Bestätigung des Abgangs eines Stars durch Bayern-Chef Freund – Transfer-Ausblick sorgt für Überraschung
VonMaximilian Bohne
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Der Sportdirektor der Bayern, Christoph Freund, hat den Weggang eines beliebten Spielers im Sommer bestätigt. Zudem sorgte er mit einer Aussage zum Transfer für Aufsehen.
München – Beim FC Bayern München ist immer etwas los. Schon an diesem Wochenende könnte der FCB sich erneut zum Deutschen Meister krönen. Ein Sieg bei RB Leipzig am Samstagnachmittag würde den 34. Gewinn der Meisterschale bereits am 32. Spieltag garantieren. Vor dem womöglich entscheidenden Wochenende hat sich Bayern-Sportdirektor Christoph Freund aber auch zu Themen abseits des Platzes geäußert.
Dier verlässt Bayern – und wechselt zu Monaco
Der Österreicher stand am Freitagvormittag genau wie Cheftrainer Vincent Kompany auf der obligatorischen Spieltagspressekonferenz Rede und Antwort. Dabei bestätigte Freund, was in den Medien bereits vor einigen Tagen durchgesickert war: Eric Dier wird den FC Bayern im Sommer verlassen. Der Innenverteidiger unterschrieb etwas überraschend keinen neuen Vertrag und entschied sich für eine andere Destination.
So wechselt der Engländer übereinstimmenden Medienberichten zufolge ablösefrei in die Ligue 1 zu AS Monaco. „Mit Eric haben wir Gespräche geführt über eine Vertragsverlängerung. Er hat uns mitgeteilt, dass er nicht verlängern wird und uns verlassen wird“, erklärte Freund die unerwartete Wendung. „Er ist ein super Junge und wir hatten eine super Zeit zusammen. Er hat sich hier sehr wohl gefühlt, in München und im Verein. Hoffentlich krönt er seine Zeit bei uns mit seinem ersten Titel.“
Für die personell immer wieder angeschlagene Defensive des deutschen Rekordmeisters ist der Verlust von Dier ein weiterer Rückschlag. „Wir wären interessiert gewesen, mit Eric Dier zu verlängern“, machte Freund noch einmal deutlich, doch auch ohne den Innenverteidiger sei man hinten „qualitativ und quantitativ gut aufgestellt“. Damit wies der Sportdirektor die Dringlichkeit der Verpflichtung neuer Abwehrspieler deutlich zurück.
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Tatsächlich plagen sich die Bayern schon die gesamte Saison mit Engpässen in der Defensive herum. Viele Leistungsträger mussten kurz- oder langfristig passen. Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito sind nur einige Beispiele. Auch Minjae Kim, der nur in Ausnahmefällen pausierte, laboriert schon seit längerem an Problemen mit der Achillessehne.
„Wir hatten immer wieder viele Verletzungen in der Defensive. Aber wir haben trotzdem die wenigsten Gegentore bekommen in der Bundesliga. Das haben die Jungs gut gemacht“, bilanzierte Freund. Ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison nicht so viele Verletzte hinten haben werden.“ (mbo)