogleich herausfordernde Aufgaben mit Champions-League-Finalist Inter Mailand sowie der mexikanischen Größe CF Monterrey. In einem möglichen Achtelfinale könnten Duelle mit Fluminense oder dem BVB folgen.
Boca Juniors: Der womöglich klangvollste aller Südamerika-Vertreter. Wohl kaum ein Club wird so sehr mit südamerikanischer Fußballfolklore verbunden wie Boca. Der illustre Stadtteil La Boca in Buenos Aires, das stimmungsvolle Bombonera und Diego Maradona als Vereinspatron prägen den Mythos.
Auch der Kader liest sich klangvoll, wenn auch bereits etwas antiquiert. Neben Edinson Cavani sind auch andere erfahrene Spieler wie Verteidiger Marcos Rojo (35), Ander Herrera (35) und Luis Advíncula (35) bei den Bosteros unter Vertrag. Was sie alle eint: Ihren sportlichen Zenit scheinen sie überschritten zu haben. Eine schwache Form und häufige Verletzungen zeugen davon, dass das hohe Alter die Mannschaft stark belastet. Räumte man in den letzten 10 Jahren noch fünf Meisterschaften ab, liegt der letzte Triumph in der Libertadores bereits 18 Jahre zurück. Auch in der aktuellen Spielzeit der Copa Libertadores ist man nicht vertreten.
Trotz aller negativer Aussichten wird auch bei den Bayernfans die Freude über das attraktive Los mit viel Flair groß gewesen sein. Sollte sich das Team des nach einer Derby-Pleite gegen River Plate eigens für die Klub-WM zurückgeholten Libertadores-Erfolgstrainers Miguel Ángel Russo hier durchsetzen, warten ebenso wie für die Bayern mögliche Achtelfinal-Partien gegen Flamengo – ein weiterer Brasilien-Argentinien-Klassiker – oder Chelsea. Opta ordnet Boca unter den Kandidaten auf den Gesamtsieg jedoch nur auf Platz 22 ein. Der Trainerwechsel just vor der Klub-WM unterstreicht jedoch deutlich, wie ernst die Argentinier das Turnier nehmen.
Wer holt den Klub-WM-Titel? Das ergeben die Berechnung von Opta
Rang
Team
Erfolgreiche Gruppenphase
Titelchance
1.
Paris St.-Germain
91,6 %
18,5 %
2.
Manchester City
97,2 %
17,8 %
3.
FC Bayern München
93,3 %
12,8 %
5.
Real Madrid
93,4 %
9,8 %
[...]
12.
River Plate
48,9 %
0,3 %
13.
Palmeiras São Paulo
51,3 %
0,3 %
14.
Flamengo Rio de Janeiro
51,8 %
0,3 %
[...]
22.
Boca Juniors
25 %
0,1 %
Quelle: Opta Analyst
Favoriten auf den Klub-WM-Titel: Das sagen die Wettquoten der Buchmacher
Die drei europäischen Topklubs Real Madrid, Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Manchester City dominieren das Favoritenfeld der Klub-WM. Auch der FC Bayern München gehört in den USA zum erweiterten Favoritenkreis. Aus Südamerika haben die Brasilianer Palmeiras und Flamengo die besten Chancen, während die Argentinier River Plate und Boca Juniors als traditionsreiche und in internationalen Wettbewerben erfahrene Außenseiter gelten.
Ob und wie sich die Qualitätsunterschiede zwischen Europa und Südamerika zeigen, bleibt das bestimmende Element des Turniers – ein Fakt, der sich auch in den Wettquoten widerspiegelt. Bei den aktuellen, verifizierten Wettquoten gelten Real Madrid (4,80–5,50) als klare Favoriten auf den Gesamtsieg der Champions League. Dicht dahinter folgen PSG (5,20 - 5,50) und Manchester City (5,75 - 6,50), die mit ihren starken Kadern ebenfalls große Chancen besitzen. Der FC Bayern wird mit Quoten von 7,50 bis 8,0 als ernsthafter Anwärter gehandelt, der durchaus tief ins Turnier vorstoßen kann.
Etwas weiter hinten liegen die südamerikanischen Spitzenklubs Palmeiras (33,0 - 35,0) und Flamengo (38,0 - 41,0), die in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen sorgen konnten. River Plate und Boca Juniors, traditionell große Namen des Kontinents, rangieren mit Quoten von 40,0 - 43,0 beziehungsweise 41,0 - 45,0 nur noch am Rande der Favoritenrolle.
Die Top 15 Favoriten der Buchmacher bei der Klub-WM 2025
Team
Wettquoten
Real Madrid
4,80 - 5,50
Paris Saint-Germain
5,20 - 5,50
Manchester City
5,75 - 6,50
FC Bayern München
7,50 - 8,00
FC Chelsea
10,0 - 12,0
Atlético Madrid
14,0 - 15,0
Inter Mailand
14,0 - 17,0
Borussia Dortmund
21,0 - 26,0
Juventus Turin
25,0 - 34,0
Palmeiras
33,0 - 35,0
Benfica Lissabon
35,0 - 41,0
Flamengo
38,0 - 41,0
River Plate
40,0 - 43,0
Boca Juniors
41,0 - 45,0
FC Porto
43,0 - 51,0
Die neue Klub-WM, die europäische Dominanz in Gefahr?
Die Geschichte der Klub-WM spiegelt die Dominanz Europas im Weltfußball deutlich wider: Von 20 Ausgaben gingen 16 Titel an europäische Vertreter. Rekordsieger ist Real Madrid mit fünf Erfolgen, gefolgt vom FC Barcelona (3 Titel) und dem FC Bayern (2 Titel). Wenn jedoch jemand in der Vergangenheit die Kräfteverhältnisse ins Wanken bringen konnte, dann waren es Mannschaften aus Brasilien. In den Jahren 2000, 2006, 2007 und zuletzt 2012 ging der Titel nach Südamerika.
Mit Corinthians gewann ein Club den Wettbewerb sogar zweimal – ebenso oft wie der FC Bayern. Auch dem FC São Paulo und dem SC Internacional gelang jeweils ein solcher Coup.
Diese Klubs haben Geschichte geschrieben: Alle Sieger der Klub-WM
Trotz dieser Ausnahmen bleibt die europäische Überlegenheit unübersehbar – sie zeigt sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch exemplarisch an der finanziellen Ausgestaltung der Klub-WM selbst. Es spricht wenig dafür, dass die beiden Vorzeigeligen Südamerikas ihren Status als Ausbildungsstätten für europäische Topklubs in absehbarer Zeit verlieren.
Und doch bleibt neutralen Fans eine Hoffnung: dass sich Spiele ereignen wie jenes in Yokohama am 16. Dezember 2012, als Corinthians im Finale den FC Chelsea schlug. Das Spannendste am Fußball bleibt schließlich immer erhalten – man weiß nie, wie es ausgeht. (nki)