Bayern-Wunschkandidat Barcola: Eberl führt neue Gespräche
VonSebastian Mittag
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Bradley Barcola ist ein Transferkandidat beim FC Bayern. Max Eberl hat offenbar neue Gespräche mit Barcolas Beratern geführt.
München - Der FC Bayern gibt im Werben um Bradley Barcola offenbar nicht auf. Nach Informationen der Sport BILD hat Sportvorstand Max Eberl erneut Kontakt zu den Beratern des Flügelspielers von Paris Saint-Germain aufgenommen. Damit bleibt Barcola weiter auf dem Radar des deutschen Rekordmeisters – trotz der schwierigen Ausgangslage.
Denn der 22-Jährige ist alles andere als leicht zu bekommen. PSG hält große Stücke auf Barcola und will ihn unbedingt halten. Laut früheren Berichten gilt der französische Nationalspieler im Klub als unverkäuflich. Dennoch bleibt Eberl hartnäckig und versucht, den Franzosen von einem Wechsel zu überzeugen.
Die Heimtrikots des FC Bayern der letzten 20 Jahre – ein Trikot wurde schon vor der Saison zum Klassiker
Barcola steht bei PSG noch bis 2028 unter Vertrag. Eine Ausstiegsklausel existiert nicht, was Verhandlungen zusätzlich erschwert. Der Offensivspieler erzielte in der abgelaufenen Saison beeindruckende 21 Tore und bereitete 19 weitere vor – eine Bilanz, die ihn für Topklubs in ganz Europa interessant macht.
Hat Eberl einen Vorteil im Barcola-Poker?
Eberl könnte im Poker um Barcola einen entscheidenden Vorteil mitbringen: Schon 2023 wollte er den Spieler zu RB Leipzig holen. Damals hatte er als Sportchef der Sachsen direkten Kontakt zum Offensivmann, der noch bei Olympique Lyon unter Vertrag stand. Die persönliche Verbindung könnte nun helfen, den Franzosen zumindest für ein Gespräch über einen Wechsel zu gewinnen.
Gleichzeitig ist den Bayern klar, dass ein Transfer von Barcola äußerst kompliziert bleibt. PSG plant laut französischen Medien sogar, den Vertrag mit dem Linksaußen vorzeitig zu verlängern – ein deutliches Signal, dass man keine Absichten hegt, ihn abzugeben. Eine konkrete Ablösesumme wird nicht genannt, doch der geschätzte Marktwert liegt bei rund 70 Millionen Euro.
Auch deshalb arbeiten die Bayern-Verantwortlichen auch an einem Transfer von Nico Williams. Seine Ausstiegsklausel liegt bei etwa 60 Millionen Euro, was den Deal kalkulierbarer macht. Doch Williams soll aktuell zu einem Transfer zum FC Barcelona tendieren. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)