VonChristopher Michelschließen
Omar Marmoush ist der Garant für den Sieg von Eintracht Frankfurt. Auch bei Transfergerüchten bleibt er unbeeindruckt. Welche Auswirkungen hat das auf die Zukunft?
Frankfurt - Die Sorgen vor dem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC St. Pauli erwiesen sich als unbegründet. Omar Marmoush trat an und zeigte keinerlei Anzeichen eines möglichen Wechsels zu Manchester City. Nach dem Spiel lobte Sportvorstand Markus Krösche: „Er ist ein Vollprofi“. Der Ägypter war erneut der entscheidende Spieler und erzielte das Siegtor gegen seinen ehemaligen Verein (1:0).
Marmoush glänzt im Duell gegen St. Pauli
Krösche äußerte sich weiter: „Omar tut uns gut. Das Tor macht er super. Er hatte sogar noch Möglichkeiten, die der Torhüter gut hält“. Er bestätigte zudem den aktuellen Stand der Dinge: „Ein Klub hat Interesse an Omar bekundet. Mehr ist bislang nicht passiert.“ Auf die Frage, ob dies bereits ein Angebot sei, antwortete Krösche klar: „Es ist kein Angebot!“
Bereits am Dienstagabend (20.30 Uhr) steht das nächste Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg an. Krösche zeigte sich zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass er spielt“. Er rechnet jedoch mit unruhigen Tagen in den Medien: „Wir werden dieses Thema die ganze Zeit haben. Man sollte nicht alle Gerüchte auf die Goldwaage legen. Es wird viel berichtet und erzählt. Doch nicht alles stimmt, was gesagt und geschrieben wird.“
Krösche betonte: „Außergewöhnliches ist noch nicht passiert!“
Die Situation könnte sich dennoch schnell ändern. Wie viel Dynamik die Angelegenheit um Marmoush entwickeln wird, bleibt offen. Auf die Frage, ob Marmoush gegen Freiburg sicher spielen werde, sagte Krösche: „Das kann ich nicht zu 100 Prozent beantworten, das sage ich ganz ehrlich. Unser Ziel ist, dass wir die Mannschaft zusammenhalten wollten - außer es passiert etwas Außergewöhnliches. Und das ist noch nicht passiert!“
Der Sportvorstand befürchtet jedoch keine Belastung für das Team: „Wir alle arbeiten seit ein paar Jahren in dem Geschäft. Wenn ein Spieler so gut spielt, dann ist die Folge, dass viele Vereine Interesse bekunden. So wird es heute und auch in Zukunft sein. Das bereitet mir keine schlaflosen Nächte.“ Eine schnelle Entscheidung wäre wünschenswert, um einen langwierigen Poker bis zum Ende der Transferperiode am 3. Februar zu vermeiden.
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