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Der FC Bayern soll an einer Verpflichtung von Bradley Barcola interessiert sein. Wird ein Deal mit dem 22-jährigen Franzosen vom CL-Sieger PSG nun möglich?
Paris / München - Mit Beraterwechseln hat der FC Bayern zuletzt wenig gute Erfahrungen gemacht, siehe die „Causa Leroy Sané“, der die Verantwortlichen an der Säbener Straße kurz vor der erhofften Vertragsverlängerung mit Pini Zahavi konfrontierte. Nun könnte ein solcher aber auch einmal ein positives Signal für die Bayern sein. Laut Informationen der BILD hat PSG-Stürmerstar Bradley Barcola seinen Berater gewechselt.
Barcola wechselt zu Upamecano-Berater
Wie Christian Falk und Tobias Altschäffl aktuell in ihrem Podcast „Bayern Insider“ berichten, ist der französische Nationalspieler von Jorge Mendes zur Agentur von Moussa Sissoko gewechselt. Falk bemerkte dazu sicherlich nicht ohne Grund, dass bei von Beraterwechseln „manchmal was im Busch“ ist, Beispiel Sané-Poker.
Die Agentur von Sissoko ist Max Eberl & Co. bestens bekannt. Unter anderem wird der Münchner Innenverteidiger Dayot Upamecano von ihr vertreten, auch hier wird mit harten Bandagen um eine - von beiden Seiten grundsätzlich erwünschte - Kontraktverlängerung gefeilscht. Zur neuen Situation meint Altschäffl hinsichtlich des FCB-Sportvorstands: „Der mag ihn ja eh schon seit Jahren und verfolgt ihn. Auch wenn es schwierig wird, bleibt Eberl wohl dran“.
Eberl bereits zu RB-Zeiten mit Interesse am PSG-Star
So soll der Bayern-Boss schon zu Leipzig-Zeiten Kontakt zu Barcola gehabt haben und extra wegen ihm nach Paris geflogen sein. Dies könnte dem FC Bayern beim angestrebten Deal einen kleinen Vorteil verschaffen. Allerdings soll Paris St. Germain laut französischen Medienberichten den Linksaußen für unverkäuflich erklärt haben.
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Intension des Spielers bislang unklar
Auch der Spieler selbst hat sich zu etwaigen Wechselabsichten noch nicht geäußert. Die Tatsache, dass er aufgrund der Konkurrenz durch Khvicha Kvaratskhelia und Desiré Doué keinen Stammplatz mehr wie in der ersten Saisonhälfte 2024/25 besitzt, könnte ihn jedoch ins Grübeln gebracht haben. Ob der Beraterwechsel dafür tatsächlich ein Indiz ist, bleibt vorerst spekulativ. Aber wer hätte in Istanbul vor ein paar Wochen noch gedacht, dass Leroy Sané zu Galatasaray wechseln würde.
Beim gelungenen PSG-Auftaktspiel bei der Klub-WM in den USA gegen Atlético Madrid (4:0) spielte Barcola keine Minute, was allerdings auch nichts heißen muss. Auch ein Ousmane Dembélé stand nicht im PSG-Kader für die Partie. Allerdings werden die neue Situation des 14-fachen Nationalspielers in nächster Zeit zweifellos Spekulationen und Gerüchte begleiten.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Baptiste Autissier
